Deux enfants ont trouvé la mort à Durrës au début du mois de mai, percutés par un chauffard. Ce drame révèle la bétonisation galopante de la ville, la réduction des espaces publics et des espaces de jeux pour les enfants.
- Articles / Société, Albanie, Courrier des BalkansAlors que la guerre en Ukraine redéfinit les priorités stratégiques de l'Union européenne, le sommet UE–Balkans occidentaux, ce vendredi 5 juin à Tivat au Monténégro, vise à prouver que la région reste au cœur du projet d'élargissement. Entre promesses d'intégration progressive et blocages persistants, les attentes restent toutefois limitées.
- Articles / Une - Diaporama - En premier, Une - Diaporama, Courrier des Balkans, Elargissement UE, Albanie, Bosnie-Herzégovine, Kosovo, Macédoine du Nord, Monténégro, Serbie, Questions européennesTerrain de jeu des auteurs de science fiction et de fantastique depuis des décennies : l'avenir, cadre idéal de l'inconnu et de nos fantasmes. Si à certaines époques, celui-ci se rêvait radieux, si sa seule évocation activait les désirs de révoltes et autres révolutions, d'après toutes les études, il semblerait que le nôtre soit purement effrayant pour la majorité. Bienvenue dans un temps où les cauchemars du futur n'ont jamais été aussi faciles à raconter.
- Contrebande / Audiovisuel, Science, Technologie, Bande dessinéeBonn, 3. Juni 2026. In vielen Ländern nehmen Armut und Ungleichheit zu. Investitionen in die soziale Absicherung sind vermutlich das einzige Gegenmittel.
In den vergangenen Jahrzehnten ist der Anteil der Menschen weltweit, die in extremer Armut leben, gesunken – mit Ausnahme der Zeit unmittelbar nach der Corona-Pandemie. Doch zuletzt stieg die absolute Zahl der in Armut lebenden Menschen wieder leicht an, und sie wird voraussichtlich nach 2030 weiter wachsen. Dies hat verschiedene Ursachen, u.a. die wachsende Zahl von Konflikten und extremen Wetterereignissen weltweit sowie die wirtschaftliche Stagnation vieler Länder. Zugleich bleiben die Ungleichheit und die Zahl hungernder Menschen weltweit groß und nehmen in vielen Ländern sogar zu.
Diese beunruhigenden Prognosen zeigen an, dass die globalen Anstrengungen im Kampf gegen Armut, Hunger und Ungleichheit verstärkt werden müssen. Es ist daher sehr zu begrüßen, dass das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) diesen Kampf in seinem jüngsten Reformplan als erstes von vier Zielen beibehalten hat. Weniger klar ist allerdings, mit welchen Instrumenten das Ziel erreicht werden soll. Ohne soziale Sicherung, wozu beitragsfinanzierte Sozialversicherungen und steuerfinanzierte Programme wie Geldtransfers oder Cash-for-Work gehören, wird dies nicht möglich sein. Die Erfahrungen von Ländern weltweit zeigen, dass soziale Sicherung entscheidend für die Bekämpfung von Armut, Hunger und Ungleichheit ist. Nicht von ungefähr nennen die Vereinten Nationen sie als ersten Politikbereich unter dem ersten ihrer Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs), welches sich mit der Beseitigung von Armut befasst. Das BMZ plant hingegen, sein Engagement für die soziale Sicherung in vielen seiner Partnerländer auslaufen zu lassen.
Wissenschaftler*innen der Tulane-Universität haben Belege erbracht, dass die meisten Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen Armut und Ungleichheit vor allem durch steuerfinanzierte Programme für soziale Sicherung, Gesundheit und Bildung verringern konnten. Das Gleiche wurde zuvor auch schon für Länder mit hohem Einkommen festgestellt. Selbst China hätte seine bemerkenswerte Armutsbekämpfung nicht erreicht, wenn es seine tiefgreifende wirtschaftliche Transformation nicht mit Umverteilungsmaßnahmen wie Landreformen und auf die Armen ausgerichteten Programmen der sozialen Sicherung kombiniert hätte. Laut Berichten der Weltbank wird der Anteil der Menschen in extremer Armut weltweit in den nächsten 20 Jahren nicht unter 3 % sinken, wenn die einzelnen Länder nicht verstärkt Einkommen durch Steuererhöhungen und eine Stärkung der sozialen Sicherung umverteilen.
Wirtschaftswachstum alleine reicht nicht aus, wie der diesjährige Bericht des Sonderberichterstatters der Vereinten Nationen für extreme Armut und Menschenrechte betont. Es verringert Armut nur begrenzt, insbesondere dort, wo es mit hoher Ungleichheit einhergeht oder auf Rohstoffabbau oder kapitalintensiven Produktionsweisen beruht. Derartige Muster sind vor allem in Subsahara-Afrika weit verbreitet, beispielsweise in Nigeria und Südafrika.
Noch stärker gilt dies für die mehrdimensionale Armut. Sie ist in den vergangenen Jahrzehnten weitaus weniger zurückgegangen als die Einkommensarmut, insbesondere in Subsahara-Afrika. So hat Wirtschaftswachstum kaum Auswirkungen auf die nicht-monetären Dimensionen von Armut in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen.
Wirtschaftswachstum kann Armut und Hunger nur dann nachhaltig bekämpfen, wenn es arbeitsintensiv ist und durch Investitionen in soziale Sicherung, Bildung und Gesundheit unterstützt wird – bzw. wenn diese sogar vorausgehen. Insbesondere steuerfinanzierte Programme wie Geldtransfers sind unerlässlich, um sog. pockets of poverty zu erreichen, d. h. diejenigen, die nicht vom Wirtschaftswachstum profitieren. Dazu zählen Menschen in abgelegenen Gebieten, mit geringer Bildung und Ausbildung oder gesundheitlichen Einschränkungen sowie ältere Menschen. Entgegen manchmal vorgebrachter Bedenken halten solche Programme der sozialen Sicherung ihre Nutznießer nicht von der Arbeit ab.
