« Nous ne sommes pas en situation de stagnation, et encore moins de récession », a déclaré la présidente de la Banque centrale européenne
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Bonn, 4. Mai 2026. Unter bestimmten Voraussetzungen können Entwicklungsorganisationen Künstliche Intelligenz (KI) nutzen, um zu lernenden Organisationen zu werden. Aufschlussreich sind in diesem Zusammenhang die Erfahrungen von USAID.
KI ist für die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) sowohl Herausforderung als auch Chance. In dieser Kolumne geht es um die Frage, wie Entwicklungsorganisationen KI nutzen können, um lernende Organisationen zu werden. Ob dies gelingt, hängt davon ab, wie KI-gestützte Analyse- und Lernprozesse in Organisationen verankert sind. Aus den Erfahrungen der 2025 geschlossenen US-Entwicklungsagentur USAID lassen sich Lehren für den Einsatz von KI in der EZ ziehen – und wo dieser an Grenzen stößt.
USAIDs vorzeitig beendete KI-LerninitiativeNach vielen Jahren als Mitarbeiterin verließ die Ko-Autorin USAID im Jahr 2021, um zu untersuchen, wie Entwicklungsorganisationen systematischer aus ihren eigenen Erfahrungen lernen können. Dies führte zur Entwicklung des Development Evidence Large Language Model (DELLM), eines speziell für die EZ entwickelten KI-Systems. USAID wurde einer der ersten Kunden. Um DELLM zu trainieren, annotierten und labelten Expert*innen zunächst manuell Textsegmente aus rund 100.000 USAID-Evaluierungsberichten aus über 60 Jahren. In einem zunehmend automatisierten aber von Expert*innen überwachten Prozess lernte das Modell, diese Berichte zu „lesen“ und zwischen Sektoren, Kooperationsansätzen, Ergebnissen sowie positiven und negativen Lehren zu unterscheiden.
Nach Abschluss des Trainings konnten die USAID-Mitarbeitenden das institutionelle Wissen der Organisation erstmals systematisch nutzen. DELLM konnte sowohl für die operative Planung als auch für das organisationale Lernen eingesetzt werden. Im Hinblick auf die operative Planung waren die Mitarbeiter*innen nun in der Lage, innerhalb weniger Minuten auf themenspezifische und regionale Erkenntnisse aus über sechs Jahrzehnten zuzugreifen. Zuvor hätte jede dieser Abfragen lange Recherchen erfordert und hohe Kosten verursacht. Aufgrund der plötzlichen Schließung von USAID konnte das Modell jedoch nicht mehr für das organisationale Lernen eingesetzt werden. Solange die Evaluierungsberichte noch intern zugänglich waren, wurde DELLM stattdessen genutzt, um zentrale Erkenntnisse zu sichern. Diese Auswertung der übergreifenden Erfolgsfaktoren von USAID-Maßnahmen liefert für sich genommen bereits aufschlussreiche Ergebnisse. Zugleich verdeutlichen sie, warum KI-gestützte Erkenntnisse nicht automatisch zu organisationalem Lernen führen.
Erfolgsfaktoren der EntwicklungszusammenarbeitDie Suche nach den übergeordneten Erfolgsfaktoren der Entwicklungsmaßnahmen von USAID brachte folgende Erkenntnisse: (1) Entscheidungen sollten möglichst dezentral dort getroffen werden, wo die Umsetzung erfolgt, um rasches Feedback aus der Praxis zu erhalten und Kurskorrekturen vornehmen zu können. (2) Reformen sollten praxisorientiert sein, das heißt auf bestehenden Systemen aufbauen und darauf abzielen, diese weiterzuentwickeln. (3) Wirksame Lösungen sollten rasch vor Ort verankert werden, damit sie auch nach Auslaufen der Finanzierung fortwirken. (4) Reformprozesse sollten von lokalen Akteuren geleitet werden, anstatt diese lediglich beratend einzubinden. Schließlich ist (5) die Zusammenarbeit mit der mittleren Ebene entscheidend – also mit Partnern, die für die praktische Umsetzung der Maßnahmen verantwortlich sind. Welche Schlüsse lassen sich aus diesen Erkenntnissen über das Potenzial und die Grenzen von KI-gestütztem organisationalem Lernen in der EZ ziehen?
