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Agrégateur de flux

Global order in transition: anxiety in the North, agency in the South

Is today’s global turbulence a sign of collapse, or of overdue rebalancing? There is little doubt about the relevance of Canadian Prime Minister Mark Carney’s speech at the World Economic Forum in Davos. It was a strong intervention, not least because it drew on Eastern European experience through its explicit reference to Václav Havel’s 1978 essay The Power of the Powerless. Carney’s call for “building coalitions that work” resonated widely especially because, without mentioning President Trump, he spoke with unusual clarity and candour as a Western leader about the state of the international system and the pressures it is currently under.

Warum Deutschland und Europa sich klar zum Völkerrecht bekennen sollten

Bonn, 17. Februar 2026. Das zwischenstaatliche Gewaltverbot bleibt die zentrale Säule von Frieden und internationaler Sicherheit. Für Deutschland und Europa ist dies besonders zentral.

Am 3. Januar 2026 verschleppten amerikanische Spezialeinheiten den venezolanischen Diktator Nikolas Maduro in die USA, wobei mehrere Menschen getötet wurden. Maduro wurde wegen des Vorwurfs von Drogenkriminalität vor ein US-Gericht gestellt. US-Präsident Trump kündigte an, die USA würden nun von Venezuelas Ölreichtum profitieren und sprach von der „Donroe-Doktrin“ – eine Referenz auf die Monroe-Doktrin, mit welcher frühere US-Interventionen in Lateinamerika begründet wurden. Während Völkerrechtler*innen die Entführung Maduros einhellig als völkerrechtswidrig verurteilten, fielen die politischen Reaktionen in Europa zum Teil verhalten aus. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete die „rechtliche Einordnung“ des Einsatzes zunächst als „komplex“. Auch der britische Premierminister Keir Starmer und mehrere andere europäische Spitzenpolitiker*innen äußerten sich eher zurückhaltend. Viele betonten zwar, das Völkerrecht sei grundsätzlich immer zu achten, verwiesen aber auch auf den illegitimen, autokratischen Charakter des Maduro-Regimes und verurteilten die US-Intervention nicht explizit.

Zwischenstaatliches Gewaltverbot als Säule des Weltfriedens

Die in Artikel 2.4 der UN-Charta formulierte Pflicht der Staaten, in ihren internationalen Beziehungen jegliche Androhung und Anwendung von Gewalt zu unterlassen, ist die tragende Säule der regelbasierten Friedensordnung unter dem Dach der UN. Hiervon existieren nur zwei Ausnahmen: Erstens das in Art. 51 der UN-Charta verbriefe Recht der Staaten auf Selbstverteidigung bei einem Angriffskrieg. Und zweitens militärische Zwangsmaßnahmen, welche der UN-Sicherheitsrat nach Kapitel VII erlassen kann, wenn er den Weltfrieden oder die internationale Sicherheit gefährdet sieht. Auch Tatbestände wie Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit können im Sinne der Schutzverantwortung als Gefährdung des Weltfriedens gewertet werden. Jedoch ist dies auf schwerste Menschenrechtsverletzungen beschränkt. Insgesamt gelten damit nur wenige Ausnahmen vom zwischenstaatlichen Gewaltverbot – denn es ist die zentrale Lehre, welche die Staaten aus den Verheerungen des Zweiten Weltkriegs zogen. Keine dieser Ausnahmen traf auf den Fall Venezuela zu. Ein autokratisches Regierungssystem stellt keine völkerrechtliche Legitimation für eine militärische Intervention dar.

