Les fabricants d'armes ont besoin de clarté avant d'augmenter leur production.
The post L’industrie de la défense suspendue aux décisions des gouvernements européens sur l’usage des 150 milliards d’euros de prêts accordés par l’UE appeared first on Euractiv FR.
Créé en 2003, Malaria Consortium est l'un des leaders mondiaux des organisations à but non lucratif spécialisée dans la prévention, le contrôle et le traitement du paludisme et autres maladies transmissibles parmi les populations vulnérables et moins privilégiées. De plus en plus, nous trouvons que nos travaux sur le paludisme peuvent être efficacement intégré a d'autres interventions similaires en santé publique pour plus d'impact et pour élargir notre mandat afin d'inclure la santé infantile et des interventions sur les maladies tropicales négligées.
Nous travaillons en Afrique et en Asie avec les collectivités, les gouvernements, les institutions universitaires et les organisations locales et internationales, afin d'assurer une prestation efficace de services, qui sont soutenues par des évidences solides.
Le Conseil des ministres de l'Organisation pour l'Harmonisation en Afrique du Droit des Affaires (OHADA) a adopté en sa séance du 22 décembre 2022 à Niamey, l'Acte Uniforme instituant le Système Comptable des Entités à But Non Lucratif (SYCEBNL). Conformément aux articles 2, 4, 5 et 28 dudit Acte, la tenue d'une comptabilité et la production d'états financiers annuels conformes aux normes du SYCEBNL par les entités qui y sont assujetties sont rendues obligatoires pour compter du 1er janvier 2024.
Afin de répondre à cette exigence, Malaria Consortium recrute un Consultant ou Cabinet pour la mise en place d'un système comptable permettant de tenir la comptabilité et d'établir les états financiers de l'exercice 2025 suivant le SYCEBNL.
Lieu et date limite de dépôt des dossiers
Les Consultants ou cabinets intéressés par cet Appel d'Offres sont invités à soumettre leurs offres par voie électronique et physique en un original et deux copies comprenant l'offre technique et financière à tenders@malariaconsortium.org et inclure dans l'objet du mail : DAO-2026-001-MC/BF « RECRUTEMENT D'UN CONSULTANT OU PRESTATAIRE POUR LA MISE EN ŒUVRE DU SYCEBNL POUR LE COMPTE DE MALARIA CONSORTIUM BURKINA FASO » au plus tard le 20 février 2026 à 15 heures.
Le Directeur Pays de Malaria Consortium
L'actualité au Burkina a été marquée par la production de deux faux communiqués. Le premier est celui portant sur un vol qui aurait visé le domicile de l'ex ministre en charge des infrastructures, Adama Luc Sorgho. Le second, rapporte que le procureur du Faso près le Tribunal de grande instance Ouaga 1, Blaise Bazié, a été enlevé.
Après l'audience de l'affaire Camille Yé, renvoyée au 23 février 2026, le procureur du Faso lui-meme, a eu un entretien avec les journalistes. Il rappelle dans un premier temps que ni lui, ni aucun de ses substituts, n'ont reçu de plainte relative à une affaire de vol chez le ministre Adama Luc Sorgho. Dans un second temps, il rassure l'opinion qu'il n'a jamais été enlevé.
"La plupart des auteurs de ces publications erronées qui tendent à jeter le discrédit sur tel ou tel acteur de la justice ou des institutions de ce pays, sont hors de nos frontières. Ceux qui paieront le prix, ce sont nos compatriotes résidents sur notre territoire, qui malheureusement vont partager ou faire des commentaires sur ces publications erronées", prévient le procureur.
Plus de détails à venir
Lefaso.net
Bonn, 9. Februar 2026. Am 12. Februar 2026 wählt Bangladesch ein neues Parlament. Der Ausgang der Wahl ist entscheidend für die demokratische Legitimität und Stabilität der Institutionen des Landes, sowie für das Vertrauen der Öffentlichkeit in sein Regierungssystem.
Seit Mitte 2024, als Studierendenproteste zum Sturz von Premierministerin Sheikh Hasina führten, lebt die Bevölkerung Bangladeschs in politischer Unsicherheit. Aktuell führt eine Übergangsregierung in Bangladesch die Geschäfte, doch Frieden und Stabilität lassen weiterhin auf sich warten. In den letzten 18 Monaten haben Unruhen den Alltag stark beeinträchtigt. Proteste, Angriffe auf Medienorganisationen und Störungen der Wirtschaftstätigkeit halten an. Durch die Verschärfung der Sicherheitslage ist es zudem schwerer geworden, Täter*innen strafrechtlich zu verfolgen und zu verurteilen.
