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Balkan News

Elektro-SUVs Sealion 7 und Model Y im Test: Kann BYD Teslas Bestseller das Wasser reichen?

Blick.ch - Sat, 01/31/2026 - 06:20
Wie gut kann der Sealion 7 von China-Gigant BYD gegen den Weltbestseller Tesla Model Y mithalten? Blick hat die beiden Elektro-SUVs im direkten Vergleich getestet.
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Mehr Kriegsschiffe unterwegs: USA warnen Iran vor Provokationen – Angriff bereits am Sonntag möglich

Blick.ch - Sat, 01/31/2026 - 04:45
Die USA warnen den Iran vor Provokationen, während die Revolutionsgarden ein scharfes Manöver in der Strasse von Hormus planen. Ranghohe Militärs halten einen Angriff ab kommenden Sonntag für möglich, falls es keinen Deal mit Donald Trump gibt.
Categories: Balkan News, Swiss News

Epstein-Bombe: Hatte Bill Gates Sex-Krankheit wegen Russen-Girls?

Blick.ch - Sat, 01/31/2026 - 01:29
Neue Epstein-Akten bringen Bill Gates und Ex-Prinz Andrew in weitere Bedrängnis. E-Mails zeigen angebliche Kontakte zu jungen russischen Frauen. Dies gibt Einblick in die Denkweise des verurteilten Sexualstraftäters. Gates und Andrew sind Puzzleteile in dessen Netzwerk.
Categories: Balkan News, Swiss News

Minneapolis brodelt, Berner bleibt ruhig: «Von einer ‹ICE-Invasion› kann keine Rede sein»

Blick.ch - Sat, 01/31/2026 - 01:07
David Mörker lebt seit 28 Jahren im Grossraum Minneapolis. Der Geschäftsmann hat Verständnis für die Proteste in seiner Wahlheimat. Von einer «ICE-Invasion» könne aber keine Rede sein. Und der US-Demokratie gehe es blendend.
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Co-Studienautor über Immo-Preise in «Verlierer-Kantonen»: «Diese Entwicklung ist in vielen Köpfen noch nicht wirklich angekommen»

Blick.ch - Sat, 01/31/2026 - 01:07
Die Schweiz wächst, doch eine neue Studie warnt vor dem Immobilienkollaps in zehn «Verlierer-Kantonen». Demografische Risiken könnten Preise kippen lassen, mahnt Co-Autor Manuel Buchmann. Besonders betroffen: Regionen mit schrumpfender junger Bevölkerung.
Categories: Balkan News, Swiss News

Nebenkosten-Schock in Thurgauer Wohnsiedlung: 5600 Franken Nachzahlung: «Ich war erschlagen!»

Blick.ch - Sat, 01/31/2026 - 01:00
In einer Überbauung in Erlen TG geht es aktuell drunter und drüber. Die Verwaltung Privera schickte Anfang Dezember horrende Nebenkostenabrechnungen in die Haushalte. Die Mieter wehren sich, auch mittels Blick.
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Kiesett az autóból egy kisgyermek Kaliforniában, eljárás indult az anya ellen

Bumm.sk (Szlovákia/Felvidék) - Tue, 01/27/2026 - 19:59
Kaliforniában gyermekbántalmazás miatt indult büntetőeljárás egy anya ellen, akinek másfél éves gyermeke kiesett az autóból egy forgalmas kereszteződésben - közölte Fullerton város rendőrsége kedden.

Petr Pavel zsarolással vádolja a cseh külügyminisztert

Bumm.sk (Szlovákia/Felvidék) - Tue, 01/27/2026 - 19:29
Zsarolással vádolja Petr Macinka cseh külügyminisztert Petr Pavel köztársasági elnök.

Rastislav Krátky belép a KDH-frakcióba

Bumm.sk (Szlovákia/Felvidék) - Tue, 01/27/2026 - 19:27
Rastislav Krátky belép a KDH frakciójába, miután az alkotmánymódosítás megszavazása miatt tavaly ősszel kizárta a Slovensko-Za ľudí-frakció.