Sicherheit in Zeiten von Großmachtpolitik

Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine stellt sich für Deutschland und Europa die Frage, wie sie in einer Zeit, in der die Bedrohung durch aggressive Großmächte zunimmt, ihre Sicherheit am besten garantieren können und welche Rolle das Völkerrecht dabei spielt. Die 2023 verabschiedete Nationale Sicherheitsstrategie Deutschlands formuliert hierauf eine klare Antwort: „Wir treten ein für eine freie internationale Ord­nung auf Grundlage der Charta der Vereinten Nationen […] und des Völkerrechts. […] Den Versuchen, die Welt in Einflusssphären einzuteilen, stellen wir das positive Modell einer solchen regelbasierten Ordnung entgegen“, heißt es da. Dieses Eintreten wird aktuell nur wichtiger. So konstatiert der zur Münchner Sicherheitskonferenz veröffentlichte MSC Report 2026, die Welt sei „in eine Phase der Abrissbirnenpolitik eingetreten“ und schlussfolgert: „Wer der Bulldozer-Politik lediglich zuschaut […] darf nicht überrascht sein, wenn geschätzte Regeln und Institutionen bald in Trümmern liegen.“ Dies gilt auch für die zwingende Norm (ius cogens) des völkerrechtlichen Gewaltverbots. Mit jedem Verstoß – und jedem Verzicht darauf, einen solchen Verstoß öffentlich zu verurteilen – wird das zwischenstaatliche Gewaltverbot zwar nicht rechtlich, aber de facto geschwächt. Die Folge ist größere Unsicherheit – vor allem für solche Länder, die militärisch mit den Großmächten nicht Schritt halten können.

Dennoch mehrten sich nach der Entführung Maduros Stimmen, die argumentierten, dass die Entscheidung politischer Führungspersonen, diese Intervention öffentlich nicht zu verurteilen, zwar völkerrechtlich falsch, jedoch realpolitisch geboten sei. Denn schließlich seien Deutschland und Europa nach wie vor auf den militärischen Schutz der USA angewiesen. Wie nicht zuletzt die neue Nationale Sicherheitsstrategie der Trump-Regierung und die Debatte um Grönland zeigen, berücksichtigt diese Sichtweise jedoch zu wenig, dass auf diesen Schutz bereits jetzt vermutlich kein Verlass mehr ist. Daher müssen Deutschland und Europa nicht nur selbst wehrhafter werden, sondern auch ihre außen- und sicherheitspolitischen Beziehungen diversifizieren. Hierfür ist auch wichtig, dass sie sich glaubwürdig als Partner präsentieren können, welche für eine regelbasierte internationale Ordnung eintreten und das zwischenstaatliche Gewaltverbot hochhalten. Den Eindruck politischer Doppelmoral zu erwecken, steht diesem Ziel entgegen. Ein klares Bekenntnis zum Völkerrecht ist daher nicht nur normativ und rechtlich geboten, sondern auch aus pragmatischen Gründen.

Warum Deutschland und Europa sich klar zum Völkerrecht bekennen sollten

Bonn, 17. Februar 2026. Das zwischenstaatliche Gewaltverbot bleibt die zentrale Säule von Frieden und internationaler Sicherheit. Für Deutschland und Europa ist dies besonders zentral.

Am 3. Januar 2026 verschleppten amerikanische Spezialeinheiten den venezolanischen Diktator Nikolas Maduro in die USA, wobei mehrere Menschen getötet wurden. Maduro wurde wegen des Vorwurfs von Drogenkriminalität vor ein US-Gericht gestellt. US-Präsident Trump kündigte an, die USA würden nun von Venezuelas Ölreichtum profitieren und sprach von der „Donroe-Doktrin“ – eine Referenz auf die Monroe-Doktrin, mit welcher frühere US-Interventionen in Lateinamerika begründet wurden. Während Völkerrechtler*innen die Entführung Maduros einhellig als völkerrechtswidrig verurteilten, fielen die politischen Reaktionen in Europa zum Teil verhalten aus. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete die „rechtliche Einordnung“ des Einsatzes zunächst als „komplex“. Auch der britische Premierminister Keir Starmer und mehrere andere europäische Spitzenpolitiker*innen äußerten sich eher zurückhaltend. Viele betonten zwar, das Völkerrecht sei grundsätzlich immer zu achten, verwiesen aber auch auf den illegitimen, autokratischen Charakter des Maduro-Regimes und verurteilten die US-Intervention nicht explizit.

Zwischenstaatliches Gewaltverbot als Säule des Weltfriedens

Die in Artikel 2.4 der UN-Charta formulierte Pflicht der Staaten, in ihren internationalen Beziehungen jegliche Androhung und Anwendung von Gewalt zu unterlassen, ist die tragende Säule der regelbasierten Friedensordnung unter dem Dach der UN. Hiervon existieren nur zwei Ausnahmen: Erstens das in Art. 51 der UN-Charta verbriefe Recht der Staaten auf Selbstverteidigung bei einem Angriffskrieg. Und zweitens militärische Zwangsmaßnahmen, welche der UN-Sicherheitsrat nach Kapitel VII erlassen kann, wenn er den Weltfrieden oder die internationale Sicherheit gefährdet sieht. Auch Tatbestände wie Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit können im Sinne der Schutzverantwortung als Gefährdung des Weltfriedens gewertet werden. Jedoch ist dies auf schwerste Menschenrechtsverletzungen beschränkt. Insgesamt gelten damit nur wenige Ausnahmen vom zwischenstaatlichen Gewaltverbot – denn es ist die zentrale Lehre, welche die Staaten aus den Verheerungen des Zweiten Weltkriegs zogen. Keine dieser Ausnahmen traf auf den Fall Venezuela zu. Ein autokratisches Regierungssystem stellt keine völkerrechtliche Legitimation für eine militärische Intervention dar.

Sicherheit in Zeiten von Großmachtpolitik

Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine stellt sich für Deutschland und Europa die Frage, wie sie in einer Zeit, in der die Bedrohung durch aggressive Großmächte zunimmt, ihre Sicherheit am besten garantieren können und welche Rolle das Völkerrecht dabei spielt. Die 2023 verabschiedete Nationale Sicherheitsstrategie Deutschlands formuliert hierauf eine klare Antwort: „Wir treten ein für eine freie internationale Ord­nung auf Grundlage der Charta der Vereinten Nationen […] und des Völkerrechts. […] Den Versuchen, die Welt in Einflusssphären einzuteilen, stellen wir das positive Modell einer solchen regelbasierten Ordnung entgegen“, heißt es da. Dieses Eintreten wird aktuell nur wichtiger. So konstatiert der zur Münchner Sicherheitskonferenz veröffentlichte MSC Report 2026, die Welt sei „in eine Phase der Abrissbirnenpolitik eingetreten“ und schlussfolgert: „Wer der Bulldozer-Politik lediglich zuschaut […] darf nicht überrascht sein, wenn geschätzte Regeln und Institutionen bald in Trümmern liegen.“ Dies gilt auch für die zwingende Norm (ius cogens) des völkerrechtlichen Gewaltverbots. Mit jedem Verstoß – und jedem Verzicht darauf, einen solchen Verstoß öffentlich zu verurteilen – wird das zwischenstaatliche Gewaltverbot zwar nicht rechtlich, aber de facto geschwächt. Die Folge ist größere Unsicherheit – vor allem für solche Länder, die militärisch mit den Großmächten nicht Schritt halten können.

Dennoch mehrten sich nach der Entführung Maduros Stimmen, die argumentierten, dass die Entscheidung politischer Führungspersonen, diese Intervention öffentlich nicht zu verurteilen, zwar völkerrechtlich falsch, jedoch realpolitisch geboten sei. Denn schließlich seien Deutschland und Europa nach wie vor auf den militärischen Schutz der USA angewiesen. Wie nicht zuletzt die neue Nationale Sicherheitsstrategie der Trump-Regierung und die Debatte um Grönland zeigen, berücksichtigt diese Sichtweise jedoch zu wenig, dass auf diesen Schutz bereits jetzt vermutlich kein Verlass mehr ist. Daher müssen Deutschland und Europa nicht nur selbst wehrhafter werden, sondern auch ihre außen- und sicherheitspolitischen Beziehungen diversifizieren. Hierfür ist auch wichtig, dass sie sich glaubwürdig als Partner präsentieren können, welche für eine regelbasierte internationale Ordnung eintreten und das zwischenstaatliche Gewaltverbot hochhalten. Den Eindruck politischer Doppelmoral zu erwecken, steht diesem Ziel entgegen. Ein klares Bekenntnis zum Völkerrecht ist daher nicht nur normativ und rechtlich geboten, sondern auch aus pragmatischen Gründen.

Warum Deutschland und Europa sich klar zum Völkerrecht bekennen sollten

Bonn, 17. Februar 2026. Das zwischenstaatliche Gewaltverbot bleibt die zentrale Säule von Frieden und internationaler Sicherheit. Für Deutschland und Europa ist dies besonders zentral.

Am 3. Januar 2026 verschleppten amerikanische Spezialeinheiten den venezolanischen Diktator Nikolas Maduro in die USA, wobei mehrere Menschen getötet wurden. Maduro wurde wegen des Vorwurfs von Drogenkriminalität vor ein US-Gericht gestellt. US-Präsident Trump kündigte an, die USA würden nun von Venezuelas Ölreichtum profitieren und sprach von der „Donroe-Doktrin“ – eine Referenz auf die Monroe-Doktrin, mit welcher frühere US-Interventionen in Lateinamerika begründet wurden. Während Völkerrechtler*innen die Entführung Maduros einhellig als völkerrechtswidrig verurteilten, fielen die politischen Reaktionen in Europa zum Teil verhalten aus. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete die „rechtliche Einordnung“ des Einsatzes zunächst als „komplex“. Auch der britische Premierminister Keir Starmer und mehrere andere europäische Spitzenpolitiker*innen äußerten sich eher zurückhaltend. Viele betonten zwar, das Völkerrecht sei grundsätzlich immer zu achten, verwiesen aber auch auf den illegitimen, autokratischen Charakter des Maduro-Regimes und verurteilten die US-Intervention nicht explizit.

Zwischenstaatliches Gewaltverbot als Säule des Weltfriedens

Die in Artikel 2.4 der UN-Charta formulierte Pflicht der Staaten, in ihren internationalen Beziehungen jegliche Androhung und Anwendung von Gewalt zu unterlassen, ist die tragende Säule der regelbasierten Friedensordnung unter dem Dach der UN. Hiervon existieren nur zwei Ausnahmen: Erstens das in Art. 51 der UN-Charta verbriefe Recht der Staaten auf Selbstverteidigung bei einem Angriffskrieg. Und zweitens militärische Zwangsmaßnahmen, welche der UN-Sicherheitsrat nach Kapitel VII erlassen kann, wenn er den Weltfrieden oder die internationale Sicherheit gefährdet sieht. Auch Tatbestände wie Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit können im Sinne der Schutzverantwortung als Gefährdung des Weltfriedens gewertet werden. Jedoch ist dies auf schwerste Menschenrechtsverletzungen beschränkt. Insgesamt gelten damit nur wenige Ausnahmen vom zwischenstaatlichen Gewaltverbot – denn es ist die zentrale Lehre, welche die Staaten aus den Verheerungen des Zweiten Weltkriegs zogen. Keine dieser Ausnahmen traf auf den Fall Venezuela zu. Ein autokratisches Regierungssystem stellt keine völkerrechtliche Legitimation für eine militärische Intervention dar.

Sicherheit in Zeiten von Großmachtpolitik

Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine stellt sich für Deutschland und Europa die Frage, wie sie in einer Zeit, in der die Bedrohung durch aggressive Großmächte zunimmt, ihre Sicherheit am besten garantieren können und welche Rolle das Völkerrecht dabei spielt. Die 2023 verabschiedete Nationale Sicherheitsstrategie Deutschlands formuliert hierauf eine klare Antwort: „Wir treten ein für eine freie internationale Ord­nung auf Grundlage der Charta der Vereinten Nationen […] und des Völkerrechts. […] Den Versuchen, die Welt in Einflusssphären einzuteilen, stellen wir das positive Modell einer solchen regelbasierten Ordnung entgegen“, heißt es da. Dieses Eintreten wird aktuell nur wichtiger. So konstatiert der zur Münchner Sicherheitskonferenz veröffentlichte MSC Report 2026, die Welt sei „in eine Phase der Abrissbirnenpolitik eingetreten“ und schlussfolgert: „Wer der Bulldozer-Politik lediglich zuschaut […] darf nicht überrascht sein, wenn geschätzte Regeln und Institutionen bald in Trümmern liegen.“ Dies gilt auch für die zwingende Norm (ius cogens) des völkerrechtlichen Gewaltverbots. Mit jedem Verstoß – und jedem Verzicht darauf, einen solchen Verstoß öffentlich zu verurteilen – wird das zwischenstaatliche Gewaltverbot zwar nicht rechtlich, aber de facto geschwächt. Die Folge ist größere Unsicherheit – vor allem für solche Länder, die militärisch mit den Großmächten nicht Schritt halten können.