Auch die diplomatischen Beziehungen zu den Nachbarstaaten haben sich spürbar verändert. Das Verhältnis zu Indien, dem größten Nachbarn, ist angespannt, insbesondere seit Sheikh Hasina nach ihrem Sturz dort Zuflucht fand und die Übergangsregierung sich an Pakistan annäherte. Parallel dazu wurden die Beziehungen zu China intensiviert. Dies hat das Verhältnis zu Indien weiter belastet, zugleich aber dringend benötigte ausländische Investitionen ins Land gebracht. Eine demokratisch legitimierte Regierung ist nun entscheidend, um das Wirtschaftswachstum zu sichern und die komplexen Beziehungen zu den Nachbarländern zu steuern. Entsprechend groß ist das nationale wie internationale Interesse an den bevorstehenden Wahlen.
Herausforderungen für freie und faire WahlenMehrere Faktoren mindern die Chance auf freie und faire Wahlen. Unklar ist weiterhin, ob die Behörden überhaupt über die Fähigkeiten verfügen, solche Wahlen durchzuführen. Zudem haben die Wähler*innen nur eingeschränkte Auswahlmöglichkeiten. Rund 30–35 % der Wählerschaft, die zuvor die Awami-Liga (AL) unterstützt hatten, haben derzeit keine politische Vertretung mehr, da die Partei von der Wahl ausgeschlossen ist. Sheikh Hasina floh auf dem Höhepunkt der Proteste nach Indien und wurde in Abwesenheit wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tode verurteilt. Dies verhindert auf unbestimmte Zeit ihre Rückkehr.
Die Wahlmöglichkeiten werden zusätzlich durch Bündnisse und Koalitionen zwischen den verbleibenden Parteien eingeschränkt. Umfragen deuten auf ein enges Rennen zwischen zwei Koalitionen hin, die von der Bangladesh National Party (BNP) und der Jamaat-e-Islami angeführt werden. Die von der BNP geführte Koalition vereint demokratische Parteien der politischen Mitte. Jamaat hingegen ist eine rechtsgerichtete islamistische Partei mit einer ausgeprägt religiösen Ideologie. Erstere betont Nationalismus, Wirtschaftsliberalismus, demokratische Regierungsführung und Reformen zur Korruptionsbekämpfung. Letztere stellt Steuersenkungen, den Ausbau der sozialen Infrastruktur, niedrigere Lebenshaltungskosten sowie bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und Beschäftigung in den Mittelpunkt. Viele Studierendenführer*innen, die eine zentrale Rolle bei den Protesten gegen Sheikh Hasina spielten, haben sich mit ihrer neu gegründeten National Citizen Party (NCP) der Jamaat-geführten Koalition angeschlossen. Durch dieses Bündnis hoffen sie, ihre reformorientierten Ideale mit Jamaats Reichweite zu verbinden und schwer erreichbare und nicht-urbane Wählergruppen zu mobilisieren. Die Koalition mit Jamaat legt nahe, dass sich innerhalb der NCP derzeit die islamistischen Strömungen durchgesetzt haben.
Sowohl Jamaat als auch die BNP haben eine problematische Vergangenheit. Die BNP ist für politische Gewalt und Korruption während ihrer Regierungszeit bekannt, und jüngste Auseinandersetzungen zwischen Parteimitgliedern haben erneut Zweifel an der innerparteilichen Disziplin geweckt. Jamaat wiederum steht trotz organisatorischer Geschlossenheit in der Kritik wegen ihrer früheren Unterstützung strenger islamischer Gesetze, ihrer konservativen Politik, kultureller Einschränkungen, problematischer Positionen zur Geschlechtergleichstellung sowie ihrer Ablehnung des Befreiungskrieges von Bangladesch 1971. All dies untergräbt ihre Glaubwürdigkeit bei Liberalen, Linksgerichteten und Minderheiten.
Unvorhersehbarkeit und WechselwählerFür viele der rund 40 Millionen Erstwähler*innen und ehemaligen Anhänger*innen der Awami-Liga stellt die aktuelle Lage ein Dilemma dar. Ihre Entscheidungen dürften sich eher an den verfügbaren Kandidat*innen als an politischen Überzeugungen orientieren. Das nährt die Sorge, dass die Wahl bloß ein demokratisches Verfahren ohne repräsentative Substanz sein könnte. Selbst bei formaler Einhaltung demokratischer Standards kann der Ausschluss einer großen politischen Partei zu einem erheblichen Repräsentationsdefizit führen. Mangels politischer Identifikation mit den Kandidat*innen oder glaubwürdiger Zusicherungen zu Transparenz und Sicherheit nach der Wahl könnten viele unentschlossene Wähler*innen die Abstimmung boykottieren.