Für Entwicklungsexpert*innen sind diese Erfolgsfaktoren nicht neu. Dennoch werden darauf basierende, neue Ansätze der EZ, wie etwa Ansätze adaptiver EZ, nur selten genutzt. Obwohl sie auch in der deutschen EZ bereits erfolgreich umgesetzt wurden, bleiben sie Ausnahmen. Mangelndes organisationales Lernen hat neben der Orientierung der EZ an nationalen Interessen mit einem starken Fokus auf systemimmanente Rechenschaftsbeziehungen zu tun. Es wird aber auch durch die Strukturen und Anreize innerhalb von Entwicklungsorganisationen gebremst. Organisationales Lernen kann erst gelingen, wenn evidenzbasiertes Arbeiten gefördert wird, generalistische Karrierewege durch Fachlaufbahnen ergänzt werden, Ziele und Defizite offen diskutiert werden und die Organisationskultur all dies unterstützt.
Verankerung KI-gestützten Lernens für EntwicklungKI hat das Potenzial, einen umfassenden, intuitiven und bedarfsgerechten Zugang zum institutionellen Wissen von Organisationen zu ermöglichen. Dies ist insbesondere für die operative Planung von großem Nutzen. Im Hinblick auf organisationales Lernen und entsprechende Reformen sollten jedoch die Besonderheiten von KI sowie die notwendigen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Erstens gilt, wie bei allen KI-Tools, dass die Qualität ihrer Ergebnisse nur so gut ist wie die Qualität der zugrunde liegenden Daten und des Trainings. Zweitens müssen Erkenntnisse, um in organisationales Lernen überführt zu werden, in eine offene, selbstkritische und evidenzbasierte Organisationskultur eingebettet sein. Drittens gilt: Auch wenn KI-gestützte Erkenntnisse nicht vollständig neu sind, können sie in Verbindung mit anderen Wissensquellen, etwa der Entwicklungsforschung, dazu dienen, bestehendes Wissen zu überprüfen und zu ergänzen. In einem solchen förderlichen organisationalen Umfeld kann KI somit ein wichtiges Instrument unter anderen sein, um lernende Entwicklungsorganisationen hervorzubringen und die Effektivität und Effizienz der EZ zu steigern.
Dr. Michael Roll ist Soziologe und wissenschaftlicher Mitarbeiterin der Abteilung “Transformation of Political (Dis-) Order” des German Institute of Development and Sustainability (IDOS) in Bonn.
Lindsey Moore ist Geschäftsführerin und Gründerin von DevelopMetrics sowie außerordentliche Professorin für KI und Politik an der Georgetown University. Ihre Arbeit konzentriert sich auf verantwortungsvolle künstliche Intelligenz, Evidenzsynthese und Wissensmanagement im Bereich der internationalen Entwicklung.
Bonn, 4. Mai 2026. Unter bestimmten Voraussetzungen können Entwicklungsorganisationen Künstliche Intelligenz (KI) nutzen, um zu lernenden Organisationen zu werden. Aufschlussreich sind in diesem Zusammenhang die Erfahrungen von USAID.
KI ist für die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) sowohl Herausforderung als auch Chance. In dieser Kolumne geht es um die Frage, wie Entwicklungsorganisationen KI nutzen können, um lernende Organisationen zu werden. Ob dies gelingt, hängt davon ab, wie KI-gestützte Analyse- und Lernprozesse in Organisationen verankert sind. Aus den Erfahrungen der 2025 geschlossenen US-Entwicklungsagentur USAID lassen sich Lehren für den Einsatz von KI in der EZ ziehen – und wo dieser an Grenzen stößt.