Dennoch mehrten sich nach der Entführung Maduros Stimmen, die argumentierten, dass die Entscheidung politischer Führungspersonen, diese Intervention öffentlich nicht zu verurteilen, zwar völkerrechtlich falsch, jedoch realpolitisch geboten sei. Denn schließlich seien Deutschland und Europa nach wie vor auf den militärischen Schutz der USA angewiesen. Wie nicht zuletzt die neue Nationale Sicherheitsstrategie der Trump-Regierung und die Debatte um Grönland zeigen, berücksichtigt diese Sichtweise jedoch zu wenig, dass auf diesen Schutz bereits jetzt vermutlich kein Verlass mehr ist. Daher müssen Deutschland und Europa nicht nur selbst wehrhafter werden, sondern auch ihre außen- und sicherheitspolitischen Beziehungen diversifizieren. Hierfür ist auch wichtig, dass sie sich glaubwürdig als Partner präsentieren können, welche für eine regelbasierte internationale Ordnung eintreten und das zwischenstaatliche Gewaltverbot hochhalten. Den Eindruck politischer Doppelmoral zu erwecken, steht diesem Ziel entgegen. Ein klares Bekenntnis zum Völkerrecht ist daher nicht nur normativ und rechtlich geboten, sondern auch aus pragmatischen Gründen.

FIREPOWER: French SAFE delays, as Macron hits India

Euractiv.com - mar, 17/02/2026 - 09:47
Albania, 42.7, defence

FIRST AID: Hands off Sweden’s snus

Euractiv.com - mar, 17/02/2026 - 09:43
In today's edition: WHO pandemic agreement, opioids, antitrust case

THE HACK: Commissioner Micallef keen on AI copyright licensing

Euractiv.com - mar, 17/02/2026 - 09:41
In today's edition: Parliament blocks AI features, MEPs meet MAGA committee amid censorship attacks

Energieversprechen verfehlt: Unabhängiges Monitoring für Forschung zur Kernfusion wird unverzichtbar

Kernfusion bleibt trotz jahrzehntelanger Investitionen energiewirtschaftlich irrelevant – Privatwirtschaftliche Unternehmen fokussieren zunehmend auf Nischenprodukte mit kurzfristigen Anwendungspotenzialen – Deutsche Forschungspolitik sollte öffentlich finanzierte Großforschung evaluieren und ...

Russes, Ukrainiens et Américains se rencontrent à Genève pour de nouveaux pourparlers

RFI (Europe) - mar, 17/02/2026 - 09:03
Ce mardi 17 février, des négociateurs russes, ukrainiens et américains entament une nouvelle session de pourparlers à Genève pour trouver une issue à quatre ans de combats en Ukraine, après deux récentes rencontres organisées aux Émirats arabes unis qui n'ont pas débouché sur des avancées décisives.

The Veto May be the Weapon of Elimination in the Election of Next UN Chief

Africa - INTER PRESS SERVICE - mar, 17/02/2026 - 09:02

The Security Council armed with veto powers. Credit: UN Photo/Manuel Elías

By Thalif Deen
UNITED NATIONS, Feb 17 2026 (IPS)

As the campaign for the next Secretary-General gathers momentum – at a relatively slow pace – there is widespread speculation that any candidate running for the post of UN chief will have to abide by the dictates of a politically hostile White House or face a veto in the Security Council.

So far, there are only two declared candidates: former Chilean President Michelle Bachelet and former Director-General of the International Atomic Energy Agency (IAEA) Rafael Grossi from Argentina—with more candidates expected to join the race.

The winning candidate, who will take office in January 2027, will be elected by the 15-member Security Council and subsequently ratified by the 193-member General Assembly (UNGA).

Annalena Baerbock, the president of UNGA, said the selection process is already underway, and the interactive dialogues with candidates have been scheduled for the week of 20 April, where they will present their “vision statements”.

