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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

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Nachrichten und Pressemitteilungen
Updated: 1 day 16 hours ago

SOEPcampus - Learn to use the SOEP over lunch: Online-Workshopreihe im März/April 2026

Tue, 17/02/2026 - 19:40
Im März und April 2026 kehrt unsere Online-Seminarreihe "SOEPcampus: Learn to use the SOEP over lunch" zurück. Der Workshop bietet eine umfassende, praxisnahe Einführung in die Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Die Teilnehmenden lernen den Inhalt der Studie, die Datenstruktur, die ...

SOEP User Conference 2026 - Aufruf zu Einreichungen

Tue, 17/02/2026 - 19:40
Vom 8. bis 9. Juli 2026 findet die 16. Internationale SOEP-Nutzenden-konferenz in Berlin statt. Ab sofort rufen wir zu Einreichungen von Beiträgen auf. SOEP-Forscher*innen aller Disziplinen sind eingeladen, sich mit einem Abstract zu bewerben. Besonders willkommen sind Beiträge, die sich mit ...

Studentische Hilfskraft (w/m/d) in der Abteilung AKU

Tue, 17/02/2026 - 14:13

Die Abteilung Kriminalität, Arbeit und Ungleichheit des DIW Berlin forscht und analysiert die Auswirkungen von Arbeitsmarkt-, Sozial- und Wirtschaftspolitik auf Entscheidungen und Verhalten von Personen und Haushalten. Sie beschäftigt sich insbesondere mit Aspekten, die mit wirtschaftlichen Ursachen von Kriminalität und deren Auswirkungen in Zusammenhang stehen, und erforscht potenzielle Wechselwirkungen zwischen Kriminalität einerseits und Chancengleichheit und Verteilungsfragen andererseits. Im Mittelpunkt stehen dabei mikroökonomisch fundierte, empirische Forschungsarbeiten, die zu einem evidenz-basierten Diskurs beitragen.

Die Abteilung Kriminalität, Arbeit und Ungleichheit des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine studentische Hilfskraft (w/m/d)

für 10 Wochenstunden


Energieversprechen verfehlt: Unabhängiges Monitoring für Forschung zur Kernfusion wird unverzichtbar

Tue, 17/02/2026 - 09:40
Kernfusion bleibt trotz jahrzehntelanger Investitionen energiewirtschaftlich irrelevant – Privatwirtschaftliche Unternehmen fokussieren zunehmend auf Nischenprodukte mit kurzfristigen Anwendungspotenzialen – Deutsche Forschungspolitik sollte öffentlich finanzierte Großforschung evaluieren und ...

Die AfD ist eine Gefahr für Demokratie und Wohlstand

Mon, 16/02/2026 - 09:29
Die AfD-Ideologie ist eine Gefahr für die Demokratie. Sie nutzt ein Menschenbild, das von Angst geprägt ist, und ökonomische Konzepte, die Wohlstand vernichten würden. , Diese Kolumne von Marcel Fratzscher erschien am 13. Februar 2026 in der ZEIT in der Reihe Fratzschers Verteilungsfragen., Die größte politische Herausforderung unserer Zeit besteht nicht in wirtschaftlichen Krisen, nicht in geopolitischen Konflikten und auch nicht allein im Klimawandel. Sie besteht darin, dass die liberale Demokratie selbst zunehmend unter Druck gerät. Es ist möglich, dass sie in wenigen Jahrzehnten ...

Energiewende kommt voran – aber noch zu langsam

Wed, 11/02/2026 - 08:03
DIW Energiewende-Monitor: Ausbau von Wind- und Solarenergie macht Fortschritte, Ausbautempo aber noch zu gering – Entwicklung auch bei Wärmepumpen, Elektromobilität und Stromspeichern nicht schnell genug – Politik sollte günstige Rahmenbedingungen nutzen Der Ausbau der erneuerbaren Energien in ...

Adeline Guéret has successfully defended her dissertation

Mon, 09/02/2026 - 16:08
Adeline Guéret, Research Associate at DIW Berlin (Energy, Transportation, Environment Department) and Ph.D. student at Technische Universität Berlin, successfully defended her dissertation entitled “Future energy systems with battery electric vehicles: assessing impacts, evaluating models” with ...