Der Ausschluss politischer Parteien und eine niedrige Wahlbeteiligung können den politischen Wettbewerb in informelle und konfrontative Bahnen lenken. Das erhöht das Risiko von Unruhen, verstärkt die Logik der Nullsummenpolitik und schwächt das Vertrauen der Öffentlichkeit in demokratische Institutionen. Zugleich kann eine geringe Beteiligung internationale Zweifel an der Legitimität der künftigen Regierung nähren. Dies wiederum könnte zu einem zurückhaltenderen Engagement globaler Akteure führen, den diplomatischen Einfluss Bangladeschs schwächen und Reformen für den sozialen und wirtschaftlichen Aufschwung bremsen.
A B M Hasanuzzaman ist Fellow des Internationalen Klimaschutzstipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung 2025 und Gastwissenschaftler am IDOS.
Dr. Aparajita Banerjee ist Soziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung „Umwelt-Governance“ des German Institute of Development and Sustainability (IDOS).
Bonn, 9. Februar 2026. Am 12. Februar 2026 wählt Bangladesch ein neues Parlament. Der Ausgang der Wahl ist entscheidend für die demokratische Legitimität und Stabilität der Institutionen des Landes, sowie für das Vertrauen der Öffentlichkeit in sein Regierungssystem.
Seit Mitte 2024, als Studierendenproteste zum Sturz von Premierministerin Sheikh Hasina führten, lebt die Bevölkerung Bangladeschs in politischer Unsicherheit. Aktuell führt eine Übergangsregierung in Bangladesch die Geschäfte, doch Frieden und Stabilität lassen weiterhin auf sich warten. In den letzten 18 Monaten haben Unruhen den Alltag stark beeinträchtigt. Proteste, Angriffe auf Medienorganisationen und Störungen der Wirtschaftstätigkeit halten an. Durch die Verschärfung der Sicherheitslage ist es zudem schwerer geworden, Täter*innen strafrechtlich zu verfolgen und zu verurteilen.
Auch die diplomatischen Beziehungen zu den Nachbarstaaten haben sich spürbar verändert. Das Verhältnis zu Indien, dem größten Nachbarn, ist angespannt, insbesondere seit Sheikh Hasina nach ihrem Sturz dort Zuflucht fand und die Übergangsregierung sich an Pakistan annäherte. Parallel dazu wurden die Beziehungen zu China intensiviert. Dies hat das Verhältnis zu Indien weiter belastet, zugleich aber dringend benötigte ausländische Investitionen ins Land gebracht. Eine demokratisch legitimierte Regierung ist nun entscheidend, um das Wirtschaftswachstum zu sichern und die komplexen Beziehungen zu den Nachbarländern zu steuern. Entsprechend groß ist das nationale wie internationale Interesse an den bevorstehenden Wahlen.
Herausforderungen für freie und faire WahlenMehrere Faktoren mindern die Chance auf freie und faire Wahlen. Unklar ist weiterhin, ob die Behörden überhaupt über die Fähigkeiten verfügen, solche Wahlen durchzuführen. Zudem haben die Wähler*innen nur eingeschränkte Auswahlmöglichkeiten. Rund 30–35 % der Wählerschaft, die zuvor die Awami-Liga (AL) unterstützt hatten, haben derzeit keine politische Vertretung mehr, da die Partei von der Wahl ausgeschlossen ist. Sheikh Hasina floh auf dem Höhepunkt der Proteste nach Indien und wurde in Abwesenheit wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tode verurteilt. Dies verhindert auf unbestimmte Zeit ihre Rückkehr.
Die Wahlmöglichkeiten werden zusätzlich durch Bündnisse und Koalitionen zwischen den verbleibenden Parteien eingeschränkt. Umfragen deuten auf ein enges Rennen zwischen zwei Koalitionen hin, die von der Bangladesh National Party (BNP) und der Jamaat-e-Islami angeführt werden. Die von der BNP geführte Koalition vereint demokratische Parteien der politischen Mitte. Jamaat hingegen ist eine rechtsgerichtete islamistische Partei mit einer ausgeprägt religiösen Ideologie. Erstere betont Nationalismus, Wirtschaftsliberalismus, demokratische Regierungsführung und Reformen zur Korruptionsbekämpfung. Letztere stellt Steuersenkungen, den Ausbau der sozialen Infrastruktur, niedrigere Lebenshaltungskosten sowie bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und Beschäftigung in den Mittelpunkt. Viele Studierendenführer*innen, die eine zentrale Rolle bei den Protesten gegen Sheikh Hasina spielten, haben sich mit ihrer neu gegründeten National Citizen Party (NCP) der Jamaat-geführten Koalition angeschlossen. Durch dieses Bündnis hoffen sie, ihre reformorientierten Ideale mit Jamaats Reichweite zu verbinden und schwer erreichbare und nicht-urbane Wählergruppen zu mobilisieren. Die Koalition mit Jamaat legt nahe, dass sich innerhalb der NCP derzeit die islamistischen Strömungen durchgesetzt haben.