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit sollte daher Länder in Krisensituationen oder mit niedrigem Prokopfeinkommen dabei unterstützen, verlässliche und gut ausgerichtete steuerfinanzierte Programme der sozialen Sicherung auf- und auszubauen, anstatt ihr Engagement für soziale Sicherung zu reduzieren. Andere Instrumente wie die Sozialversicherung sind ebenfalls nützlich, helfen aber Menschen mit geringem Einkommen nicht, da diese keine Sozialbeiträge zahlen können, insbesondere wenn sie ihren Lebensunterhalt aus informeller, unsicherer Beschäftigung bestreiten.
In die soziale Sicherung zu investieren bedeutet nicht zwangsläufig, dass Geberländer wie Deutschland die Geldtransfers selbst finanzieren. Im Rahmen technischer Zusammenarbeit können sie die Partnerländer dabei unterstützen, überhaupt stabile Systeme der sozialen Sicherung aufzubauen. Im Idealfall sollten diese in den nationalen Verfassungen oder anderen Rechtswerken verankert sein, damit alle Menschen Sicherheit darüber haben, welche Leistungen ihnen wann zustehen. Nur wenn sie sich auf den langfristigen Fortbestand der sozialen Sicherungssysteme verlassen können, sind sie bereit, in Humankapital und produktive Aktivitäten zu investieren, um so ihren Wohlstand langfristig zu verbessern. Nur dann kann soziale Sicherung ihr Potenzial bei der Förderung der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklung in allen Teilen der Welt voll entfalten.
Manifestations, affrontements, enquêtes judiciaires et accusations d'opacité : le projet touristique développé à Zvërnec, sur le littoral albanais, et associé à la famille Trump-Kushner, est devenu le catalyseur d'une contestation nationale.
- Articles / Courrier des Balkans, PS Albanie, Albanie, Environnement, SociétéAfter World War II, countries in the Middle East and North Africa (MENA) started from low levels of socioeconomic development. Especially health indicators were worse than in most other world regions. This changed drastically when MENA countries became independent and started to invest into the social protection of citizens against health risks. They built up powerful social health insurance schemes, and today, many of their health indicators are almost on the same level as in Europe or North America. During the 1980s and 1990, however, most MENA governments reduced healthcare spending again as an element of structural adjustment programs, and focused increasingly on health services that are particularly important for the urban upper and middle classes, their main allies in society, but not so much for the poor. Therefore, MENA health systems suffer again from significant deficits regarding fairness, efficiency, and effectiveness. Financial, legal, and geographical obstacles restrict access for large parts of the population. The coexistence of multiple social protection schemes for different population groups reflects and intensifies already existing social inequalities. Deficits in quality and tidiness and the prevalence of informal fees charged for “good” treatment reduce further the value of public health services. Efficiency suffers from irrational prioritizations in fund allocation and from a lack of customer orientation. And the effects of MENA health systems, although not really bad, could still be better, which has become more than obvious during the recent COVID-19 pandemic.
Written by Clare Ferguson with Áine Feeney.
Parliament has been engaging in preparatory work on the 28th regime, debating and adopting a legislative-initiative report from the Committee on Legal Affairs (JURI) during the January 2026 plenary session. The JURI report recommended allowing national limited liability companies to register as ‘Societas Europaea Unificata (S.EU) to allow automatic recognition in all Member States. However, the report also recommended implementing safeguards to ensure that the regime does not undermine labour and social laws.
The Commission’s March 2026 proposal for a regulation establishing the 28th regime corporate legal framework would allow for quick, digital registration that is automatically valid across the EU. It would also provide for a single tax treatment of employee remuneration and a framework for winding up companies. While Parliament’s resolution supports the approach, it remains cautious about the proposal’s chances of success.
Overall, the objectives of the 28th regime as defined by the Commission and the Parliament are well aligned, as both institutions believe the regime should support the EU’s competitiveness, harmonise the single market and modernise the business environment. However, there are some key differences; EPRS conducted a comparative assessment of the Commission’s proposal for a 28th regime corporate legal framework and Parliament’s legislative-initiative resolution, identifying limitations in six areas of the Commission’s proposal, which include:
The EPRS assessment found that the Commission proposal could have an impact on the generation of European added value, with particular reference to three of the identified shortcomings. Firstly, the scope of eligible companies is broad, without ensuring a clear and consistent definition. Secondly, the proposed ‘dual-track’ system could vary across Member States, reducing legal certainty for investors and restricting possibilities for cross-border scale-up of innovative companies. Finally, there is a lack of measures to establish a specialised dispute resolution mechanism.
Ultimately, the Commission proposal focuses on company law and operations while Parliament takes a broader view, considering the need to support the entire ecosystem around innovative companies, including labour law, investment, and cross-border scale up.
The 28th regime is a key measure in the European Commission’s 2025 competitiveness compass; an economic framework which aims to close the innovation gap, decarbonise the economy and reduce foreign dependencies. The need for such a comprehensive legal framework was highlighted by the 2024 Letta and Draghi reports. Its objective is to create a uniform set of rules for companies applicable across the EU, simplifying the legal framework to facilitate the competitiveness of businesses and start-ups operating in the single market.
The Commission envisages that it should be possible to establish a company under the 28th regime within 48 hours, which EPRS predicts could lead to an increase in venture capital invested in European companies of about €445 billion, thus supporting the potential of European start-ups to grow and scale-up in Europe.
Links to EPRS publications: