Dabei sein ist nicht alles: Kann die UN-Biodiversitätskonferenz über den Einbezug von indigenen Völkern und lokalen Gemeinschaften (IPLC) von den Klimaverhandlungen lernen?
Bonn, 28.10.2026. Es ist gut belegt, dass das Wissen von IPLC und deren Land- und Meeresnutzungspraktiken maßgeblich zum Erhalt der biologischen Vielfalt beitragen. Laut einer WWF-Studie befinden sich 91 % der von IPLC genutzten Flächen in einem „guten oder mäßigen ökologischen Zustand“.
Die Beteiligung von IPLC wird auf der diesjährigen Weltbiodiversitätskonferenz (COP17) in Eriwan ein wichtiger Punkt der Verhandlungen sein. Konkret geht es um die Umsetzung von Artikel 8(j), der die Einbeziehung von „traditionellem Wissen, Innovationen und Praktiken“ vorschreibt. Laut der vorläufigen Tagesordnung steht dabei die Arbeitsweise des neu eingerichteten ständigen Nebenorgans (SB8J) auf dem Programm, das mit der Umsetzung betraut ist.
Das SB8J ist zwar das erste ständige Nebenorgan zu diesem Thema im Rahmen der drei Rio-Konventionen, knüpft jedoch an frühere Bemühungen zur Stärkung der indigenen Beteiligung an. Im Rahmen des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) ersetzt es eine 1998 eingerichtete Ad-hoc-Arbeitsgruppe. Dies festigt das Mitspracherecht indigener Völker und spiegelt deren langjährigen Kampf wider, Beteiligung und Einfluss institutionell zu verankern. Beim klimapolitischen Pendant der CBD, der UNFCCC, hat die „Facilitative Working Group“ (FWG) den Auftrag, indigene Belange zu vertreten. Besonders an ihr ist, dass staatliche und nichtstaatliche Akteure und Vertreter*innen von IPLC gleichberechtigt vertreten sind.
Die Verhandlungsführer*innen der Biodiversitäts-COP können von den Erfolgen und Misserfolgen der FWG lernen. So ist es der FWG einem ihrer Berichte zufolge gelungen, sich stärker in die Klimaverhandlungen einzubringen und maßgeblich zur politischen Gestaltung beizutragen. Visahürden, Sprachbarrieren und begrenzte finanzielle Mittel für die Teilnahme an den COPs bleiben jedoch Hindernisse.
Einige der größten Herausforderungen für die Arbeit der FWG sind jedoch struktureller Art und dürften sich weder innerhalb einer Arbeitsgruppe noch eines Nebenorgans lösen lassen. Dazu gehört die grundlegende Diskrepanz zwischen dem auf Kennzahlen und Marktmechanismen beruhenden Ansatz der UNFCCC zur Bekämpfung des Klimawandels und dem Umweltverständnis vieler IPLC, das den Menschen als Teil einer umfassenden Lebensgemeinschaft und nicht als von der Natur getrennt begreift. Beide Ansätze lassen sich nur schwer in einem Governance-Rahmen vereinbaren, der die Natur quantifiziert und ökonomisch bewertet und die miteinander verflochtenen Themen Klima, Biodiversität und Bodendegradation in getrennten Rio-Konventionen behandelt.
Ein weiteres Problem ist die häufige Darstellung indigener Völker als schutzbedürftig statt als handlungsfähige Akteure, die multilaterale Prozesse aktiv mitgestalten können. Zwar soll die FWG primär deren Fähigkeiten zur Beteiligung an der Klimakonvention stärken. Doch in einer Institution, die von und für nationale Regierungen geschaffen wurde, sind die Spielräume nichtstaatlicher Akteure von Natur aus begrenzt. Trotz ihrer gleichberechtigten Vertretung bleibt die Arbeitsgruppe letztlich ein Gremium ohne Stimmrecht innerhalb einer riesigen Organisation.
Wie das SB8J letztendlich gestaltet sein mag – es wird sich von der FWG unterscheiden. Als ständiges Gremium wurde es als „von den Vertragsparteien geleiteter Prozess“ vorgeschlagen. Zudem ist es in einer Konvention verankert, die auf eine längere Geschichte der formellen Auseinandersetzung mit IPLC-Belangen zurückblickt. Dennoch agieren beide Gremien innerhalb einer zwischenstaatlichen Institution, in der die Entscheidungsgewalt letztlich bei den nationalen Regierungen liegt.
Das Beispiel der FWG zeigt für das SB8J deutlich, dass ein neues Gremium allein noch keine echte Teilhabe garantiert. Teilhabe erfordert Raum und Ressourcen. Die Interessen von IPLCs sollten in allen relevanten Tagesordnungspunkten der verschiedenen COPs und auf nationaler und lokaler Ebene berücksichtigt werden. Dazu gehören sowohl der Zugang zu globalen Finanzierungsmechanismen zum Schutz der Biodiversität als auch nationale Territorialrechte. Ein vielversprechendes Beispiel sind die 1994 ins Leben gerufenen kleinbäuerlichen Schutzzonen (Zonas Reserva Campesina) in Kolumbien. Sie sollten die Entwaldung stoppen, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft fördern und Landkonzentration verringern. Einige kleinbäuerliche Organisationen betrachten sie als strategisches Instrument, um ihre territoriale Autonomie zu wahren und agroökologische Alternativen zur agroindustriellen Expansion zu fördern. Heute tragen mehr als 64 dieser Zonen zum Biodiversitätsschutz und zum Erhalt traditioneller Anbaumethoden bei. Solche Ansätze funktionieren jedoch nur, wenn Behörden lokale Konzepte und Wissensformen respektieren, statt starre Kennzahlen vorzuschreiben. Sie müssen anerkennen, „dass alle Akteure Fähigkeiten, Erfahrungen und Perspektiven einbringen, die für den Naturschutz nützlich sind“.
Die zentrale Erkenntnis für die CBD ist: Inklusion darf nicht auf die eigens dafür geschaffenen Institutionen beschränkt bleiben. Diese Gremien können zwar Räume für gleichberechtigteren Austausch schaffen und indigenes sowie lokales Wissen auf innovative Weise in multilaterale Prozesse einbringen. Echte Teilhabe zeigt sich jedoch erst, wenn IPLC Entscheidungen – zumindest über ihre eigenen Gebiete – maßgeblich beeinflussen können. Dafür müssen sie finanziell sowohl bei der Teilnahme an den COPs als auch bei der Verwaltung ihrer Gebiete unterstützt werden und ihren Einfluss auf allen Regierungsebenen geltend machen können.
Aucun nouveau cas positif de la maladie à virus Ebola n’a été enregistré depuis le 18 octobre au centre de traitement de Mongwalu, en Ituri, selon des sources médicales. Huit cas suspects y sont encore en cours d’examen. Malgré cette évolution encourageante, les équipes sanitaires appellent la population à rester vigilante pour prévenir une éventuelle reprise de la transmission.
Publicly-funded health insurance schemes, wherein governments subsidize insurance contributions for disadvantaged groups, are a key strategy under universal health coverage. India’s Pradhan Mantri Jan Arogya Yojana (PM-JAY) uses an entitlement-based approach whereby approximately 700 million beneficiaries are automatically eligible for scheme benefits, subject to a simplified identity verification procedure instead of enrolment. This study investigates the determinants of undergoing verification among PM-JAY’s target population to identify underserved groups and inform strategies to expand coverage. We used cross-sectional survey data from 2019-2020, covering 50,002 individuals across five states. We examined individual and household characteristics associated with verification using logistic regression models with district-level random effects, and beneficiary experiences with the verification process. About one-fifth of eligible individuals had verified their status within a year of launch. Verification was more likely among older adults, with those ≥60years having higher odds than those 0–15 years of age (adjusted Odd Ratio [AOR] 2.339; 95% CI 2.071-2.641). Those with higher education had higher odds than those with no formal education (AOR 2.303; 95% CI 2.048-2.590), those with prior PFHI enrolment had higher odds compared to those not enrolled (AOR 1.947; 95% CI 1.827-2.075), and those with chronic illness had higher odds than those without (AOR 1.175; 95% CI 1.071-1.289). Women and household members other than spouses were less likely to verify. Disadvantaged castes and minority religions demonstrated relatively higher verification rates. District-level factors explained nearly one-third of variability, indicating that infrastructure and implementation capacity differences influence uptake. Many beneficiaries reported long wait times, varying documentation demands, and informal payments during verification. Addressing these barriers requires gender-sensitive outreach, streamlined household-wide verification, and strengthened local health system capacity. Policy reforms that simplify verification, ensure equitable access, and strengthen health infrastructure are vital to advancing effective universal health coverage for India’s most vulnerable populations.
Publicly-funded health insurance schemes, wherein governments subsidize insurance contributions for disadvantaged groups, are a key strategy under universal health coverage. India’s Pradhan Mantri Jan Arogya Yojana (PM-JAY) uses an entitlement-based approach whereby approximately 700 million beneficiaries are automatically eligible for scheme benefits, subject to a simplified identity verification procedure instead of enrolment. This study investigates the determinants of undergoing verification among PM-JAY’s target population to identify underserved groups and inform strategies to expand coverage. We used cross-sectional survey data from 2019-2020, covering 50,002 individuals across five states. We examined individual and household characteristics associated with verification using logistic regression models with district-level random effects, and beneficiary experiences with the verification process. About one-fifth of eligible individuals had verified their status within a year of launch. Verification was more likely among older adults, with those ≥60years having higher odds than those 0–15 years of age (adjusted Odd Ratio [AOR] 2.339; 95% CI 2.071-2.641). Those with higher education had higher odds than those with no formal education (AOR 2.303; 95% CI 2.048-2.590), those with prior PFHI enrolment had higher odds compared to those not enrolled (AOR 1.947; 95% CI 1.827-2.075), and those with chronic illness had higher odds than those without (AOR 1.175; 95% CI 1.071-1.289). Women and household members other than spouses were less likely to verify. Disadvantaged castes and minority religions demonstrated relatively higher verification rates. District-level factors explained nearly one-third of variability, indicating that infrastructure and implementation capacity differences influence uptake. Many beneficiaries reported long wait times, varying documentation demands, and informal payments during verification. Addressing these barriers requires gender-sensitive outreach, streamlined household-wide verification, and strengthened local health system capacity. Policy reforms that simplify verification, ensure equitable access, and strengthen health infrastructure are vital to advancing effective universal health coverage for India’s most vulnerable populations.
Publicly-funded health insurance schemes, wherein governments subsidize insurance contributions for disadvantaged groups, are a key strategy under universal health coverage. India’s Pradhan Mantri Jan Arogya Yojana (PM-JAY) uses an entitlement-based approach whereby approximately 700 million beneficiaries are automatically eligible for scheme benefits, subject to a simplified identity verification procedure instead of enrolment. This study investigates the determinants of undergoing verification among PM-JAY’s target population to identify underserved groups and inform strategies to expand coverage. We used cross-sectional survey data from 2019-2020, covering 50,002 individuals across five states. We examined individual and household characteristics associated with verification using logistic regression models with district-level random effects, and beneficiary experiences with the verification process. About one-fifth of eligible individuals had verified their status within a year of launch. Verification was more likely among older adults, with those ≥60years having higher odds than those 0–15 years of age (adjusted Odd Ratio [AOR] 2.339; 95% CI 2.071-2.641). Those with higher education had higher odds than those with no formal education (AOR 2.303; 95% CI 2.048-2.590), those with prior PFHI enrolment had higher odds compared to those not enrolled (AOR 1.947; 95% CI 1.827-2.075), and those with chronic illness had higher odds than those without (AOR 1.175; 95% CI 1.071-1.289). Women and household members other than spouses were less likely to verify. Disadvantaged castes and minority religions demonstrated relatively higher verification rates. District-level factors explained nearly one-third of variability, indicating that infrastructure and implementation capacity differences influence uptake. Many beneficiaries reported long wait times, varying documentation demands, and informal payments during verification. Addressing these barriers requires gender-sensitive outreach, streamlined household-wide verification, and strengthened local health system capacity. Policy reforms that simplify verification, ensure equitable access, and strengthen health infrastructure are vital to advancing effective universal health coverage for India’s most vulnerable populations.
La Vice-présidente de la République du Bénin, Mariam Chabi Talata Zimé, qui conduit la délégation béninoise pour le 3e Sommet Russie-Afrique, est arrivée ce mercredi matin à Moscou.
La Vice-présidente de la République du Bénin a été accueillie ce mercredi matin à l'aéroport international Domodedova de Moscou par les autorités russes et l'ambassadeur du Bénin près la Russie, André Okounlola.
Mariam Chabi Talata Zimé représente le Chef de l'État, le Président Romuald Wadagni, au 3e Sommet Russie-Afrique, qui se déroule à Moscou les 28 et 29 octobre 2026.
Cette rencontre réunit des chefs d'État, de gouvernement et des représentants de près de 50 pays africains ainsi que d'organisations régionales.
La journée de ce mercredi sera consacrée au Forum économique et humanitaire Russie-Afrique. Il sera suivi jeudi du 3e Sommet Russie-Afrique, qui va réunir les Chefs d'Etat et de Gouvernement et autres personnalités.
Les discussions de ce sommet portent sur le bilan du plan d'action russo-africain (2023-2026), le commerce, les investissements, la sécurité alimentaire et énergétique, ainsi que les volets industriels, technologiques et humanitaires (santé et éducation).
La délégation conduite par la Vice-Présidente à ce sommet est composée entre autres de Corinne Amori Brunet, Ministre des Affaires étrangères, chargée de l'intégration des afrodescendants ; de Akambi André Okounlola-Biaou, Ambassadeur du Bénin près la Russie et de Carmen Albine Morgean, Directrice du Département Europe du Ministère des Affaires étrangères.
Quelques images de l'arrivée de la Vice-Présidente à Moscou
Un incident survenu sur le départ Togba, au poste de Maria-Gléta, perturbe la fourniture de l'énergie électrique dans plusieurs localités de la commune d'Abomey-Calavi.
Dans un communiqué en date du mercredi 28 octobre 2026, la Société béninoise d'énergie électrique (SBEE) indique que les populations de Kansoukpa, Drabo, Awakè et des environs sont privées d'électricité. C'est suite à un incident survenu sur le départ de Togba.
Les équipes techniques de la société sont mobilisées pour rétablir la situation. La SBEE assure qu'elles sont à pied d'œuvre pour un retour à la normale.
DIGITAL 08H : Avez-vous tenté votre chance ?
Le tirage DIGITAL 08H N°307 a livré son verdict !
Mercredi 28 Octobre 2026
Avez-vous joué ?
Avez-vous misé sur vos numéros porte-bonheur ?
RÉSULTAT : 76 • 45 • 19 • 18 • 20
Félicitations aux heureux gagnants !
Pas encore gagné ? Gardez le sourire !
Rendez-vous au prochain tirage de 11H pour une nouvelle chance.
Jouez dans les centres de jeux ou en ligne : Tapez 590# ou lnbloto.bj
Jouez avec modération et responsabilité. Le jeu doit rester un plaisir.
A TOI DE JOUER #Akaxòa
#LNBSA #XòGbɔnAlɔkpaVo #JeuResponsable #LaChanceAvecModération
LA CROIX DE CE MERCREDI 28 OCTOBRE 2026
DIGITAL 00H : Avez-vous tenté votre chance ?
Le tirage DIGITAL 00H N°306 a livré son verdict !
Mercredi 28 Octobre 2026
Avez-vous joué ?
Avez-vous misé sur vos numéros porte-bonheur ?
RÉSULTAT : 38 • 07 • 43 • 24 • 25
Félicitations aux heureux gagnants !
Pas encore gagné ? Gardez le sourire !
Rendez-vous au prochain tirage de 08H pour une nouvelle chance.
Jouez dans les centres de jeux ou en ligne : Tapez 590# ou lnbloto.bj
Jouez avec modération et responsabilité. Le jeu doit rester un plaisir.
A TOI DE JOUER #Akaxòa
#LNBSA #XòGbɔnAlɔkpaVo #JeuResponsable #LaChanceAvecModération