Die Talente von Geflüchteten zu vergeuden, ist irrational und teuer

Mon, 09/02/2026 - 10:33
Mehr als zwei Drittel der 3,3 Millionen Geflüchteten in Deutschland sind arm. Besonders renditestark wäre Bildung, die Armut verhindert. Doch diese Investition fehlt. , Deutschland debattiert über Migration, während in den vielen Werkhallen, Krankenhäusern und Pflegeheimen Schichten unbesetzt bleiben und in Klassenzimmern Talente warten. Deutschland investiert viel Geld in den Schutz der Grenzen, gibt auch viel Geld für Abschiebungen aus – doch eine besonders ...

Marcel Fratzscher: „Der nächste Zinsschritt wird eine Leitzinssenkung sein“

Thu, 05/02/2026 - 14:32

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in ihrer heutigen Ratssitzung den Leitzins unverändert gelassen. Dazu eine Einschätzung von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin):

Die Europäische Zentralbank (EZB) steckt derzeit in einem Dilemma: Die schwache Wirtschaft im Euroraum könnte die Inflation zu stark drücken, während geopolitische und geoökonomische Konflikte den gegenteiligen Effekt haben und die Inflation wieder anheizen könnten. Auch wenn die EZB ihre Leitzinsen erneut unverändert lässt, muss sie jetzt signalisieren, dass sie flexibel bleibt.

Momentan liegt die Inflationsrate unter dem EZB-Ziel der Preisstabilität. Die anhaltende wirtschaftliche Schwäche im Euroraum – besonders in Deutschland – könnte in diesem Jahr zu weiter fallenden Inflationsraten und einem klaren Verfehlen des Inflationsziels führen. Eine Aufwertung des Euro würde diesen Trend noch verstärken und vor allem deutschen Exporteuren zusätzlich schaden. Gleichzeitig könnten Strafzölle und steigende Energiepreise infolge geopolitischer Spannungen die Preise wieder deutlich steigen lassen.

Die EZB muss daher sorgfältig zwischen langfristigen strukturellen Problemen und kurzfristigen konjunkturellen Schwankungen unterscheiden. Es zeichnet sich ab, dass die strukturellen Schwächen der europäischen Wirtschaft noch länger bestehen bleiben werden.

Daher sollte die EZB klar kommunizieren, dass sie gewillt und fähig ist, schnell und flexibel zu handeln. Ich gehe davon aus, dass der nächste Zinsschritt noch in diesem Jahr eine weitere Senkung des Leitzinses sein wird.


Elektromobilität in Deutschland kommt langsam in Fahrt – Technologieklarheit könnte für mehr Tempo sorgen

Wed, 04/02/2026 - 08:09
Neuzulassungen von Elektroautos in Deutschland erholen sich nach Rückgang – Neue Elektro-Pkw überwiegend in oberen Fahrzeugklassen – Ladeinfrastruktur wächst schneller als Elektroautoflotte – Fehlende politische Klarheit bremst Antriebswende – Klare Prioritätensetzung entscheidend Nach einem ...

Der Umbau zu einem aktivierenden Sozialstaat kann beginnen

Mon, 02/02/2026 - 10:47
Die Vorschläge zur Reform des deutschen Sozialstaats erscheinen unspektakulär. Doch sie sind richtig, wenn andere Reformen hinzukommen – etwa bei der Bildung., Die Ergebnisse der Sozialstaatskommission sind weder revolutionär noch radikal. Aber sie bedeuten einen wichtigen Schritt in der Reformdebatte über den deutschen Sozialstaat. Denn die Empfehlungen zeigen einen Weg auf, wie der Sozialstaat gerechter, wirksamer und zukunftsfähiger gestaltet werden ...

Studentische Hilfskraft (w/m/div) im SOEP

Fri, 30/01/2026 - 09:52

Die im DIW Berlin angesiedelte forschungsbasierte Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) ist eine der größten und am längsten laufenden multidisziplinären Panelstudien weltweit, für die derzeit jährlich etwa 30.000 Menschen in knapp 15.000 Haushalten befragt werden. Das SOEP hat den Anspruch den gesellschaftlichen Wandel zu erfassen und steht immer neuen vielfältigen Themen- und Aufgabenfeldern gegenüber. Für das Kohäsionspanel, das in Kooperation mit der Universität Bremen durchgeführt wird, suchen wir um nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskraft (w/m/d) für 10 Wochenstunden.