Sowohl Jamaat als auch die BNP haben eine problematische Vergangenheit. Die BNP ist für politische Gewalt und Korruption während ihrer Regierungszeit bekannt, und jüngste Auseinandersetzungen zwischen Parteimitgliedern haben erneut Zweifel an der innerparteilichen Disziplin geweckt. Jamaat wiederum steht trotz organisatorischer Geschlossenheit in der Kritik wegen ihrer früheren Unterstützung strenger islamischer Gesetze, ihrer konservativen Politik, kultureller Einschränkungen, problematischer Positionen zur Geschlechtergleichstellung sowie ihrer Ablehnung des Befreiungskrieges von Bangladesch 1971. All dies untergräbt ihre Glaubwürdigkeit bei Liberalen, Linksgerichteten und Minderheiten.
Unvorhersehbarkeit und WechselwählerFür viele der rund 40 Millionen Erstwähler*innen und ehemaligen Anhänger*innen der Awami-Liga stellt die aktuelle Lage ein Dilemma dar. Ihre Entscheidungen dürften sich eher an den verfügbaren Kandidat*innen als an politischen Überzeugungen orientieren. Das nährt die Sorge, dass die Wahl bloß ein demokratisches Verfahren ohne repräsentative Substanz sein könnte. Selbst bei formaler Einhaltung demokratischer Standards kann der Ausschluss einer großen politischen Partei zu einem erheblichen Repräsentationsdefizit führen. Mangels politischer Identifikation mit den Kandidat*innen oder glaubwürdiger Zusicherungen zu Transparenz und Sicherheit nach der Wahl könnten viele unentschlossene Wähler*innen die Abstimmung boykottieren.
Der Ausschluss politischer Parteien und eine niedrige Wahlbeteiligung können den politischen Wettbewerb in informelle und konfrontative Bahnen lenken. Das erhöht das Risiko von Unruhen, verstärkt die Logik der Nullsummenpolitik und schwächt das Vertrauen der Öffentlichkeit in demokratische Institutionen. Zugleich kann eine geringe Beteiligung internationale Zweifel an der Legitimität der künftigen Regierung nähren. Dies wiederum könnte zu einem zurückhaltenderen Engagement globaler Akteure führen, den diplomatischen Einfluss Bangladeschs schwächen und Reformen für den sozialen und wirtschaftlichen Aufschwung bremsen.
A B M Hasanuzzaman ist Fellow des Internationalen Klimaschutzstipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung 2025 und Gastwissenschaftler am IDOS.
Dr. Aparajita Banerjee ist Soziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung „Umwelt-Governance“ des German Institute of Development and Sustainability (IDOS).
Bonn, 9. Februar 2026. Am 12. Februar 2026 wählt Bangladesch ein neues Parlament. Der Ausgang der Wahl ist entscheidend für die demokratische Legitimität und Stabilität der Institutionen des Landes, sowie für das Vertrauen der Öffentlichkeit in sein Regierungssystem.
Seit Mitte 2024, als Studierendenproteste zum Sturz von Premierministerin Sheikh Hasina führten, lebt die Bevölkerung Bangladeschs in politischer Unsicherheit. Aktuell führt eine Übergangsregierung in Bangladesch die Geschäfte, doch Frieden und Stabilität lassen weiterhin auf sich warten. In den letzten 18 Monaten haben Unruhen den Alltag stark beeinträchtigt. Proteste, Angriffe auf Medienorganisationen und Störungen der Wirtschaftstätigkeit halten an. Durch die Verschärfung der Sicherheitslage ist es zudem schwerer geworden, Täter*innen strafrechtlich zu verfolgen und zu verurteilen.
Auch die diplomatischen Beziehungen zu den Nachbarstaaten haben sich spürbar verändert. Das Verhältnis zu Indien, dem größten Nachbarn, ist angespannt, insbesondere seit Sheikh Hasina nach ihrem Sturz dort Zuflucht fand und die Übergangsregierung sich an Pakistan annäherte. Parallel dazu wurden die Beziehungen zu China intensiviert. Dies hat das Verhältnis zu Indien weiter belastet, zugleich aber dringend benötigte ausländische Investitionen ins Land gebracht. Eine demokratisch legitimierte Regierung ist nun entscheidend, um das Wirtschaftswachstum zu sichern und die komplexen Beziehungen zu den Nachbarländern zu steuern. Entsprechend groß ist das nationale wie internationale Interesse an den bevorstehenden Wahlen.