Press release - New measures to protect EU steel market from global overcapacity

Európa Parlament hírei - Tue, 01/27/2026 - 17:47
On Tuesday, the International Trade Committee adopted a series of measures to counteract the negative impact of global overproduction on the EU steel market.
Committee on International Trade

Source : © European Union, 2026 - EP

Press release - European Parliament commemorates the International Holocaust Remembrance Day

Európa Parlament hírei - Tue, 01/27/2026 - 16:03
On Tuesday, Holocaust survivor Tatiana Bucci addressed MEPs in a plenary session to mark International Holocaust Remembrance Day.

Source : © European Union, 2026 - EP

Press release - MEPs to quiz candidates for the seat of the new European Customs Authority

Európa Parlament hírei - Tue, 01/27/2026 - 11:23
Tomorrow, on Wednesday 28 January, Internal Market Committee MEPs will hold a Q&A session with cities competing to host the headquarters of the future European Customs Authority (EUCA).
Committee on the Internal Market and Consumer Protection

Source : © European Union, 2026 - EP

EU and Montenegro provisionally close another chapter in accession negotiations

Europäischer Rat (Nachrichten) - Tue, 01/27/2026 - 04:11
The 25th meeting of the Accession Conference with Montenegro provisionally closed chapter 32 on financial control.

NDICI-Global Europe: Council and Parliament strike a deal to strengthen the External Action Guarantee

Európai Tanács hírei - Tue, 01/27/2026 - 04:11
The Council and Parliament reached a provisional agreement to improve the efficiency of the EU External Action Guarantee under NDICI-Global Europe.

EU and Montenegro provisionally close another chapter in accession negotiations

Európai Tanács hírei - Tue, 01/27/2026 - 04:11
The 25th meeting of the Accession Conference with Montenegro provisionally closed chapter 32 on financial control.

Der Scientific Use File der Welle 2 des German Social Cohesion Panel (SCP) ist verfügbar!

Das SCP ist eine Längsschnittstudie, die vielfältige Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland erfasst. Es basiert auf einer repräsentativen Bevölkerungsstichprobe aus deutschen Einwohnermelderegistern und wurde 2021 zum ersten Mal durchgeführt (n=17.027). Neben den zufällig ...

EU-India Summit 2026: Same old, same old?

ELIAMEP - Mon, 01/26/2026 - 13:15

Since 2004, the European Union (EU) and India have fostered a strategic partnership, with Summits held over the years to strengthen their relations. Despite periodic inconsistencies and obstacles that have hindered the partnership’s growth, their collaboration appears to have gained renewed momentum in 2025. Attention has been growing for the upcoming 2026 Summit, which has the potential to serve as a crucial opportunity to deepen their ties. This policy brief reviews their bilateral interactions, addresses current challenges in the EU-India relations, and explores expectations for the upcoming Summit. It also underscores Greece’s role in identifying new opportunities to deepen EU-India cooperation and suggests measures to further enhance their strategic partnership.

Read here in pdf the Policy paper by George Dikaios, Marie Curie Fellow, Leiden University; Senior Research Fellow, ELIAMEP and Marianna Terezaki, Junior Research Fellow, ELIAMEP.

Führen Jugendproteste zu mehr Demokratie? Lehren aus Madagaskar

Bonn, 26.01.2026. Proteste der Gen Z entfalten nicht immer politische Wirkung. In Madagaskar erlebte die Jugend einen ermächtigenden Moment und stürzte das Regime – ob demokratischer Wandel folgt, ist offen.

In den letzten zwei Jahren ist die Zahl der Jugendproteste weltweit deutlich gestiegen. Viele Mobilisierungen der sogenannten Gen Z änderten jedoch nichts an den Machtverhältnissen. Die Ereignisse in Madagaskar zeigen dagegen, wie die politische Handlungsmacht junger Menschen – mit Unterstützung aus Teilen des Militärs – ein Regime zu Fall bringen kann. Doch so groß der Erfolg eines Regimewechsels auch ist: Er garantiert noch keine nachhaltigen demokratischen Reformen.   

Am 25. September 2025 gingen in Madagaskar Tausende auf die Straße. Auslöser war die Wut über die häufigen Strom- und Wasserausfälle. Es folgten landesweite Proteste, initiiert von der Facebook-Gruppe „Gen Z Madagascar“. Madagaskar ist eines der ärmsten Länder der Welt, in dem nur 39 % der Bevölkerung Zugang zu Strom und lediglich 55 % Zugang zu einer grundlegenden Trinkwasserversorgung haben (Weltbank, 2026). Zivilgesellschaftliche Gruppen, Gewerkschaften und Bürger*innen schlossen sich der Bewegung an und forderten den Rücktritt von Präsident Rajoelina. Dieser weigerte sich jedoch abzudanken und entließ stattdessen sein gesamtes Kabinett, um die Demonstrierenden zu beschwichtigen. Als sich dann das Militär unter Führung von Oberst Michael Randrianirina den Befehlen widersetzte, floh Rajoelina aus dem Land. Zurück blieb ein Machtvakuum, das eine friedliche Machtübernahme durch das Militär ermöglichte.