USAIDs vorzeitig beendete KI-LerninitiativeNach vielen Jahren als Mitarbeiterin verließ die Ko-Autorin USAID im Jahr 2021, um zu untersuchen, wie Entwicklungsorganisationen systematischer aus ihren eigenen Erfahrungen lernen können. Dies führte zur Entwicklung des Development Evidence Large Language Model (DELLM), eines speziell für die EZ entwickelten KI-Systems. USAID wurde einer der ersten Kunden. Um DELLM zu trainieren, annotierten und labelten Expert*innen zunächst manuell Textsegmente aus rund 100.000 USAID-Evaluierungsberichten aus über 60 Jahren. In einem zunehmend automatisierten aber von Expert*innen überwachten Prozess lernte das Modell, diese Berichte zu „lesen“ und zwischen Sektoren, Kooperationsansätzen, Ergebnissen sowie positiven und negativen Lehren zu unterscheiden.
Nach Abschluss des Trainings konnten die USAID-Mitarbeitenden das institutionelle Wissen der Organisation erstmals systematisch nutzen. DELLM konnte sowohl für die operative Planung als auch für das organisationale Lernen eingesetzt werden. Im Hinblick auf die operative Planung waren die Mitarbeiter*innen nun in der Lage, innerhalb weniger Minuten auf themenspezifische und regionale Erkenntnisse aus über sechs Jahrzehnten zuzugreifen. Zuvor hätte jede dieser Abfragen lange Recherchen erfordert und hohe Kosten verursacht. Aufgrund der plötzlichen Schließung von USAID konnte das Modell jedoch nicht mehr für das organisationale Lernen eingesetzt werden. Solange die Evaluierungsberichte noch intern zugänglich waren, wurde DELLM stattdessen genutzt, um zentrale Erkenntnisse zu sichern. Diese Auswertung der übergreifenden Erfolgsfaktoren von USAID-Maßnahmen liefert für sich genommen bereits aufschlussreiche Ergebnisse. Zugleich verdeutlichen sie, warum KI-gestützte Erkenntnisse nicht automatisch zu organisationalem Lernen führen.
Erfolgsfaktoren der EntwicklungszusammenarbeitDie Suche nach den übergeordneten Erfolgsfaktoren der Entwicklungsmaßnahmen von USAID brachte folgende Erkenntnisse: (1) Entscheidungen sollten möglichst dezentral dort getroffen werden, wo die Umsetzung erfolgt, um rasches Feedback aus der Praxis zu erhalten und Kurskorrekturen vornehmen zu können. (2) Reformen sollten praxisorientiert sein, das heißt auf bestehenden Systemen aufbauen und darauf abzielen, diese weiterzuentwickeln. (3) Wirksame Lösungen sollten rasch vor Ort verankert werden, damit sie auch nach Auslaufen der Finanzierung fortwirken. (4) Reformprozesse sollten von lokalen Akteuren geleitet werden, anstatt diese lediglich beratend einzubinden. Schließlich ist (5) die Zusammenarbeit mit der mittleren Ebene entscheidend – also mit Partnern, die für die praktische Umsetzung der Maßnahmen verantwortlich sind. Welche Schlüsse lassen sich aus diesen Erkenntnissen über das Potenzial und die Grenzen von KI-gestütztem organisationalem Lernen in der EZ ziehen?
Für Entwicklungsexpert*innen sind diese Erfolgsfaktoren nicht neu. Dennoch werden darauf basierende, neue Ansätze der EZ, wie etwa Ansätze adaptiver EZ, nur selten genutzt. Obwohl sie auch in der deutschen EZ bereits erfolgreich umgesetzt wurden, bleiben sie Ausnahmen. Mangelndes organisationales Lernen hat neben der Orientierung der EZ an nationalen Interessen mit einem starken Fokus auf systemimmanente Rechenschaftsbeziehungen zu tun. Es wird aber auch durch die Strukturen und Anreize innerhalb von Entwicklungsorganisationen gebremst. Organisationales Lernen kann erst gelingen, wenn evidenzbasiertes Arbeiten gefördert wird, generalistische Karrierewege durch Fachlaufbahnen ergänzt werden, Ziele und Defizite offen diskutiert werden und die Organisationskultur all dies unterstützt.