Herausforderungen für freie und faire WahlenMehrere Faktoren mindern die Chance auf freie und faire Wahlen. Unklar ist weiterhin, ob die Behörden überhaupt über die Fähigkeiten verfügen, solche Wahlen durchzuführen. Zudem haben die Wähler*innen nur eingeschränkte Auswahlmöglichkeiten. Rund 30–35 % der Wählerschaft, die zuvor die Awami-Liga (AL) unterstützt hatten, haben derzeit keine politische Vertretung mehr, da die Partei von der Wahl ausgeschlossen ist. Sheikh Hasina floh auf dem Höhepunkt der Proteste nach Indien und wurde in Abwesenheit wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tode verurteilt. Dies verhindert auf unbestimmte Zeit ihre Rückkehr.
Die Wahlmöglichkeiten werden zusätzlich durch Bündnisse und Koalitionen zwischen den verbleibenden Parteien eingeschränkt. Umfragen deuten auf ein enges Rennen zwischen zwei Koalitionen hin, die von der Bangladesh National Party (BNP) und der Jamaat-e-Islami angeführt werden. Die von der BNP geführte Koalition vereint demokratische Parteien der politischen Mitte. Jamaat hingegen ist eine rechtsgerichtete islamistische Partei mit einer ausgeprägt religiösen Ideologie. Erstere betont Nationalismus, Wirtschaftsliberalismus, demokratische Regierungsführung und Reformen zur Korruptionsbekämpfung. Letztere stellt Steuersenkungen, den Ausbau der sozialen Infrastruktur, niedrigere Lebenshaltungskosten sowie bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und Beschäftigung in den Mittelpunkt. Viele Studierendenführer*innen, die eine zentrale Rolle bei den Protesten gegen Sheikh Hasina spielten, haben sich mit ihrer neu gegründeten National Citizen Party (NCP) der Jamaat-geführten Koalition angeschlossen. Durch dieses Bündnis hoffen sie, ihre reformorientierten Ideale mit Jamaats Reichweite zu verbinden und schwer erreichbare und nicht-urbane Wählergruppen zu mobilisieren. Die Koalition mit Jamaat legt nahe, dass sich innerhalb der NCP derzeit die islamistischen Strömungen durchgesetzt haben.
Sowohl Jamaat als auch die BNP haben eine problematische Vergangenheit. Die BNP ist für politische Gewalt und Korruption während ihrer Regierungszeit bekannt, und jüngste Auseinandersetzungen zwischen Parteimitgliedern haben erneut Zweifel an der innerparteilichen Disziplin geweckt. Jamaat wiederum steht trotz organisatorischer Geschlossenheit in der Kritik wegen ihrer früheren Unterstützung strenger islamischer Gesetze, ihrer konservativen Politik, kultureller Einschränkungen, problematischer Positionen zur Geschlechtergleichstellung sowie ihrer Ablehnung des Befreiungskrieges von Bangladesch 1971. All dies untergräbt ihre Glaubwürdigkeit bei Liberalen, Linksgerichteten und Minderheiten.
Unvorhersehbarkeit und WechselwählerFür viele der rund 40 Millionen Erstwähler*innen und ehemaligen Anhänger*innen der Awami-Liga stellt die aktuelle Lage ein Dilemma dar. Ihre Entscheidungen dürften sich eher an den verfügbaren Kandidat*innen als an politischen Überzeugungen orientieren. Das nährt die Sorge, dass die Wahl bloß ein demokratisches Verfahren ohne repräsentative Substanz sein könnte. Selbst bei formaler Einhaltung demokratischer Standards kann der Ausschluss einer großen politischen Partei zu einem erheblichen Repräsentationsdefizit führen. Mangels politischer Identifikation mit den Kandidat*innen oder glaubwürdiger Zusicherungen zu Transparenz und Sicherheit nach der Wahl könnten viele unentschlossene Wähler*innen die Abstimmung boykottieren.
Der Ausschluss politischer Parteien und eine niedrige Wahlbeteiligung können den politischen Wettbewerb in informelle und konfrontative Bahnen lenken. Das erhöht das Risiko von Unruhen, verstärkt die Logik der Nullsummenpolitik und schwächt das Vertrauen der Öffentlichkeit in demokratische Institutionen. Zugleich kann eine geringe Beteiligung internationale Zweifel an der Legitimität der künftigen Regierung nähren. Dies wiederum könnte zu einem zurückhaltenderen Engagement globaler Akteure führen, den diplomatischen Einfluss Bangladeschs schwächen und Reformen für den sozialen und wirtschaftlichen Aufschwung bremsen.
