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Nachrichten und Pressemitteilungen
Updated: 13 hours 23 min ago

DIW-Konjunkturbarometer August: Deutsche Wirtschaft fasst langsam Fuß, Umfeld bleibt aber schwierig

13 hours 28 min ago
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) setzt sein Auf und Ab fort. Nach dem deutlichen Rückgang im Juli steigt es im August um gut fünf auf nun 96,4 Punkte und kommt damit der neutralen 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen ...

Mütter haben in der Pandemie wegen Schulschließungen weniger gearbeitet, Väter mehr

Wed, 26/08/2026 - 09:11
Studie untersucht Folgen von Schulschließungen auf Arbeitsangebot berufstätiger Eltern – Vor allem Mütter von Grundschulkindern schränkten ihre Beschäftigung ein, Väter weiteten sie aus – Betreuungskluft zwischen Müttern und Vätern mit mehr Flexibilität und besserer Kinderbetreuung verringern Die ...

AKU-1-26-e

Wed, 26/08/2026 - 00:00

Claudia Kemfert: „Eine Grundgesetzänderung für Klimaanpassung ist überfällig“

Tue, 25/08/2026 - 12:39

Die SPD fordert, Klimaanpassung und Hitzeschutz im Grundgesetz zu verankern. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ordnet den Vorstoß folgendermaßen ein:

Die Grundgesetzänderung für Klimaanpassung ist überfällig. Klimaanpassung ist keine freiwillige Schönwetteraufgabe, sondern elementare Daseinsvorsorge. Hitzewellen, Dürren, Starkregen und Hochwasser verursachen schon heute enorme gesundheitliche und wirtschaftliche Schäden, und die Kommunen stehen dabei an vorderster Front. 

Deshalb brauchen wir endlich eine verlässliche gemeinsame Finanzierung von Bund und Ländern. Einzelne Förderprogramme und kurzfristige Hitzeschutzpakete reichen nicht. Klimaanpassung braucht Planungssicherheit: für mehr Stadtgrün und Verschattung, Entsiegelung, Wassermanagement, Hochwasserschutz und klimaresiliente Infrastruktur.

Wer heute bei der Vorsorge spart, zahlt morgen ein Vielfaches für die Schäden. Und klar ist auch: Anpassung ersetzt keinen Klimaschutz. Je stärker die Erderwärmung voranschreitet, desto schwieriger und teurer wird jede Anpassung. Wir brauchen deshalb beides: konsequenten Klimaschutz und eine dauerhaft finanzierte Klimaanpassung.


SOEP-1-26

Tue, 25/08/2026 - 00:00

SOEP-2-26

Tue, 25/08/2026 - 00:00

Warum eine stärkere Besteuerung hoher Vermögen überfällig ist

Mon, 24/08/2026 - 11:51
Leistung muss sich lohnen: Superreiche müssen mehr Steuern zahlen. Und das hat nichts mit einer Neiddebatte zu tun, sondern mit ökonomischer Vernunft und Gerechtigkeit., Die Ungleichheit der Vermögen steigt weltweit. Und zwar nicht nur zwischen Privatpersonen, sondern auch zwischen Privatpersonen und dem Staat. Immer mehr Staaten machen immer mehr Schulden. Das liegt nicht nur an ineffizienten Staatshaushalten, sondern weil in vielen Ländern die Steuereinnahmen ...

SOEPcampus@DIW Berlin: Präsenzworkshop am 6. + 7. Oktober 2026

Fri, 21/08/2026 - 10:38
Am 6. und 7. Oktober 2026 organisieren wir einen zweitägigen Präsenzworkshop zur Arbeit mit den Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin. Neben Vorträgen zu Aufbau, Datenstruktur, Ziehungsdesign und Gewichtungsstrategie bieten hands-on Sessions eine praxisorientierte Annäherung ...

Sabine Zinn in Monitoring-Panel zum NAP Kinderchancen berufen

Thu, 20/08/2026 - 16:25
Prof. Dr. Sabine Zinn, Direktorin des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin, wurde vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Impulsgeberin und Mitglied in das Monitoring-Panel des Nationalen Aktionsplans (NAP) Kinderchancen berufen. Der Aktionsplan setzt ...

DIW Berlin ist vier weitere Jahre Teil der Gemeinschaftsdiagnose

Wed, 19/08/2026 - 16:05
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) wird auch in den kommenden vier Jahren zu den Instituten gehören, die im Auftrag der Bundesregierung die sogenannte Gemeinschaftsdiagnose erstellen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gab bekannt, dass die Bewerbung für die ...

