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Diplomacy & Defense Think Tank News

Die unsichtbare Macht der Fossilokratie, die die Welt beherrscht

Fossilokratie bestimmt Kriege, Preise und Macht: Öl, Gas und Kohle prägen Politik weltweit. Autoritäre Regime werden toleriert, Demokratie wird geopolitischen Interessen untergeordnet. Ein Blick auf die unsichtbare Logik, die unsere Welt steuert – und wie wir sie überwinden können. , Dieser Gastbeitrag von Claudia Kemfert ist am 14. Januar 2026 in Focus online erschienen. , Die Angst geht um in Europa. Angst vor steigenden Preisen, vor einem Verlust des Wohlstands, den wir lange als selbstverständlich erachtet haben, und vor einem Krieg, den gerade wir Deutschen nie wieder erleben wollten., Es lohnt sich, genauer hinzusehen. Denn wer die Zusammenhänge erkennt, gewinnt Handlungsmacht. Die scheinbar fragmentierten Krisen der Gegenwart folgen einer gemeinsamen Logik. Es ist die Logik eines politischen Systems, in dem Macht, Sicherheit und geopolitischer Einfluss wesentlich durch den ...

Ein Wettbewerb, der keiner sein sollte

Ein Jahrzehnt nach dem Pariser Abkommen stagnieren die Fortschritte im Klimaschutz. Geopolitische Spaltungen und ein weltweit erstarkender Nationalismus beeinträchtigen die globale Zusammenarbeit. Besonders deutlich zeigt sich dies im Rückzug der USA aus der internationalen Klimadiplomatie. Doch auch in anderen OECD-Ländern stehen sowohl Klima- als auch Entwicklungsfinanzierung vor einem enormen Rechtfertigungsdruck. Das auf der Weltklimakonferenz in Baku 2024 vereinbarte neue globale Klimafinanzierungsziel (NCQG) offenbart die weitreichenden Differenzen zwischen den Verhandlungsblöcken – Differenzen, die auch bei der UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Sevilla im Juli 2025 nicht überwunden werden konnten. Zentrale Fragen wie die notwendige Aufstockung der Mittel, die Verbesserung ihrer Qualität und eine wirksamere Verzahnung von Klima- und Entwicklungsfinanzierung bleiben somit ungelöst.

Ein Wettbewerb, der keiner sein sollte

Ein Jahrzehnt nach dem Pariser Abkommen stagnieren die Fortschritte im Klimaschutz. Geopolitische Spaltungen und ein weltweit erstarkender Nationalismus beeinträchtigen die globale Zusammenarbeit. Besonders deutlich zeigt sich dies im Rückzug der USA aus der internationalen Klimadiplomatie. Doch auch in anderen OECD-Ländern stehen sowohl Klima- als auch Entwicklungsfinanzierung vor einem enormen Rechtfertigungsdruck. Das auf der Weltklimakonferenz in Baku 2024 vereinbarte neue globale Klimafinanzierungsziel (NCQG) offenbart die weitreichenden Differenzen zwischen den Verhandlungsblöcken – Differenzen, die auch bei der UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Sevilla im Juli 2025 nicht überwunden werden konnten. Zentrale Fragen wie die notwendige Aufstockung der Mittel, die Verbesserung ihrer Qualität und eine wirksamere Verzahnung von Klima- und Entwicklungsfinanzierung bleiben somit ungelöst.

Ein Wettbewerb, der keiner sein sollte

Ein Jahrzehnt nach dem Pariser Abkommen stagnieren die Fortschritte im Klimaschutz. Geopolitische Spaltungen und ein weltweit erstarkender Nationalismus beeinträchtigen die globale Zusammenarbeit. Besonders deutlich zeigt sich dies im Rückzug der USA aus der internationalen Klimadiplomatie. Doch auch in anderen OECD-Ländern stehen sowohl Klima- als auch Entwicklungsfinanzierung vor einem enormen Rechtfertigungsdruck. Das auf der Weltklimakonferenz in Baku 2024 vereinbarte neue globale Klimafinanzierungsziel (NCQG) offenbart die weitreichenden Differenzen zwischen den Verhandlungsblöcken – Differenzen, die auch bei der UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Sevilla im Juli 2025 nicht überwunden werden konnten. Zentrale Fragen wie die notwendige Aufstockung der Mittel, die Verbesserung ihrer Qualität und eine wirksamere Verzahnung von Klima- und Entwicklungsfinanzierung bleiben somit ungelöst.