A B M Hasanuzzaman ist Fellow des Internationalen Klimaschutzstipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung 2025 und Gastwissenschaftler am IDOS.
Dr. Aparajita Banerjee ist Soziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung „Umwelt-Governance“ des German Institute of Development and Sustainability (IDOS).
L'UE annonce des mesures provisoires concernant Whatsapp dans le cadre d'une enquête en cours sur la concurrence.
The post Meta ne peut pas uniquement disposer de sa propre IA sur WhatsApp, estime la Commission appeared first on Euractiv FR.
African governments are entering the geopolitical competition over critical raw materials with a growing sense of strategic confidence. While the AU-EU Summit in Luanda in November 2025 reaffirmed political commitments on both sides, European initiatives continue to lose ground. It is true that the Critical Raw Materials Act has expanded the EU’s diplomatic footprint; however, its limited project pipeline and fragmented financing under the Global Gateway have left the bloc unable to match the speed and scale of competing offers notably from China, the Gulf States and the US. African partners expect cooperation on industrial projects and deeper integration into value chains. With stronger internal coordination and increased financing under the next Multiannual Financial Framework, the EU can strengthen both its ability to deliver and its credibility.
Les grandes réformes restent soit techniquement complexes, soit politiquement intouchables, les gouvernements refusant de céder des pouvoirs à Bruxelles.
The post Pourquoi les dirigeants européens ne sauveront pas l’économie européenne cette semaine appeared first on Euractiv FR.
La 10e législature de l'Assemblée nationale du Bénin a officiellement entamé son parcours avec la première cérémonie de montée des couleurs, tenue dans la matinée de ce lundi 9 février 2026. Un moment solennel présidé par le nouveau Président de l'Assemblée nationale, Joseph Fifamè Djogbénou, en présence du personnel parlementaire.
La cérémonie des couleurs a été marquée par l'exécution des trois couplets de L'Aube Nouvelle, l'hymne nationale du Bénin. Prenant ensuite la parole, le Président Joseph Fifamè Djogbénou a tenu à inscrire son action dans la continuité institutionnelle de l'État et de l'administration parlementaire. « On pourrait penser que c'est un jour nouveau. Mais l'État est une continuité. Et l'administration parlementaire est une continuité aussi », a-t-il déclaré.
Pour lui, l'institution demeure la même. Saluant le leadership de Louis Gbèhounou Vlavonou, qu'il a qualifié d'« immense Président de l'Assemblée nationale », Joseph Djogbénou a exhorté le personnel à maintenir le même niveau de rigueur, d'abnégation au travail et de respect du bien public. « Et je vous prierais, chacune et chacun de considérer que les instances demeurent les mêmes, que la rigueur avec laquelle vous avez soutenu le Président Vlavonou doit être là même ; que l'abnégation au travail doit être là même ; que le respect du bien public doit être le même », a-t-il ajouté.
Au nom du bureau qu'il préside, le nouveau PAN a également rassuré le personnel de la solidarité et de la proximité de la nouvelle équipe dirigeante. Il a affirmé que la gouvernance de l'Assemblée nationale se fera « avec autant de rigueur qu'au temps du Président Vlavonou ».
Revenant sur la portée symbolique de la cérémonie de levée des couleurs, Joseph Fifamè Djogbénou a rappelé qu'il s'agit d'un moment de respect et de communion autour des valeurs nationales. Le Président de l'Assemblée nationale a exprimé sa reconnaissance à l'endroit de tous ceux qui ont contribué à l'élection des membres du bureau parlementaire, saluant une élection conduite « avec clarté et dignité ». Dans une note empreinte de spiritualité et d'espoir, il a qualifié cette étape de « premier acte d'un septennat », formulant le vœu que tous puissent, au terme du mandat, célébrer ensemble davantage le Bénin.
Le gouvernement a officiellement fixé le cadre de la nouvelle campagne de commercialisation des noix brutes de cajou pour la saison 2025-2026.
Dans un communiqué conjoint, la Ministre de l'Industrie et du Commerce, Shadiya Assouman, et son homologue de l'Agriculture, Gaston Cossi Dossouhoui, ont porté « à la connaissance des acteurs de la filière anacarde et de l'ensemble de la population, les conditions de commercialisation des noix brutes de cajou ».
Le top départ de la saison a été donné le « vendredi 06 février 2026 ».
Les acteurs du secteur auront jusqu'au « mercredi 30 septembre 2026 » pour mener à bien les opérations d'achat et de vente sur l'ensemble du territoire.
Contrairement aux campagnes précédentes où un prix plancher fixe était imposé, le prix au producteur sera le « prix du marché ».
Les ministres ont appelé au « respect strict des conditions de déroulement de la campagne et des textes régissant la filière », notamment le décret de 2022 « fixant les conditions de mise en œuvre de l'interdiction d'exportation des noix brutes de cajou et du soja grain en République du Bénin ».
M. M.
Élu président de l'Assemblée nationale de la 10e législature ce dimanche 8 février 2026 au Palais des Gouverneurs à Porto-Novo, Joseph Djogbénou a prononcé son premier discours à la tête du Parlement béninois. Un message empreint de gratitude envers le peuple béninois, ses collègues députés et les forces politiques, mais aussi marqué par l'évocation des défis nationaux, la poursuite des réformes engagées et l'engagement à œuvrer pour le bien-être des citoyens et la protection de la nation. Lire l'intégralité de son discours
" Les premiers mots en cette circonstance sont des mots de gratitude. D'abord en votre nom, à l'endroit de ce peuple, de cette nation qui, dans sa diversité, a fait à chacune et à chacun de nous une confiance, nous a transmis sa confiance pour la représenter. Je voudrais, en votre nom, à nous tous, lui adresser notre reconnaissance et nos gratitudes. Cette confiance sera honorée.
Ensuite, au nom des membres du Bureau, à votre endroit, mes chers collègues, pour nous honorer de votre confiance à l'effet de vous représenter et d'incarner en votre nom la représentation nationale, je voudrais vous remercier pour cette étape majeure que vous accomplissez ce jour. Je voudrais aussi, et toujours en votre nom, remercier le doyen d'âge et les membres du Bureau d'âge.
Monsieur le doyen d'âge, cher collègue, vous êtes d'une jeunesse prodigieuse et inspirante, et nous vous remercions, nous tous, d'avoir conduit l'installation des membres de l'Assemblée nationale 10e législature et l'élection des membres du Bureau.
Mesdames et messieurs, chers collègues, la 10e législature s'installe dans un contexte que chacun connaît, au plan national, au plan régional, au plan international. De tous côtés, à tous points de vue, c'est un contexte de grande concurrence internationale, où il faut chercher le nécessaire pour honorer et assurer l'épanouissement de chacune et de chacun de nos concitoyens.
Nous sommes honorés de contribuer à cet exercice dans la mise en œuvre du pouvoir législatif. Le contexte national est celui de l'actualisation, de la concrétisation des grandes réformes que le président Patrice Talon a inspirées, a conduites. Je voudrais en ces lieux et de cette tribune, lui adresser notre sincère reconnaissance et nos gratitudes pour son courage, sa pugnacité, sa rigueur, pour faire en sorte que le Bénin compte.
Nous entamons dans le cadre de cette réforme le premier des septennats. Bientôt, il y aura l'élection du président de la République. Je veux vous dire à chacune et à chacun que démarre aujourd'hui la première marche pour l'élection du candidat que de tous les bords ici nous avons choisi à l'élection du président de la République.
Je voudrais surtout et enfin remercier le président Abdoulaye Bio Tchané et l'ensemble des dirigeants du Bloc républicain, remercier l'ensemble des dirigeants de l'Union Progressiste de Renouveau, remercier les militantes et les militants de chacun des partis, remercier chaque citoyenne et chaque citoyen encore une fois de l'honneur qu'ils nous ont fait pour faire en sorte que nous soyons ici présents et contribuer avec l'exécutif à la représentation du Bénin et à la défense de notre nation.
Mesdames et messieurs, mes chers collègues, nous entamons cette dixième législature avec une pensée profonde. D'abord pour chaque citoyenne et chaque citoyen qui sont sur les différents théâtres pour assurer la protection de notre pays, dans les centres de santé, sur les théâtres de combat pour assurer le pain, pour assurer le vin pour chacune et chacun de nos compatriotes.
Nous entamons cette dixième législature enfin avec une pensée profonde pour les Béninoises et les Béninois qui sont dans la peine. Nous allons agir de sorte à diminuer cette peine, quelle que soit la source, quelle que soit la cause.
Nous entamons cette dixième législature sous la protection de Dieu, sous la protection des mânes de nos ancêtres et que Dieu protège le Bénin.
Je vous remercie "
L'Assemblée nationale, 10e législature, a bouclé dimanche 8 février 2026, son installation avec la mise en place de son Bureau et la désignation des présidents des cinq Commissions permanentes, appelées à orienter le travail parlementaire pour les sept prochaines années.
Réunis en séance plénière, les députés issus des élections législatives du 11 janvier dernier ont d'abord élu les membres du Bureau de l'Assemblée nationale, placé sous la présidence de Joseph Fifamè Djogbénou. Les présidents des cinq (5) commissions permanentes, chargées d'examiner les projets et propositions de loi avant leur passage en plénière, ont été également élus.