Höhere CO2-Steuern können Produktivität der grünen Wirtschaft stärken

Wed, 19/08/2026 - 09:02
Modellanalyse zeigt: Höhere CO2-Preise lenken Arbeit in klimafreundliche Bereiche, wo Expertise für grüne Transformation entsteht – Einnahmen sollten genutzt werden, um Einkommensteuern zu senken und damit Arbeitsanreize zu erhöhen – So ließen sich Klimaziele erreichen und zugleich die künftige ...

Blockade der Straße von Hormus: Angebotsschock überlagert weltweit schwache Nachfrage, Ölpreise bleiben anfällig für Ausschläge

Thu, 13/08/2026 - 15:03
Zusammenfassung:

13. August 2026 – Die Blockade der Straße von Hormus ab Ende Februar hat den Ölmarkt in einer Konstellation weltweit schwacher Nachfrage und steigendem Ölangebot getroffen. Aufgrund des Angebotsschocks stieg der Ölpreis kurzzeitig auf über 110 US-Dollar pro Barrel. Die Konstellation von schwacher Nachfrage und Angebotsausweitung würde eigentlich zu einem sinkenden Ölpreis führen – zum Jahresende 2025 kostete ein Barrel Rohöl tatsächlich unter 60 US-Dollar, ein für manche Förderländer nicht mehr tragfähiger Preis. Bisher haben vor allem Nicht-OPEC-Länder ihr Angebot ausgeweitet. Auch innerhalb der OPEC ist die Geschlossenheit brüchig geworden: Die Vereinigten Arabischen Emirate sind im Mai 2026 ausgetreten und planen mehr Öl zu fördern. Wenn Öltanker die Straße von Hormus wieder wie früher passieren können, dürfte erneut die Konstellation von steigendem Angebot bei schwacher Nachfrage zum Tragen kommen. Noch zeichnet sich indes keine vollständige und dauerhafte Öffnung der Straße von Hormus ab, zumal zunächst Minen geräumt und Sicherheitsgarantien geklärt werden müssen. Darüber hinaus bleiben Seewege anfällig, was künftig zu höheren Versicherungsprämien und volatileren Ölpreisen führen dürfte.


Staatliche Investitionen stabilisieren Wirtschaft im Euroraum deutlich wirksamer als Steuersenkungen

Wed, 12/08/2026 - 09:53
Gemeinsame Geldpolitik im Euroraum erhöht Wirksamkeit nationaler Staatsausgaben – Öffentliche Investitionen und Staatskonsum kurbeln Wirtschaft deutlich stärker an als Steuersenkungen – Kurzfristige Stabilisierungsvorteile müssen gegen Risiken für Staatsfinanzen und langfristiges Wachstum abgewogen ...

Podcast 'fossilfrei' Folge 46: Ist Methanol der bessere Wasserstoff?

Wed, 12/08/2026 - 08:45
Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie für die Dekarbonisierung mancher Sektoren und die langfristige Speicherung erneuerbarer Energien – aber ist gasförmiger Wasserstoff wirklich die beste Option? In dieser Folge von ‚fossilfrei‘ stellt uns Tom Brown, Professor an der TU Berlin, seine ...

Wenn Elon Musks SuperGrok die AfD empfiehlt

Mon, 10/08/2026 - 13:54
Künstliche Intelligenz wird zunehmend zu einer wichtigen, mitunter zur einzigen Informationsquelle vieler Menschen – nicht nur im Alltag, sondern auch in politischen Fragen. Wer wissen möchte, was eine politische Partei wirtschaftlich plant, muss sich nicht mehr über Medien und Parteiprogramme ...

Industriearbeitsplätze gehen im Strukturwandel verloren, produktionsnahe Tätigkeiten bleiben aber oftmals erhalten

Wed, 05/08/2026 - 09:27
Rund zwei Drittel der von 1975 bis 2019 abgebauten Industriearbeitsplätze wurden durch produktionsnahe Tätigkeiten im Dienstleistungssektor kompensiert – Einkommensverluste bleiben gering, wenn Beschäftigte ihren Beruf beim neuen Arbeitgeber beibehalten – Arbeitsmarktpolitik sollte stärker auf ...