Ihre Aufgabe ist die Mitwirkung bei der umfragemethodischen Erforschung der Daten, inklusive der Aufbereitung, Prüfung, Analyse und Visualisierung von längsschnittlichen und experimentellen Umfragedaten. Sie sind direkt in laufende Datenanalyseprojekte eingebunden, nehmen unterstützend an der Forschungstätigkeit teil und lernen so den Prozess von der Projektplanung über die Datenerhebung bis zur Publikation von Forschungsergebnissen kennen.


DIW-Konjunkturbarometer Januar: Erholung setzt sich fort, aber ohne großen Schwung

Wed, 28/01/2026 - 09:25
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) setzt seinen schrittweisen Aufwärtstrend fort und steigt im Januar auf 94,8 Punkte. Im Dezember lag der Wert noch bei 93,4 Punkten. Der Barometerwert ist somit noch einmal etwas näher an die neutrale 100-Punkte ...

Kehrtwende am Bau: Die Zeichen stehen wieder auf Wachstum

Wed, 28/01/2026 - 08:53
Bauvolumen dürfte 2026 erstmals seit fünf Jahren wieder zulegen – Öffentliche Investitionen treiben das Wachstum – Auch der Wohnungsneubau dürfte im laufenden Jahr wieder im Plus landen – Sorge bereitet schwache Produktivität im Bausektor Die deutsche Bauwirtschaft steht vor einer Trendwende: Nach ...

Sonali Chowdhry: „Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien setzt ein Zeichen gegen den Protektionismus“

Tue, 27/01/2026 - 11:26

Die Europäische Union und Indien haben ein umfassendes Freihandelsabkommen beschlossen. Welche Bedeutung das hat, kommentiert die Handelsexpertin des DIW Berlin, Sonali Chowdhry:

Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien ist von großer Bedeutung. Die bilaterale Partnerschaft gewinnt nach einem langen Verhandlungsprozess, der 2007 begann und wiederholt ins Stocken geriet, die nun dringend benötigte Dynamik. Indien wird bis 2026 voraussichtlich um 7,3 Prozent wachsen und in den kommenden Jahren zu einer der drei größten Volkswirtschaften der Welt aufsteigen. Die EU kann es sich kaum leisten, ihre Präsenz auf diesem Markt nicht auszubauen.

Das Abkommen baut auf den bilateralen Handelsbeziehungen zwischen der EU und Indien auf, die bereits mehr als 170.000 Käufer-Lieferanten-Beziehungen zwischen indischen und EU-Unternehmen umfassen. Durch den Abbau von Zöllen und anderen Handelshemmnissen in Schlüsselindustrien eröffnet das Abkommen EU-Exporteuren in vielen Sektoren wie Automobil, Maschinenbau und Getränken neue Möglichkeiten. Gleichzeitig wird sich der Marktzugang für indische Exporte wie Arzneimittel, IT-Dienstleistungen und Textilien verbessern.

Über diese unmittelbaren wirtschaftlichen Vorteile hinaus erfüllt das Abkommen eine weitere wichtige Funktion, die nicht unterschätzt werden sollte: Es ist eine Versicherungspolice in der derzeitigen unsicheren Lage. Denn die im Rahmen von Freihandelsabkommen eingegangenen Verpflichtungen sorgen für Transparenz und Vorhersehbarkeit im internationalen Handel und in der globalen Governance, die anderswo untergraben werden. Solche Freihandelsabkommen schützen das globale Handelssystem und verhindern, dass es in eine Spirale des Protektionismus gerät.


Katharina Wrohlich: „Besser Ehegattensplitting und Minijobs reformieren, als Recht auf Teilzeit streichen“

Mon, 26/01/2026 - 10:30

Der Wirtschaftsflügel der CDU hat vorgeschlagen, das Recht auf Teilzeitarbeit abzuschaffen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dies kommentiert Katharina Wrohlich, Leiterin der Forschungsgruppe Gender Economics im DIW Berlin, wie folgt: 

Die Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit würde den Fachkräftemangel in Deutschland nicht lösen. Besser wäre es, an anderer Stelle anzusetzen: Zum einen müssten das Angebot und die Qualität der Kinderbetreuung deutlich verbessert werden, denn nicht alle Frauen arbeiten freiwillig in Teilzeit – manche würden gerne ihre Arbeitszeit erhöhen, können dies aber aufgrund mangelnder Kinderbetreuung nicht.

Zum anderen müssten die finanziellen Anreize zur Mehrarbeit speziell für die Gruppe erhöht werden, die derzeit besonders häufig in Teilzeit ist: verheiratete Frauen. Eine Reform des Ehegattensplittings könnte eine höhere Wochenarbeitszeit für Frauen finanziell deutlich attraktiver machen. Das jetzige Steuersystem belohnt vor allem die Aufteilung, dass einer Vollzeit arbeitet und (meist) eine im Minijob. Dementsprechend sollte auch die Minijob-Regelung reformiert und auf Schüler*innen, Studierende und Rentner*innen begrenzt werden. Durch eine solche Reform wäre eine gleichmäßigere Aufteilung der Erwerbs- und Sorgearbeit für Paare attraktiver. Dies wäre nicht nur aus arbeitsmarktpolitischer, sondern auch aus gleichstellungspolitischer Perspektive wichtig: Es würde die ökonomische Eigenständigkeit von Frauen erhöhen und hätte nicht zuletzt auch einen positiven Einfluss auf deren Alterseinkünfte."


Wie Superreiche die Demokratie zerstören

Mon, 26/01/2026 - 10:08
Die Vermögen der Wenigen explodieren, während die Masse schaut, wo sie bleibt. Deutschland muss das ändern – und könnte Vorbild sein. Denn es geht um die Demokratie., Während sich in Davos im Januar die Mächtigen der Welt zum Weltwirtschaftsforum versammeln, legt die neue Oxfam-Studie den Finger in eine der offenen Wunden unserer globalen Ordnung. Hinter den wohlfeilen Schlagworten vieler Wirtschaftslenker und Politiker – "Resilienz", "Nachhaltigkeit" und ...

Der Scientific Use File der Welle 2 des German Social Cohesion Panel (SCP) ist verfügbar!

Mon, 26/01/2026 - 08:22
Das SCP ist eine Längsschnittstudie, die vielfältige Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland erfasst. Es basiert auf einer repräsentativen Bevölkerungsstichprobe aus deutschen Einwohnermelderegistern und wurde 2021 zum ersten Mal durchgeführt (n=17.027). Neben den zufällig ...

Podcast 'fossilfrei' - #39: Das Aus vom Verbrenner-Aus und warum Plug-in-Hybride beim Klimaschutz floppen

Fri, 23/01/2026 - 13:34
Wolf-Peter Schill spricht in Folge #39 von 'fossilfrei' mit Prof. Patrick Plötz, Leiter des Geschäftsfelds Energiewirtschaft am Fraunhofer-ISI, über das vermeintliche Aus vom Verbrenner-Aus (don’t call it Verbrennerverbot). Was genau steckt im Automobilpaket der EU-Kommission, und was bedeutet das ...

zwei studentische Hilfskräfte (w/m/d) in der Abt. Makroökonomie

Thu, 22/01/2026 - 16:48

Die Abteilung Makroökonomie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) analysiert gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge mit empirischen und theoretischen Methoden. Die Forschungsarbeiten der Abteilung ordnen sich den drei Themenbereichen Konjunkturpolitik der europäischen Währungsunion, Makroökonomie und Verteilung und Makroökonomische Aspekte des Klimawandels zu. In den Forschungsarbeiten werden Modelle entwickelt und Datensätze generiert. Die Forschungsergebnisse bilden die Grundlage für die Infrastruktur der Prognose und Politikberatung. So fließen die Ergebnisse direkt in die Prognosen des DIW Berlin und die Gemeinschaftsdiagnose ein.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei studentische Hilfskräfte (w/m/d) für jeweils 12 Wochenstunden.


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