Verankerung KI-gestützten Lernens für EntwicklungKI hat das Potenzial, einen umfassenden, intuitiven und bedarfsgerechten Zugang zum institutionellen Wissen von Organisationen zu ermöglichen. Dies ist insbesondere für die operative Planung von großem Nutzen. Im Hinblick auf organisationales Lernen und entsprechende Reformen sollten jedoch die Besonderheiten von KI sowie die notwendigen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Erstens gilt, wie bei allen KI-Tools, dass die Qualität ihrer Ergebnisse nur so gut ist wie die Qualität der zugrunde liegenden Daten und des Trainings. Zweitens müssen Erkenntnisse, um in organisationales Lernen überführt zu werden, in eine offene, selbstkritische und evidenzbasierte Organisationskultur eingebettet sein. Drittens gilt: Auch wenn KI-gestützte Erkenntnisse nicht vollständig neu sind, können sie in Verbindung mit anderen Wissensquellen, etwa der Entwicklungsforschung, dazu dienen, bestehendes Wissen zu überprüfen und zu ergänzen. In einem solchen förderlichen organisationalen Umfeld kann KI somit ein wichtiges Instrument unter anderen sein, um lernende Entwicklungsorganisationen hervorzubringen und die Effektivität und Effizienz der EZ zu steigern.
Dr. Michael Roll ist Soziologe und wissenschaftlicher Mitarbeiterin der Abteilung “Transformation of Political (Dis-) Order” des German Institute of Development and Sustainability (IDOS) in Bonn.
Lindsey Moore ist Geschäftsführerin und Gründerin von DevelopMetrics sowie außerordentliche Professorin für KI und Politik an der Georgetown University. Ihre Arbeit konzentriert sich auf verantwortungsvolle künstliche Intelligenz, Evidenzsynthese und Wissensmanagement im Bereich der internationalen Entwicklung.
Bonn, 4. Mai 2026. Unter bestimmten Voraussetzungen können Entwicklungsorganisationen Künstliche Intelligenz (KI) nutzen, um zu lernenden Organisationen zu werden. Aufschlussreich sind in diesem Zusammenhang die Erfahrungen von USAID.
KI ist für die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) sowohl Herausforderung als auch Chance. In dieser Kolumne geht es um die Frage, wie Entwicklungsorganisationen KI nutzen können, um lernende Organisationen zu werden. Ob dies gelingt, hängt davon ab, wie KI-gestützte Analyse- und Lernprozesse in Organisationen verankert sind. Aus den Erfahrungen der 2025 geschlossenen US-Entwicklungsagentur USAID lassen sich Lehren für den Einsatz von KI in der EZ ziehen – und wo dieser an Grenzen stößt.
USAIDs vorzeitig beendete KI-LerninitiativeNach vielen Jahren als Mitarbeiterin verließ die Ko-Autorin USAID im Jahr 2021, um zu untersuchen, wie Entwicklungsorganisationen systematischer aus ihren eigenen Erfahrungen lernen können. Dies führte zur Entwicklung des Development Evidence Large Language Model (DELLM), eines speziell für die EZ entwickelten KI-Systems. USAID wurde einer der ersten Kunden. Um DELLM zu trainieren, annotierten und labelten Expert*innen zunächst manuell Textsegmente aus rund 100.000 USAID-Evaluierungsberichten aus über 60 Jahren. In einem zunehmend automatisierten aber von Expert*innen überwachten Prozess lernte das Modell, diese Berichte zu „lesen“ und zwischen Sektoren, Kooperationsansätzen, Ergebnissen sowie positiven und negativen Lehren zu unterscheiden.
Nach Abschluss des Trainings konnten die USAID-Mitarbeitenden das institutionelle Wissen der Organisation erstmals systematisch nutzen. DELLM konnte sowohl für die operative Planung als auch für das organisationale Lernen eingesetzt werden. Im Hinblick auf die operative Planung waren die Mitarbeiter*innen nun in der Lage, innerhalb weniger Minuten auf themenspezifische und regionale Erkenntnisse aus über sechs Jahrzehnten zuzugreifen. Zuvor hätte jede dieser Abfragen lange Recherchen erfordert und hohe Kosten verursacht. Aufgrund der plötzlichen Schließung von USAID konnte das Modell jedoch nicht mehr für das organisationale Lernen eingesetzt werden. Solange die Evaluierungsberichte noch intern zugänglich waren, wurde DELLM stattdessen genutzt, um zentrale Erkenntnisse zu sichern. Diese Auswertung der übergreifenden Erfolgsfaktoren von USAID-Maßnahmen liefert für sich genommen bereits aufschlussreiche Ergebnisse. Zugleich verdeutlichen sie, warum KI-gestützte Erkenntnisse nicht automatisch zu organisationalem Lernen führen.
