Nachrichten und Pressemitteilungen
Updated: 10 hours 40 min ago
Mon, 10/12/2026 - 10:41
Die Regierung will das Finanzloch der Pflegeversicherung durch höhere Beiträge stopfen. Dabei gäbe es gerechtere Wege – echte Solidarität und hohe Vermögen ranziehen., Die Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung ist dringend notwendig: Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren auf inzwischen mehr als sechs Millionen Menschen verdreifacht. Ohne Gegenmaßnahmen droht der Pflegeversicherung bereits 2028 eine ...
Thu, 10/08/2026 - 13:12
Zum 1. Oktober hat die Bundesregierung die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für drei Monate gesenkt. Rechnerisch werden die Kraftstoffe damit knapp 17 Cent pro Liter billiger. Ob diese Entlastung die Verbraucher*innen erreicht, ist bislang unklar.
Die Abteilung Unternehmen und Märkte im ...
Thu, 10/08/2026 - 10:13
Zusammenfassung:
8. Oktober 2026 – in diesem Sommer haben verheerende Waldbrände für Schlagzeilen gesorgt. Im Fokus standen die Brände in den spanischen Provinzen Ávila und Madrid sowie an der französischen Atlantikküste bei Bordeaux. Doch auch Deutschland blieb nicht verschont: Ende Juli brannten bei Jüterbog in Brandenburg rund 300 Hektar auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz, Mitte August folgte im Hürtgenwald in der Eifel der größte Waldbrand in Nordrhein-Westfalen seit Beginn der bundesweiten Aufzeichnungen 1991. Diese Studie zeigt auf Basis aktueller Satellitendaten, dass bis Ende September 2026 in der gesamten EU und auch in Deutschland die drittgrößte Fläche seit 2016 von Vegetationsbränden betroffen war. In Deutschland brannte mehr als doppelt so viel Fläche wie im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Dies deutet auf eine Trendwende hin. Mit zunehmenden Hitze- und Trockenperioden dürften die ökologischen und wirtschaftlichen Folgen von Bränden deutlich zunehmen. Dies unterstreicht die Bedeutung von Klimaschutz sowie einer besseren Vorbereitung auf Vegetationsbrände, etwa durch Aufklärung der Bevölkerung und den Einsatz neuer Technik zur Brandbekämpfung.
Wed, 10/07/2026 - 17:04
Diese Woche begrüßte das SOEP 30 Teilnehmende aus dem In- und Ausland zum jährlich stattfindenden Präsenzworkshop von SOEPcampus. Das Trainingsprogramm des SOEP richtet sich an Wissenschaftler*innen, die mit den Studiendaten forschen möchten, und bietet maßgeschneiderte Formate der ...
Wed, 10/07/2026 - 09:39
Leitzinserhöhungen belasten Staatshaushalte der Euroländer über Zinsausgaben und schwächere Konjunktur sehr unterschiedlich – DIW-Studie schätzt fiskalpolitische Reaktion der Länder und deren Einfluss auf Wirtschaftsleistung und Inflation – Konsolidierende Länder verlieren mehr Wirtschaftsleistung ...
Tue, 10/06/2026 - 10:51
Die Instrumente der Ökonomik sind kontraproduktiv, um gegen die existenziellen Risiken der Künstlichen Intelligenz anzugehen., Künstliche Intelligenz (KI) kann die Welt zum Besseren verändern wie keine Technologie zuvor. Gleichzeitig ist sie dabei, zur größten existenziellen Bedrohung zu werden, die die Menschheit je erfahren hat. Die derzeit kursierenden Vorschläge, diese Gefahr zu reduzieren, sind völlig unzureichend. ...
Mon, 10/05/2026 - 11:03
Zusammenfassung:
Nach dem Sieg der Partei Die Linke bei den Landtagswahlen in Berlin spielt die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen in den Gesprächen über die nächste Landesregierung eine zentrale Rolle. In Berlin fehlen Wohnungen, und die Mieten steigen seit Jahren. Die Linke fordert daher eine Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen. Was dies den Landeshaushalt kosten würde, hängt von der Höhe der Entschädigung und künftiger Mieten ab. In der vorliegenden Studie werden Szenarien mit Entschädigungssummen zwischen acht und 29 Milliarden Euro und unterschiedlichen Mieteinnahmen berechnet. Selbst bei einer Miete von acht Euro pro Quadratmeter, was in etwa dem heutigen Mietniveau in den Beständen entspricht, müsste der Landeshaushalt ab einer Entschädigungshöhe von 21 Milliarden Euro jährlich Millionenbeträge zuschießen, bei niedrigeren Mieten steigen die Zuzahlungen entsprechend. Nicht nur die Belastungen für den Landeshaushalt wären enorm, auch die Wirkungen auf den Wohnungsmarkt wären verheerend. Die Vergesellschaftung schafft keinen zusätzlichen Wohnraum und würde Investoren verschrecken. Damit wirkt sie sowohl auf das Angebot als auch auf die Nachfrage in die falsche Richtung: Das Angebot dürfte weiter schrumpfen, die Nachfrage wegen der günstigeren Mieten aber steigen.
Mon, 10/05/2026 - 09:51
Private Vermögen sind zwischen Ost und West sehr ungleich verteilt. Die Kluft droht weiter zu wachsen. Es sei denn, die Politik ändert etwas Grundlegendes., Die vergangenen 36 Jahre waren wirtschaftlich eine große Erfolgsgeschichte für Ostdeutschland, auch wenn häufig der gegenteilige Eindruck vermittelt wird. Beschäftigung, Löhne, Einkommen und Lebensstandard haben sich fast überall im Osten dem Westen angenähert. Zwar liegt das durchschnittlich ...
Thu, 10/01/2026 - 15:05
Alle registrierten Datennutzer*innen können die neueste Datenedition v42 (DOI: 10.5684/soep.core.v42eu) ab sofort über unser Online-Bestellformular bestellen.
Auf Deutsch: http://www.diw.de/SOEPbestellungAuf Englisch: http://www.diw.de/SOEPorder
Die wichtigsten Neuigkeiten für die v42:
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Thu, 10/01/2026 - 15:05
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Thu, 10/01/2026 - 13:01
Alessia ist seit 2025 Doktorandin an der Berlin School of Economics und dem DIW Graduate Center und verstärkt unser Team in der Abteilung Kriminalität, Arbeit und Ungleichheit als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Sie hat ihren M.Sc. in Economic and Social Sciences an der Bocconi-Universität in ...
Wed, 09/30/2026 - 10:32
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) gibt im September leicht nach. Nach dem deutlichen Anstieg im August sinkt der Index um einen halben Punkt auf nun 95,9 Punkte und bleibt damit unterhalb der neutralen 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches ...
Wed, 09/30/2026 - 09:41
Markt für Elektroautos in Deutschland wächst stark – Kaufprämie gibt Impulse, gefragt sind vor allem rein batterieelektrische und günstigere Autos – Klima-, sozial- und industriepolitische Wirkung der Prämie bisher aber unklar – Förderung von Plug-in-Hybriden sollte rasch auslaufen – Klare ...
Mon, 09/28/2026 - 17:03
SOEP/DIW Berlin (zusammen mit ZBW, WZB, RWI und Lab²) freut sich, bekannt zu geben, dass die Anmeldung für den „3. Leibniz Open Science Day 2026: Scientific Rigor and Collaborative Research in the Age of AI“ ab sofort möglich ist. Die Veranstaltung findet am 17. November 2026 in den Räumen der ...
Mon, 09/28/2026 - 16:28
Im November 2026 kehrt unsere Online-Seminarreihe "SOEPcampus: Learn to use the SOEP over lunch" mit einem letzten Online-Workshop zurück. Der Workshop bietet eine umfassende, praxisnahe Einführung in die Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Die Teilnehmenden lernen den Inhalt der Studie, ...
Sat, 09/26/2026 - 10:23
Die Linke greift auf erfolglose Rezepte zurück. Dafür gibt es andere Möglichkeiten, die den Markt in Schwung bringen können., Die Linke hat die Wahl mit einem Versprechen gewonnen, das so einfach und doch so wirksam klingt: Die Immobilienkonzerne sind schuld an der Mietenkrise, also nehmen wir ihnen die Wohnungen weg. Wem man sie nicht wegnehmen kann, dem droht der Mietendeckel. Wieder einmal. Diese Rezeptur gab es schon ...
Thu, 09/24/2026 - 14:45
Am morgigen Freitag wird der Bundestag über den von der Koalition beschlossenen Tankrabatt entscheiden. Stefan Bach, Steuerexperte am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), empfiehlt eine für Geringverdienende und Pendelnde zielgenauere Alternative über den Direktauszahlungsmechanismus.
Der neue Tankrabatt ist kein zielgenaues Instrument zur Entlastung der Bevölkerung, da er nach dem Gießkannenprinzip auch Haushalten mit hohen Einkommen zugutekommt oder Freizeitfahrten fördert. Zugleich wird der notwendige Anreiz zum Energiesparen abgeschwächt. Eine zielgenauere Alternative wäre ein einkommensdifferenziertes Energiegeld. Dieses muss zunächst über den Direktauszahlungsmechanismus an alle ausgezahlt werden. Technisch steht dieser Mechanismus bereit, doch haben bisher nur wenige ihre Kontoverbindung hinterlegt. Aber wenn ein Energiegeld von beispielsweise 200 Euro ausgelobt würde, stiege die Erfassung wohl innerhalb weniger Wochen rasant an. Wer sich nicht registriert, könnte zu Weihnachten einen Gutschein über einen geringeren Betrag per Post erhalten.
Die weitere Herausforderung liegt in der Differenzierung nach den individuellen Einkommen, damit es zielgenau nur an Geringverdienende geht. Eine Einkommensprüfung bereits bei Auszahlung ist administrativ zu aufwendig, da die Finanzbehörden die aktuellen Einkommen nicht kennen. Stattdessen sollte das pauschal ausgezahlte Energiegeld bei der Einkommensteuererklärung im Folgejahr über einen gesonderten Tarif versteuert werden. Denkbar wäre beispielsweise, dass die unteren 40 Prozent der Einkommensverteilung das Energiegeld vollständig steuerfrei behalten dürfen. Bei mittleren Einkommen würde es mit steigenden Einkommen schrittweise belastet, während es die oberen 40 Prozent vollständig zurückzahlen müssen.
Ein Energiegeld von beispielsweise 200 Euro – als Weihnachtsgeld bis Mitte Dezember an alle ausgezahlt – würde den Staat zunächst mehr als 16 Milliarden Euro kosten. Durch die nachträgliche Einkommensdifferenzierung ließen sich die fiskalischen Kosten jedoch um die Hälfte reduzieren. Das wäre zwar immer noch teurer als der Tankrabatt, aber dafür zielgenau.
Pendelnden könnte man zusätzlich ein Mobilitätsgeld von beispielsweise 3 Cent je Entfernungskilometer zahlen. Das würde zusätzlich 0,8 Milliarden Euro kosten, wenn man es der oberen Einkommenshälfte bei der Einkommensteuer wieder abzieht.
Thu, 09/24/2026 - 10:00
Pressemitteilung der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. in Kooperation mit dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), Kiel ...
Wed, 09/23/2026 - 14:46
Die Forschungsgruppe Gender Economics ging aus dem Forschungsbereich Gender Studies hervor und untersucht Gender Gaps am Arbeitsmarkt sowie die gleichstellungspolitischen Auswirkungen von Steuer-, Sozial- und Familienpolitik. Die Forschung im Bereich Gender Gaps am Arbeitsmarkt konzentriert sich auf die Unterschiede in den Verdiensten von Frauen und Männern sowie auf die geringe Repräsentation von Frauen in Führungspositionen in der Wirtschaft. Zudem forscht die Gruppe in mehreren Projekten zu den Auswirkungen familienpolitischer Maßnahmen wie z.B. Elterngeld, Kita-Ausbau und Ehegattensplitting in Bezug auf die Erwerbsbeteiligung und Lohnentwicklung von Frauen. Die Forschungsgruppe ist Teil der Abteilung Staat.
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir für Projektarbeiten einen Wissenschaftlerin (w/m/d) (Für den Zeitraum 1. November 2026 bis 31. Januar 2028, Teilzeit mit 75 % der regulären Arbeitszeit).
Wed, 09/23/2026 - 09:58
DIW-Studie stellt Screening-Verfahren vor, um Wettbewerbsverstöße aufzudecken – Auffällige Aussagen zu Strategie und Wettbewerb in Analystenkonferenzen werden herausgefiltert – Verwenden mehrere Wettbewerber gleichzeitig oder wiederholt dieselben auffälligen Formulierungen, ist das ein Indiz für ...
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