SOEP-4-26-ST

Tue, 04/08/2026 - 00:00

So schadet der Börsenboom der Demokratie

Mon, 03/08/2026 - 09:15
Von hohen Aktienkursen profitieren Reiche besonders stark. Ärmere hingegen werden durch steigende Preise und Mieten zunehmend abgehängt. Das ist politisch gefährlich., Als Elon Musk Anfang Juni 2026 mit dem geplanten Börsengang von SpaceX offiziell zum ersten Billionär der Menschheitsgeschichte aufstieg, war das Medienecho gewaltig. Kaum Aufmerksamkeit hingegen erhielt die Tatsache, dass dies kein Ausreißer, sondern Symptom einer strukturellen Verschiebung ist, ...

Claudia Kemfert: „Reihenfolge stimmt noch nicht: Erst Infrastruktur, dann Marktintegration“

Wed, 29/07/2026 - 10:58

Das Bundeskabinett will heute Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf den Weg bringen. Dazu folgt eine Einordnung von Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im DIW Berlin:

Die stärkere Ausrichtung auf Systemintegration, Speicher und Flexibilität ist grundsätzlich richtig. Positiv ist auch, dass beim Netzanschlusspaket gegenüber den ersten Plänen nachgebessert wurde. Dennoch bleibt problematisch, dass die Folgen unzureichender Netze zunehmend auf die Betreiber erneuerbarer Anlagen verlagert werden. Eine entschädigungsfreie Abregelung von bis zu 20 Prozent ist ein erheblicher Eingriff und kann Investitionen verteuern. Regionale Steuerung darf den dezentralen Netzausbau nicht ersetzen. Netzbetreiber müssen verbindlich zu schneller Optimierung, Digitalisierung und Ausbau verpflichtet werden.

Die Einigung auf die EEG-Novelle und das Netzanschlusspaket enthält wichtige Fortschritte: zusätzliche zwölf Gigawatt Windenergie an Land, stärkere Anreize für Speicher, eine höhere Beteiligung der Kommunen und gegenüber den ursprünglichen Plänen begrenztere Regeln zur entschädigungsfreien Abregelung. Positiv sind auch die Übergangsregelungen für kleine Photovoltaikanlagen. Damit wird ein wichtiger Schritt getan, um den Ausbau der Erneuerbaren ab 2027 rechtssicher fortzuführen. 

Allerdings stimmt bei der EEG-Novelle die Reihenfolge noch nicht. Mehr Marktintegration kann sinnvoll sein, aber dafür müssen Smart Meter, digitale Infrastruktur, Speicher und bezahlbare Direktvermarktungsangebote vorhanden sein. Werden Einspeisevergütungen zurückgefahren, bevor diese Voraussetzungen flächendeckend geschaffen sind, droht vor allem bei kleiner Dach-Photovoltaik und Bürgerenergie ein Investitionsdämpfer. Entscheidend ist jetzt, Planungssicherheit über 2026 hinaus zu schaffen und Erneuerbaren-Ausbau, Netze, Speicher, Digitalisierung und Flexibilität konsequent gemeinsam voranzubringen.

Systemintegration ja, Investitionsbremse nein. Wer Erneuerbare stärker in den Markt schicken will, muss zuerst Netze, Smart Meter, Speicher und Flexibilität bereitstellen. Sonst werden Versäumnisse im Stromsystem auf diejenigen abgewälzt, die die Energiewende tragen. Kritisch bleibt, dass die Bundesregierung die Ursachen der Netzengpässe nicht konsequent beseitigt, sondern einen Teil der Risiken auf Investoren erneuerbarer Energien verlagert. Wer Investitionen in Wind- und Solarenergie durch neue Unsicherheiten erschwert, gefährdet den Ausbau ausgerechnet der Technologien, die für ein klimaneutrales, bezahlbares und sicheres Energiesystem gebraucht werden. Es ist ein Fehler, die Defizite bei Netzen, Digitalisierung und Flexibilität den Erneuerbaren anzulasten. Die Energiewende scheitert nicht an zu viel Wind- und Solarenergie, sondern an einem Stromsystem, das zu langsam modernisiert wird.


DIW-Konjunkturbarometer setzt Achterbahnfahrt im Juli fort

Wed, 29/07/2026 - 10:36
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist im Juli deutlich gefallen. Mit 91,3 Punkten liegt der Wert nun so niedrig wie seit Herbst 2025 nicht mehr und entfernt sich damit merklich von der neutralen 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum ...

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