Die neue Zerbrechlichkeit der Geldpolitik

Politischer Druck auf Zentralbanken nimmt zu, allen voran durch US-Präsident Trump. DIW-Chef Marcel Fratzscher erklärt, was das für Inflation, Finanzstabilität und Europas Wirtschaft bedeutet , Dieser Gastbeitrag von Marcel Fratzscher erschien am 19. Januar 2026 in Capital.  , Die Unabhängigkeit von Zentralbanken zählt zu den zentralen institutionellen Errungenschaften der Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahrzehnte. Sie schützt die Geldpolitik vor politischer Einflussnahme und sorgt für stabile Preise, für Finanzstabilität und damit für wirtschaftlichen Wohlstand. ...

A change in thinking: new pathways for citywide inclusive sanitation in Nakuru County, Kenya

Despite citywide inclusive sanitation (CWIS) being a well conceived, sector-specific policy concept, it often struggles due to the linear mindset of development agencies. Based on various research methods, this study examined challenges in the operationalization of CWIS in Nakuru County, Kenya. The findings suggest that CWIS faces challenges from different service regimes that have multiple providers, different institutional arrangements, and diverse technologies. This study calls for a shift in the mindset of development agencies from linear to spherical thinking in sanitation governance.

A change in thinking: new pathways for citywide inclusive sanitation in Nakuru County, Kenya

Despite citywide inclusive sanitation (CWIS) being a well conceived, sector-specific policy concept, it often struggles due to the linear mindset of development agencies. Based on various research methods, this study examined challenges in the operationalization of CWIS in Nakuru County, Kenya. The findings suggest that CWIS faces challenges from different service regimes that have multiple providers, different institutional arrangements, and diverse technologies. This study calls for a shift in the mindset of development agencies from linear to spherical thinking in sanitation governance.

A change in thinking: new pathways for citywide inclusive sanitation in Nakuru County, Kenya

Despite citywide inclusive sanitation (CWIS) being a well conceived, sector-specific policy concept, it often struggles due to the linear mindset of development agencies. Based on various research methods, this study examined challenges in the operationalization of CWIS in Nakuru County, Kenya. The findings suggest that CWIS faces challenges from different service regimes that have multiple providers, different institutional arrangements, and diverse technologies. This study calls for a shift in the mindset of development agencies from linear to spherical thinking in sanitation governance.

Wirtschaft in der Vertrauenskrise: Drei große Reformen sind nötig

Die deutsche Wirtschaft steckt in einer tiefen Vertrauenskrise. Und genau dieses fehlende Vertrauen – bei Unternehmen ebenso wie bei Bürgerinnen und Bürgern – ist derzeit das zentrale wirtschaftliche Problem und die größte Hürde für Transformation, Erneuerung und künftigen Wohlstand. Die ...

Mit vollem Herzen gegen die Demokratie

Die Ideologen um Donald Trump wollen die Demokratie zerstören. Ihr Vorbild: der Philosoph René Girard. Doch sie verdrehen seine Lehre ins Gegenteil., Wie konnte ein französischer Philosoph zum Stichwortgeber einer neuen amerikanischen Rechten werden? Wer verstehen will, warum Donald Trump, sein Vize JD Vance und ein Kreis von Tech-Milliardären um Peter Thiel die westliche Welt herausfordern, muss tiefer blicken als in parteipolitische Kategorien. ...

Fragmenting development cooperation and the wider Atlantic: geopolitical drift, normative contestation, and the emerging coalitions

A strategic Drift in the Atlantic Order The wider Atlantic has historically been central to the architecture of official development assistance (ODA). The consensus, however, is fragmenting. What does that mean for the wider Atlantic? The paper argues that the Atlantic space is a critical arena where normative shifts are being tested, institutional roles renegotiated, and coalitions reassemled.

Fragmenting development cooperation and the wider Atlantic: geopolitical drift, normative contestation, and the emerging coalitions

A strategic Drift in the Atlantic Order The wider Atlantic has historically been central to the architecture of official development assistance (ODA). The consensus, however, is fragmenting. What does that mean for the wider Atlantic? The paper argues that the Atlantic space is a critical arena where normative shifts are being tested, institutional roles renegotiated, and coalitions reassemled.

Fragmenting development cooperation and the wider Atlantic: geopolitical drift, normative contestation, and the emerging coalitions

A strategic Drift in the Atlantic Order The wider Atlantic has historically been central to the architecture of official development assistance (ODA). The consensus, however, is fragmenting. What does that mean for the wider Atlantic? The paper argues that the Atlantic space is a critical arena where normative shifts are being tested, institutional roles renegotiated, and coalitions reassemled.

Wie wirkt sich die Geoökonomie auf Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen aus?

Die Geoökonomisierung der Weltwirtschaft kann fatale Folgen haben, vor allem für rohstoffabhängige oder politisch instabile Entwicklungsländer.

Wie wirkt sich die Geoökonomie auf Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen aus?

Die Geoökonomisierung der Weltwirtschaft kann fatale Folgen haben, vor allem für rohstoffabhängige oder politisch instabile Entwicklungsländer.

Wie wirkt sich die Geoökonomie auf Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen aus?

Die Geoökonomisierung der Weltwirtschaft kann fatale Folgen haben, vor allem für rohstoffabhängige oder politisch instabile Entwicklungsländer.

Cristóbal Moya hat seine Dissertation erfolgreich verteidigt

Cristóbal Moya hat am 11. Dezember seine Dissertation mit dem Titel „The Politics of Unjust Inequalities: From Injustice Perceptions to Protest and Redistribution“ erfolgreich an der Universität Bielefeld verteidigt. Die Kommission bestand aus Prof. Dr. Carsten Sauer (Betreuer und Erstgutachter, ...

Geraldine Dany-Knedlik: „Deutsche Wirtschaft hat sich stabilisiert, 2026 dürfte besser laufen“

Die deutsche Wirtschaft ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent gewachsen, wie das Statistische Bundesamt heute bekannt gegeben hat. Dazu eine Einschätzung von Geraldine Dany-Knedlik, Konjunkturchefin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

Mit einem Plus von 0,2 Prozent ist die deutsche Wirtschaft 2025 zwar wieder gewachsen, die Erholung fällt aber deutlich schwächer aus als in vergangenen Aufschwungphasen. Nach zwei Jahren der Schrumpfung zeigt sich damit eine Stabilisierung, jedoch noch kein kräftiger Neustart.

Strukturelle Belastungen wie der Verlust an Wettbewerbsfähigkeit, der demografische Wandel und laufende Anpassungen in wichtigen Industriezweigen dämpfen zwar weiterhin das Wachstum. Hinzu kommen externe Faktoren, insbesondere die erhöhten US-Zölle auf deutsche Exporte. Dennoch ist nicht zu erwarten, dass die deutsche Wirtschaft weiterhin und langanhaltend stagniert.

Vor allem die Binnenwirtschaft macht Hoffnung. Neben dem öffentlichen Sektor leistet insbesondere die private Nachfrage einen wichtigen Beitrag. Man kann also durchaus vorsichtig optimistisch in das Jahr 2026 blicken: Wenn die bereits beschlossenen finanzpolitischen Maßnahmen ihre volle Wirkung entfalten, ist eine spürbare Belebung möglich. Ein Wachstum von über einem Prozent erscheint dann realistisch.


Zwei Menschen im Spital: ICE-Agent schiesst auf Venezolaner in Minneapolis

Blick.ch - Thu, 01/15/2026 - 09:08
Nur eine Woche nachdem ICE die Dreifach-Mutter Renee G. (†37) erschoss, eskalierte am Mittwoch eine weitere Verkehrskontrolle in Minneapolis. Ein Agent schoss einem Venezolaner ins Bein. Es folgte eine körperliche Auseinandersetzung – beide sind im Spital.

Global development policy and the New World Disorder: the Trump Administration’s delivery of a high-voltage shockwave

The now and the before The Trump administration has confirmed the withdrawal of the United States from sixty-six international organisations and how this will put America first on the global stage. This continues a pattern of delivering a high-voltage shockwave to the policy norms that have underpinned global cooperation since 1945. We analyse the trajectory of US development cooperation and policy past, present and future in a new IDOS brief.

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