Erfolgsfaktoren der EntwicklungszusammenarbeitDie Suche nach den übergeordneten Erfolgsfaktoren der Entwicklungsmaßnahmen von USAID brachte folgende Erkenntnisse: (1) Entscheidungen sollten möglichst dezentral dort getroffen werden, wo die Umsetzung erfolgt, um rasches Feedback aus der Praxis zu erhalten und Kurskorrekturen vornehmen zu können. (2) Reformen sollten praxisorientiert sein, das heißt auf bestehenden Systemen aufbauen und darauf abzielen, diese weiterzuentwickeln. (3) Wirksame Lösungen sollten rasch vor Ort verankert werden, damit sie auch nach Auslaufen der Finanzierung fortwirken. (4) Reformprozesse sollten von lokalen Akteuren geleitet werden, anstatt diese lediglich beratend einzubinden. Schließlich ist (5) die Zusammenarbeit mit der mittleren Ebene entscheidend – also mit Partnern, die für die praktische Umsetzung der Maßnahmen verantwortlich sind. Welche Schlüsse lassen sich aus diesen Erkenntnissen über das Potenzial und die Grenzen von KI-gestütztem organisationalem Lernen in der EZ ziehen?
Für Entwicklungsexpert*innen sind diese Erfolgsfaktoren nicht neu. Dennoch werden darauf basierende, neue Ansätze der EZ, wie etwa Ansätze adaptiver EZ, nur selten genutzt. Obwohl sie auch in der deutschen EZ bereits erfolgreich umgesetzt wurden, bleiben sie Ausnahmen. Mangelndes organisationales Lernen hat neben der Orientierung der EZ an nationalen Interessen mit einem starken Fokus auf systemimmanente Rechenschaftsbeziehungen zu tun. Es wird aber auch durch die Strukturen und Anreize innerhalb von Entwicklungsorganisationen gebremst. Organisationales Lernen kann erst gelingen, wenn evidenzbasiertes Arbeiten gefördert wird, generalistische Karrierewege durch Fachlaufbahnen ergänzt werden, Ziele und Defizite offen diskutiert werden und die Organisationskultur all dies unterstützt.
Verankerung KI-gestützten Lernens für EntwicklungKI hat das Potenzial, einen umfassenden, intuitiven und bedarfsgerechten Zugang zum institutionellen Wissen von Organisationen zu ermöglichen. Dies ist insbesondere für die operative Planung von großem Nutzen. Im Hinblick auf organisationales Lernen und entsprechende Reformen sollten jedoch die Besonderheiten von KI sowie die notwendigen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Erstens gilt, wie bei allen KI-Tools, dass die Qualität ihrer Ergebnisse nur so gut ist wie die Qualität der zugrunde liegenden Daten und des Trainings. Zweitens müssen Erkenntnisse, um in organisationales Lernen überführt zu werden, in eine offene, selbstkritische und evidenzbasierte Organisationskultur eingebettet sein. Drittens gilt: Auch wenn KI-gestützte Erkenntnisse nicht vollständig neu sind, können sie in Verbindung mit anderen Wissensquellen, etwa der Entwicklungsforschung, dazu dienen, bestehendes Wissen zu überprüfen und zu ergänzen. In einem solchen förderlichen organisationalen Umfeld kann KI somit ein wichtiges Instrument unter anderen sein, um lernende Entwicklungsorganisationen hervorzubringen und die Effektivität und Effizienz der EZ zu steigern.
Dr. Michael Roll ist Soziologe und wissenschaftlicher Mitarbeiterin der Abteilung “Transformation of Political (Dis-) Order” des German Institute of Development and Sustainability (IDOS) in Bonn.