Die jüngsten Proteste der Gen Z in so unterschiedlichen Ländern wie Kenia, Mexiko und Marokko weisen viele Gemeinsamkeiten auf, insbesondere ihre wirkungsvolle Mobilisierung über soziale Netzwerke. Doch nicht alle führten zu konkreten politischen Veränderungen. Was also lässt sich aus dem Erfolg in Madagaskar lernen?

Wirksame Proteste brauchen breite Unterstützung

Die Bewegung in Madagaskar ging zwar von Aktivist*innen der Gen Z aus, doch konnte sie nur deshalb Druck ausüben, weil breite Teile der Bevölkerung mitmachten. Die Missstände betrafen alle: Wasser- und Stromknappheit, Korruption, wirtschaftliche Stagnation, Angriffe auf Meinungs- und Vereinigungsfreiheit sowie mangelnde Rechenschaftspflicht der Regierung. Das verschaffte den Protesten Legitimität über gesellschaftliche Grenzen hinweg. Schnell schlossen sich normale Bürger*innen, zivilgesellschaftliche Gruppen und Gewerkschaften an – darunter die Gewerkschaft der Arbeitsinspektoren sowie der staatliche Wasser- und Stromversorger Jirama. Erst diese gesamtgesellschaftliche Unterstützung machte aus Jugenddemonstrationen eine Kraft, die das Regime nicht mehr ignorieren konnte.

Geschickter Einsatz sozialer Netzwerke

Die organisatorischen Fähigkeiten junger Aktivist*innen sorgten dafür, dass eine Mobilisierung gegen gemeinsame Missstände in konkrete Proteste mündete. Durch digitales Storytelling wurden Menschen emotional eingebunden, es entstand eine kollektive Dynamik. Nach dem Vorbild von Aktivist*innen in Nepal nutzten die Demonstrierenden auch in Madagaskar Discord als Kommunikationsplattform und Bluetooth-basierte Offline-Messenger, die selbst bei Internetsperren funktionieren. Nicht nur die digitalen Tools, auch die hierarchiefreie Struktur der Bewegung erschwerten Repression. Während die Proteste vor allem auf der Independence Avenue in Antananarivo stattfanden, organisierten mehrere Gruppen gleichzeitig und unabhängig voneinander Kundgebungen in der ganzen Stadt.

Regimewechsel durch die Abkehr der Elite

Ein weiterer Schlüsselfaktor für den Erfolg der Protestbewegung war der Schulterschluss mit dem Militär. Der Wendepunkt kam, als Oberst Randrianirina – ein lautstarker Kritiker Rajoelinas, der 2023 wegen angeblicher Putschpläne inhaftiert worden war – die Streitkräfte aufforderte, den Schießbefehl auf Demonstrierende zu verweigern. Zu diesem Zeitpunkt stand die Macht des Präsidenten bereits auf der Kippe und er hatte sein gesamtes Kabinett aufgelöst. Mächtige Verbündete, insbesondere der Unternehmer Mamy Ravatomanga, verließen das Land und eröffneten damit dem Militär die Möglichkeit, sich vom Regime zu lösen. Ohne den Rückhalt von Militär und Elite war der Sturz Rajoelinas nur noch eine Frage der Zeit.

Auf dem Weg zu einer funktionierenden Demokratie?

Madagaskar steht an einem Scheideweg. Ob die Übergangsregierung die Gelegenheit für substanzielle Reformen nutzt bleibt offen. Einige Schritte geben zumindest Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Der Interims-Staatschef ernannte beispielsweise einen zivilen Premierminister, der ein mehrheitlich ziviles Kabinett zusammengestellt hat. Auch die Kampagne für landesweite regionale Konsultationen deutet auf eine inklusivere Regierungsführung hin. Ob diese Maßnahmen mehr als reine Symbolpolitik sind, wird sich zeigen. Internationale Akteure wie die AU und UNO verurteilten zunächst vor allem die Verfassungswidrigkeit des Machtwechsels. Nun sollten sie die madagassischen Behörden schnellstmöglich dabei unterstützen, einen inklusiven Dialog für eine friedliche und demokratische Transition zu organisieren. 