Orden Alladatin a été reconduit à la tête de la Commission des Lois, de l'Administration et des Droits de l'Homme (C1). Poste que le député avait occupé lors de la 9è législature.
Gérard Gbenonchi est le président de la Commission des Finances et des Échanges (C2), stratégique pour l'examen du budget et des politiques économiques.
Joseph Amavi Anani dirigera la Commission du Plan, de l'Équipement et de la Production (C3).
Éléonore Yayi Ladékan hérite de la Commission de l'Éducation, de la Culture, de l'Emploi et des Affaires sociales (C4).
Enfin, Augustin Ahouanvoebla présidera la Commission des Relations extérieures, de la Coopération au développement, de la Défense et de la Sécurité (C5).
Selon le règlement intérieur de l'Assemblée nationale, chaque Commission permanente compte au moins treize députés et dispose d'un bureau de cinq membres.
Les présidents des deux groupes parlementaires sont également connus. Il s'agit de : Aké Natondé pour le groupe Union Progressiste le Renouveau (UP-R) et Assan Seïbou pour le Bloc Républicain (BR).
M. M.
Le nouveau bureau de l'Assemblée nationale est élu au terme du vote qui a eu lieu lors de la session inaugurale ce dimanche 8 février 2026, au Palais des gouverneurs à Porto-Novo. Le parti Union progressiste le renouveau, majoritaire, occupe 4 postes contre 3 pour le Bloc républicain (BR).
La nouvelle équipe dirigeante du Parlement béninois est connue. Joseph Djogbénou, élu président de l'Assemblée nationale, sera assisté du député Barthélémy Kassa du parti Bloc républicain, au poste de premier vice-président. Il avait occupé ce poste lors de la dernière mandature.
Secrétaire parlementaire lors de la 9e législature, Mahugnon Kakpo du parti UP-R, est élu 2e vice-président et remplace ainsi Léon Basile Ahossi, du parti Les Démocrates (LD), qui avait occupé ces fonctions à la 9e législature. Cette formation politique de l'opposition n'est pas représentée à la 10e législature.
Djibril Amadou Labiou de l'UP-R, précédemment premier questeur de l'Assemblée nationale à la 9e législature, est reconduit à son poste.
Comme lui, Chantal Ahyi du BR est également reconduite au poste de deuxième questeur. Elle est la seule femme membre du bureau de cette 10ᵉ législature.
David Godonou Houinsa, membre de l'UP-R et précédemment deuxième secrétaire parlementaire, devient premier secrétaire parlementaire.
Le seul nouveau membre de bureau, est le député Inoussa Chabi Zimé, maire de maire de Parakou, élu sur la liste BR dans la 8ᵉ circonscription électorale. Il est élu secrétaire parlementaire.
Liste du bureau de l'Assemblée nationale
Président : Joseph Fifamè Djogbénou
1er vice-président : Barthélémy Kassa
2è vice-président : Mahougnon Kakpo
1er questeur : Djibril Amadou Labiou
2e questeur : Chantal Ahyi
1er secrétaire parlementaire : David Godonou Houinsa
2è secrétaire parlementaire : Inoussa Chabi Zimé
Dans l'édition de lundi : AD5, Amazon, sanctions contre la Russie, Hongrie, élections en Ibérie
The post Une semaine pour sauver l’économie européenne appeared first on Euractiv FR.
Persons fleeing their homes are exposed not only to physical dangers but also to severe psychological distress – from the ordeal of displacement itself and the experience of violence to unsafe living conditions and a lack of any prospects at their destination. It is not just those directly involved who are affected by the consequences of such traumatic experiences; the social cohesion of societies and their economic development and stability are threatened, too. Both in the political discourse and in international aid programmes, mental health and psychosocial support (MHPSS) in displacement situations is often neglected. But MHPSS measures can have a positive social impact: on coexistence in the host countries and on peace processes in the countries of origin. Thus, they directly support the third dimension of the humanitarian-development-peace (HDP) nexus – the so-called peace pillar. The HDP nexus aims to link humanitarian aid and development to peacebuilding. Such efforts are particularly important in displacement situations.
Ein integrierter Binnenmarkt in Afrika birgt Wachstumspotentiale. Ein umfassendes panafrikanisches Freihandelsabkommen soll dies nun vorantreiben. Die Wirklichkeit ist ernüchternder.
Ein integrierter Binnenmarkt in Afrika birgt Wachstumspotentiale. Ein umfassendes panafrikanisches Freihandelsabkommen soll dies nun vorantreiben. Die Wirklichkeit ist ernüchternder.