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Next AFET committee meeting will be held on:
Monday 4 and Tuesday 5 May 2026, room ANTALL 2Q2, Brussels
Thursday 7 May 2026, room ANTALL 4Q1, Brussels - extraordinary meeting "in camera"
Vote
Meetings are webstreamed with the exception of agenda items held "in camera".
Next AFET committee meeting will be held on:
Monday 4 and Tuesday 5 May 2026, room ANTALL 2Q2, Brussels
Thursday 7 May 2026, room ANTALL 4Q1, Brussels - extraordinary meeting "in camera"
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Meetings are webstreamed with the exception of agenda items held "in camera".
The second quadrennial International Migration Review Forum (IMRF) 2026 will be held at the UN Headquarters in New York from 5-8 May 2026, preceded by a multi-stakeholder hearing on 4 May. This forum reviews progress on the Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration (GCM) and aims to produce an inter-governmentally agreed Progress Declaration to set future migration policy goals.
https://migrationnetwork.un.org/international-migration-review-forum-2026
By Simone Galimberti
KATHMANDU, Nepal, May 4 2026 (IPS)
Migration is a strange thing, hard to pin down. It is a complex phenomenon that transforms communities while shaping people’s identities and it is so multifaceted that individuals perceive it and live it in different ways.
It can turn to be a vehicle to security and prosperity for some but, on other hand, it can be also experienced with anguish and fear.
In short, migration is something personal that intimately affects both those settling into a new land and those communities that are supposed to co-exist with them.
A German’s state, Baden-Württembergwill soon will have its first state premier from Turkish origin, Cem Özdemir, a veteran green politician. In the past, Mr. Özdemir, according to DW report, has rejected the idea that he should be considered a “successful model of integration” because he always felt at home.
Özdemir’s unwillingness to be boxed into a fixed category of migrant contrasts those narratives that simplify and demean migration.
As we know, migration has been a toxic and divisive issue in many parts of the West, a dangerous problem that must be stopped at any cost. It is being portrayed through the lens of illegality as an open door that only invites violations of the law, including dangerous criminal activities.
While it is undeniable that security concerns can arise especially when there are massive flows of foreigners enter without papers into a new country, much less discussions are about the positive impact of migrants in the local economy.
But the level of politicization is so high that it ended up defining the whole issue. Migration has become something to be fixed, controlled in many parts of the Global North.
Such a framing ignores the fact that migration also occurs in large quantities also between developing nations and is not only about hordes of people from the Global South pushing their way into richer North.
It is unsurprising that the same logic also disregards the multiple and diverse “push factors” that bring individuals to migrate.
Poverty, discrimination and climate change are forcing millions of individuals to search for better places to live. This view has become so pervasive that it has delegitimized a different conversation, one based on exploring legal pathways to migration.
A different way of talking, discussing and regulating migration is possible.
The United Nations, over the last decades, have been trying to offer a venue to promote an approach leading to safe migration based on human rights, conducive, at least on paper, to a multilateralism centered governance of migration.
While far from being perfect, these mechanisms underpinning it, address migration in a way that goes past the deafening rhetoric that generally characterizes the debate on migration.
Because, as we know, migration if managed properly, taking into account the rights of migrants and bringing on board local communities in the destination countries with investment in social integration, instead offers a potent instrument to fight poverty while contributing to the economies of the Global North.
The International Migration Review Forum 2026 is one of these tools at the disposal of the UN to reframe the conversation about migration.
The United Nations in New York will host, from 5-8 May an essential conversation aimed at reviewing the Global Compact on Migration, GCM adopted on 19 December 2018.
Instead of being seen as an opportunity to reboot the conversation about immigration, this non-binding global blueprint, intended to offer a 360 degree approach to foster international cooperation to effectively and inclusively manage migration, ended up being instrumentalised by cunny politicians.
Since then, unfortunately the GCM has been overshadowed by the relentless politics of immigration based on the logic of “control” that has become more and more mainstream in the European Union and in the United States.
Making things more complicated is the fact that it is fitting for demagogues to conflate the issues of migrants with those of refugees. While these two categories often overlap, legally, they remain different concepts, a fact conveniently ignored by politicians.
