C'est un énorme scandale environnemental. Des poussières toxiques étaient illégalement chargées dans le port de Durrës pour être acheminées en Thaïlande. L'affaire révèle une chaine de complaisance et de corruption dans l'administration portuaire, les douanes et les autorités sanitaires. 33 personnes ont été arrêtées ou assignées à résidence.
- Le fil de l'Info / Défense, police et justice, Courrier des Balkans, Environnement, Albanie, AdriatiqueCafés enfumés et cigarettes allumées partout : un projet de loi entend durcir les règles sur le tabagisme. Soutenue par les médecins mais contestée par les commerçants, la réforme ravive la polémique dans un pays grand producteur de tabac.
- Articles / Courrier des Balkans, Macédoine du Nord, Economie, Santé, SociétéLe documentaire La vente secrète des juifs de Roumanie du réalisateur Pierre Goetschel sera projeté dans le cadre du Luchon Festival.
Le 5 février 2026 à 16 heures.
Renseignements : https://luchon-festival.com
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in ihrer heutigen Ratssitzung den Leitzins unverändert gelassen. Dazu eine Einschätzung von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):
Die Europäische Zentralbank (EZB) steckt derzeit in einem Dilemma: Die schwache Wirtschaft im Euroraum könnte die Inflation zu stark drücken, während geopolitische und geoökonomische Konflikte den gegenteiligen Effekt haben und die Inflation wieder anheizen könnten. Auch wenn die EZB ihre Leitzinsen erneut unverändert lässt, muss sie jetzt signalisieren, dass sie flexibel bleibt.
Momentan liegt die Inflationsrate unter dem EZB-Ziel der Preisstabilität. Die anhaltende wirtschaftliche Schwäche im Euroraum – besonders in Deutschland – könnte in diesem Jahr zu weiter fallenden Inflationsraten und einem klaren Verfehlen des Inflationsziels führen. Eine Aufwertung des Euro würde diesen Trend noch verstärken und vor allem deutschen Exporteuren zusätzlich schaden. Gleichzeitig könnten Strafzölle und steigende Energiepreise infolge geopolitischer Spannungen die Preise wieder deutlich steigen lassen.
Die EZB muss daher sorgfältig zwischen langfristigen strukturellen Problemen und kurzfristigen konjunkturellen Schwankungen unterscheiden. Es zeichnet sich ab, dass die strukturellen Schwächen der europäischen Wirtschaft noch länger bestehen bleiben werden.
Daher sollte die EZB klar kommunizieren, dass sie gewillt und fähig ist, schnell und flexibel zu handeln. Ich gehe davon aus, dass der nächste Zinsschritt noch in diesem Jahr eine weitere Senkung des Leitzinses sein wird.