Auch 2026 wird es weltweit Proteste der Gen Z geben. Angesichts zunehmender Autokratisierung sind Demonstrationen eines der wenigen noch verfügbaren Mittel, mit dem Bürger*innen ihrer Stimme Gehör verschaffen können. Oft zu einem hohen Preis, wie das jüngste Beispiel Iran zeigt. In diesen schwierigen Zeiten gibt Madagaskar zumindest Anlass zur Hoffnung, dass Veränderungen möglich sind.

Priscilla Toto nimmt am 61. Postgraduate Programme for Sustainability Cooperation (PGP) teil und ist Mitglied der Forschungsgruppe „The Next Generation of National Development Banks (NDBs): Early Lessons from Ghana and Nigeria“.

Dr. Lena Gutheil ist Senior Researcher in der Abteilung “Transformation of Political (Dis-) Order” des German Institute of Development and Sustainability (IDOS) in Bonn.

Führen Jugendproteste zu mehr Demokratie? Lehren aus Madagaskar

Bonn, 26.01.2026. Proteste der Gen Z entfalten nicht immer politische Wirkung. In Madagaskar erlebte die Jugend einen ermächtigenden Moment und stürzte das Regime – ob demokratischer Wandel folgt, ist offen.

In den letzten zwei Jahren ist die Zahl der Jugendproteste weltweit deutlich gestiegen. Viele Mobilisierungen der sogenannten Gen Z änderten jedoch nichts an den Machtverhältnissen. Die Ereignisse in Madagaskar zeigen dagegen, wie die politische Handlungsmacht junger Menschen – mit Unterstützung aus Teilen des Militärs – ein Regime zu Fall bringen kann. Doch so groß der Erfolg eines Regimewechsels auch ist: Er garantiert noch keine nachhaltigen demokratischen Reformen.   

Am 25. September 2025 gingen in Madagaskar Tausende auf die Straße. Auslöser war die Wut über die häufigen Strom- und Wasserausfälle. Es folgten landesweite Proteste, initiiert von der Facebook-Gruppe „Gen Z Madagascar“. Madagaskar ist eines der ärmsten Länder der Welt, in dem nur 39 % der Bevölkerung Zugang zu Strom und lediglich 55 % Zugang zu einer grundlegenden Trinkwasserversorgung haben (Weltbank, 2026). Zivilgesellschaftliche Gruppen, Gewerkschaften und Bürger*innen schlossen sich der Bewegung an und forderten den Rücktritt von Präsident Rajoelina. Dieser weigerte sich jedoch abzudanken und entließ stattdessen sein gesamtes Kabinett, um die Demonstrierenden zu beschwichtigen. Als sich dann das Militär unter Führung von Oberst Michael Randrianirina den Befehlen widersetzte, floh Rajoelina aus dem Land. Zurück blieb ein Machtvakuum, das eine friedliche Machtübernahme durch das Militär ermöglichte.

Die jüngsten Proteste der Gen Z in so unterschiedlichen Ländern wie Kenia, Mexiko und Marokko weisen viele Gemeinsamkeiten auf, insbesondere ihre wirkungsvolle Mobilisierung über soziale Netzwerke. Doch nicht alle führten zu konkreten politischen Veränderungen. Was also lässt sich aus dem Erfolg in Madagaskar lernen?

Wirksame Proteste brauchen breite Unterstützung

Die Bewegung in Madagaskar ging zwar von Aktivist*innen der Gen Z aus, doch konnte sie nur deshalb Druck ausüben, weil breite Teile der Bevölkerung mitmachten. Die Missstände betrafen alle: Wasser- und Stromknappheit, Korruption, wirtschaftliche Stagnation, Angriffe auf Meinungs- und Vereinigungsfreiheit sowie mangelnde Rechenschaftspflicht der Regierung. Das verschaffte den Protesten Legitimität über gesellschaftliche Grenzen hinweg. Schnell schlossen sich normale Bürger*innen, zivilgesellschaftliche Gruppen und Gewerkschaften an – darunter die Gewerkschaft der Arbeitsinspektoren sowie der staatliche Wasser- und Stromversorger Jirama. Erst diese gesamtgesellschaftliche Unterstützung machte aus Jugenddemonstrationen eine Kraft, die das Regime nicht mehr ignorieren konnte.

Geschickter Einsatz sozialer Netzwerke

Die organisatorischen Fähigkeiten junger Aktivist*innen sorgten dafür, dass eine Mobilisierung gegen gemeinsame Missstände in konkrete Proteste mündete. Durch digitales Storytelling wurden Menschen emotional eingebunden, es entstand eine kollektive Dynamik. Nach dem Vorbild von Aktivist*innen in Nepal nutzten die Demonstrierenden auch in Madagaskar Discord als Kommunikationsplattform und Bluetooth-basierte Offline-Messenger, die selbst bei Internetsperren funktionieren. Nicht nur die digitalen Tools, auch die hierarchiefreie Struktur der Bewegung erschwerten Repression. Während die Proteste vor allem auf der Independence Avenue in Antananarivo stattfanden, organisierten mehrere Gruppen gleichzeitig und unabhängig voneinander Kundgebungen in der ganzen Stadt.

Regimewechsel durch die Abkehr der Elite

Ein weiterer Schlüsselfaktor für den Erfolg der Protestbewegung war der Schulterschluss mit dem Militär. Der Wendepunkt kam, als Oberst Randrianirina – ein lautstarker Kritiker Rajoelinas, der 2023 wegen angeblicher Putschpläne inhaftiert worden war – die Streitkräfte aufforderte, den Schießbefehl auf Demonstrierende zu verweigern. Zu diesem Zeitpunkt stand die Macht des Präsidenten bereits auf der Kippe und er hatte sein gesamtes Kabinett aufgelöst. Mächtige Verbündete, insbesondere der Unternehmer Mamy Ravatomanga, verließen das Land und eröffneten damit dem Militär die Möglichkeit, sich vom Regime zu lösen. Ohne den Rückhalt von Militär und Elite war der Sturz Rajoelinas nur noch eine Frage der Zeit.

Auf dem Weg zu einer funktionierenden Demokratie?

Madagaskar steht an einem Scheideweg. Ob die Übergangsregierung die Gelegenheit für substanzielle Reformen nutzt bleibt offen. Einige Schritte geben zumindest Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Der Interims-Staatschef ernannte beispielsweise einen zivilen Premierminister, der ein mehrheitlich ziviles Kabinett zusammengestellt hat. Auch die Kampagne für landesweite regionale Konsultationen deutet auf eine inklusivere Regierungsführung hin. Ob diese Maßnahmen mehr als reine Symbolpolitik sind, wird sich zeigen. Internationale Akteure wie die AU und UNO verurteilten zunächst vor allem die Verfassungswidrigkeit des Machtwechsels. Nun sollten sie die madagassischen Behörden schnellstmöglich dabei unterstützen, einen inklusiven Dialog für eine friedliche und demokratische Transition zu organisieren. 

Auch 2026 wird es weltweit Proteste der Gen Z geben. Angesichts zunehmender Autokratisierung sind Demonstrationen eines der wenigen noch verfügbaren Mittel, mit dem Bürger*innen ihrer Stimme Gehör verschaffen können. Oft zu einem hohen Preis, wie das jüngste Beispiel Iran zeigt. In diesen schwierigen Zeiten gibt Madagaskar zumindest Anlass zur Hoffnung, dass Veränderungen möglich sind.

Priscilla Toto nimmt am 61. Postgraduate Programme for Sustainability Cooperation (PGP) teil und ist Mitglied der Forschungsgruppe „The Next Generation of National Development Banks (NDBs): Early Lessons from Ghana and Nigeria“.

Dr. Lena Gutheil ist Senior Researcher in der Abteilung “Transformation of Political (Dis-) Order” des German Institute of Development and Sustainability (IDOS) in Bonn.

Angler verfolgen ihn: Frecher Fuchs klaut frische Fische

Blick.ch - Sat, 01/24/2026 - 20:34
Nahe der kasachischen Hauptstadt Astana kommt es zu einem kuriosen Vorfall: Ein Fuchs schnappt sich einen vollen Fischkarren. Die Angler lachen – bleiben am Ende aber knallhart.
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