It has not always been like this.
The international community, thanks also to a more favorable politics in the USA, on September 19, 2016, had successfully managed to create a united policy framework that would bring together both migration and the refugee’s related policies.
The New York Declaration for Refugees and Migrants led the foundations not only to the Global Compact on Migration but also to another tool, the Global Compact on Refugees approved just two days before the GCM.
These are two examples of soft law designed to ignite international support and cooperation even if they were criticized as attempts by the Global North of watering down the international human rights framework.
Yet in order for them to remain useful without diluting the international obligations of nations, they must remain as close as possible in terms of implementation.
The central question is if they revitalize and re-balance the conversation on immigration and refugee protection with practical cooperation and synergies among nations.
I doubt that IMRF 2026 can do much to elevate a new discussion about migration and challenge the status quo. After all, GCM has been designed to be structurally weak in terms of its governance.
For example, there is no mandatory reporting for its signatories.
A silver lining in the GCM’s framework is the existence of the United Nations Network on Migration that “coordinates system-wide, timely and practical support to Member States implementing the GCM.
Yet this is the only mechanism where the international community can holistically discuss immigration. No matter how battered the United Nations are amid drastic funding cuts and ongoing discussions about its re-organization and restructuring, multilateralism is needed more than ever in the areas of migration and refugees.
Yet it appears that the UN is not fighting the fight at political levels.
Reading the Report of the Secretary General on the Global Compact on Migration, you do not find a strong, vigorous push back against the politics that tackle immigration as a problem to be controlled.
There is only a small section on Dispelling Misleading Narratives and you could have expected a more punchy style and more space to counterattack this mainstream narrative on migration based on fear.
Perhaps the “immigration as a problem” approach has already metastasized and, inevitably, it adversely influences and restrains the United Nations. The International Migration Organization, the guardian of the GCM, remains a marginal institution within the UN system.
The Office of the High Commissioner on Refugees faced substantial funding cuts and underwent in 2025 a profound restructuring despite its essential role in many humanitarian situations.
At least the former Higher Commissioner, Fillippo Grandi who stepped down at the end of 2025, did not mince his words in criticizing the ways many governments in the West have been dealing with immigration.
“Building walls, sending boats back, offloading refugees and migrants on to other countries –, populists assure voters that controlling everything from borders and immigration numbers to job markets and national security will make their lives better” he wrote for The Guardian in 2024
“Few political tactics succeed like fear. But I can also tell you such claims of control are illusory”. he continued. It is not only the USA which has embraced this tactics.
Civil society organizations across Europe have been recently criticizing the European Union for the way it is drafting its Return Directive that, once approved, would streamline the return of non-EU nationals staying irregularly, including those whose asylum requests have been denied.
Yet amid this gloom, there are some best practices emerging.
Local governments have an important role to play.
The Local Coalition for Migrants and Refugees is showing an interest model to promote a bottom approach to migration. Moreover, some countries are stepping up.
For example, in 2025, Brazil approved a National Plan on Refugees, Migrants and Stateless while Kenya also brought in a new policy that would positively impact the more than 830,000 refugees and asylum-seekers that are hosted in the country.
At the same time, Ecuador reached an important milestone in 2025 with its National Implementation Plan (NIP) of GCM. Similarly, Malawi has finalized its first National Implementation Plan on Migration.
It is too early to see if these plans will be enforced and a lot will depend on the availability of international funding. Despite the constraints, the IOM remains steadfast in its mission of protecting the rights of migrants.
In 2024 a new Strategic Plan that aims at saving lives and protecting people on the move, driving solutions to displacement and facilitating pathways for regular migration, was introduced.
In a world in which 8,000 migrants were officially reported dead or missing worldwide in 2025, bringing the total since 2014 to more than 82,000 and with 117.3 million people worldwide are forcibly displaced, the international communities cannot stay indifferent.
Let’s remind ourselves of the real power of the GCM.
This Global Compact does not only recognize that safe, orderly and regular migration works for all when it takes place in a well-informed, planned and consensual manner. It is also a tool that highlights the role of the international community in helping create conducive policies for individuals to be able to lead peaceful and productive lives in their home nations.
In short, migration should never be an act of desperation.
While there are individuals of migrant origins like Cem Özdemir who offer a glaring example of successful achievements that allow himself to openly reject a stereotyped categorization, there is a sea of vulnerabilities and deaths affecting millions of others who voluntarily or forcibly left their homes.
This is the reason why legal tools like the International Refugees Convention, this year in its 75th anniversary and more limited but potentially useful mechanisms like IMRF this coming week and next Global Refugee Forum (GRF) 2027, do matter and we should all pay attention to them.
Simone Galimberti writes about the SDGs, youth-centered policy-making and a stronger and better United Nations.
IPS UN Bureau
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« La Turquie, au lieu de rechercher un partenariat, pense en termes d’hégémonie », a déclaré Noam Katz
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Elisa Spiropali, étoile montante du courant modernisateur et pro-européen du Parti socialiste, défie le Premier ministre Edi Rama dans un message retentissant publié sur les réseaux sociaux. L'ancienne ministre des Affaires étrangères dénonce un parti figé dans l'obéissance au chef, où la peur remplace le débat.
- Articles / Politique, Albanie, Courrier des Balkans, PS AlbanieÉgalement dans l'édition de lundi : l'Arménie, la Médiatrice de l'UE, l'Eurogroupe, le CESE
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Az An-26-os típus kivonását követően immár két KC-390-es biztosítja a Magyar Honvédség rámpás szállítórepülő képességét. A Millenium első példánya 2024 szeptemberében érkezett az MH vitéz Szentgyörgyi Dezső 101. Repülődandárhoz. Az új típus üzemeltetésére való felkészülés fontosabb pillanatait és kihívásait ezúttal repülőműszaki szempontból nézzük meg.
Felvezető jelleggel érdemes visszamenni az időben 2018-ig. Addig a kecskeméti alakulat szállítórepülő százada kizárólag az An-26-ossal repült, a típus fénykorában öt gép volt rendszerben és az üzemeltetést 30-35 fő végezte. 2018-ban jött a változás az Airbus A319-es és a Dassault Falcon 7X formájában. Az An-26-osokon dolgozó repülőműszaki állomány választhatott, hogy melyik típuson szeretné magát képezni, de ebben a választásban közrejátszott a mérnökök és parancsnokok javaslata is. Ezután a csoport kettévált és az analóg An-26-osról egy nagy ugrással átállt a digitális technikával működő Airbusra és Falconra. A rendelkezésre álló rövid időn belül a tapasztalt műszakiak közül ki könnyebben, ki kicsit nehezebben állt át, de elkezdődhetett az új típusok üzemeltetése. Az első időszakban egy-egy meghibásodás komoly kihívást jelentett. Az A319-es tekintetében a ferihegyi Aeroplex volt a segítség, amely mérnöki gárdával és műszakiakkal segítette az üzemeltetést, a Falcon esetében pedig a gyártó cég, a Dassault volt a támogató. Az idő múlásával és a tapasztalat növekedésével a kecskemétiek szinte teljesen átvették a két típus üzemeltetését, azonban a Falcon 7X-nél továbbra is van egy támogató szakember. Így érkezett el 2020 novembere, amikor aláírás került a KC-390-es beszerzésre. Az érintett szakterületek bevonásával megalakult egy, a Magyar Honvédség több szervezeti elemét is érintő katonai munkacsoport, azzal a feladattal, hogy a szerződésben leírt feltételeket és műszaki előírásokat félévente ellenőrizze, illetve tartsa a kapcsolatot a gyártó Embraerrel. Havonta tartottak online egyeztetést, illetve félévente kilátogattak a brazíliai gyárba, ahol figyelemmel kísérték a Magyar Honvédség számára készülő repülőgép pillanatnyi állását. Ezeket a látogatásokat a szerződésben meghatározottak szerint a fontosabb fázisokhoz - szárny összeszerelés, törzs elkészülte, stb. - időzítették. Megnézték, hogy a gép valóban a szerződésben rögzített státuszban van-e, a fellépő problémákat a havi egyeztetés során koordinálták, illetve javaslatokat tettek.