Meanwhile, the US has publicly declared its opposition to some of the basic goals in the UN’s socio-economic agenda, including gender empowerment and policies relating to diversity, equity and inclusion (DEI), while dismissing climate change as “a hoax” and a “giant scam.”
The Trump administration has also downplayed human rights and adherence to international laws—two concepts ingrained in the UN system.

In an interview with the New York Times last January, President Trump said he does not “need international law” to guide his actions, arguing that only his own “morality” and “mind” will constrain his global powers.

So, what would be the fate of any candidate— male or female—who advocates these UN goals? Will there be a battle of the vetoes – as it happened in a bygone era?

Richard Gowan, Program Director, Global Issues and Institutions, International Crisis Group (ICG), who oversees ICG’s work on geopolitics, global trends in conflict and multilateralism, told IPS nobody knows how this race will end.

Obviously UN-watchers will be tracking the initial candidates’ vision statements and public appearances over the coming months, he pointed out.

“But diplomats in New York have a suspicion that the veto powers in the Security Council may suddenly announce support for a new candidate at the last minute to circumvent the entire public process. There is a strong sense that the U.S., China and Russia don’t want to be boxed in by the General Assembly.”

There is also a scenario, he said, where the veto powers cannot agree on a candidate, and the Council ends up grinding out discussions of a candidate right through to December.

“UN officials have even done some contingency planning for what happens if there is not an agreed candidate on 1 January 2027. It is possible that the Security Council might ask Guterres to hang on for a few months, although I don’t think either diplomats or Guterres want that outcome.”

There are definitely a few senior UN officials and ambassadors in New York who wonder if the Council could call on them at the very last minute, said Gowan.

Thomas G. Weiss, Presidential Professor Emeritus, Political Science, and Director Emeritus, Ralph Bunche Institute for International Studies at the CUNY Graduate Center, told IPS it is hard to imagine anyone running for UNSG who would not run into a veto from Washington in a candidacy necessarily addressing the values of cooperation (multilateralism of any shape) as well as honestly discussing such issues as climate, gender (male or female), nuclear proliferation, Palestine, and sovereignty—all “hoaxes” or “con jobs” according to DJT (President Trump) and his junta.

Both the 1996 and 1981 elections, he said, provide “models.”

“The Chinese vetoes probably are the most relevant precedent for Washington going to the mat indefinitely until an “acceptable” candidate emerges. Let’s hope that person is as competent as the compromise of 1996, Kofi Annan”, he declared.

In 1981, Salim Ahmed Salim of Tanzania, was backed by the Organization of African Unity, the Non-Aligned Movement and China. But his bid was blocked by a US veto.

In 1996, a second five-year term for Boutros Boutros-Ghali of Egypt was vetoed by the US – even though he received the support of 14 of 15 members in the Security Council.

In 1981, China cast a record 16 vetoes against Kurt Waldheim to prevent a third term, leading to his withdrawal and the selection of Javier Pérez de Cuéllar.

Meanwhile, there has been an intense campaign for a female UN chief, the first in the 81-year history of the UN. But the US has remained tight-lipped on the widely supported proposal.

The last 9 secretaries-general, all males, include:

António Guterres (Portugal), who took office in January 2017;
Ban Ki-moon (Republic of Korea), from January 2007 to December 2016;
Kofi A. Annan (Ghana), January 1997 to December 2006;
Boutros Boutros-Ghali (Egypt), January 1992 to December 1996;
Javier Pérez de Cuéllar (Peru), January 1982 to December 1991;
Kurt Waldheim (Austria), January 1972 to December 1981;
U Thant (Burma, now Myanmar), who served from November 1961, when he was appointed acting Secretary-General (he was formally appointed Secretary-General in November 1962), to December 1971;
Dag Hammarskjöld (Sweden), from April 1953 until his death in a plane crash in Africa in September 1961; and
Trygve Lie (Norway), who held office from February 1946 to his resignation in November 1952.

As for the U.S., said Gowan, “I don’t believe that Washington has settled on a candidate yet. But the Trump administration is definitely conscious that they have the power to reshape the political culture of the organization if they find someone who aligns with their views”.

He said U.S. diplomats have told other veto powers that they will hold back on various reform proposals and cuts until they have their own candidate as Secretary-General.

A lot of UN members assume that the U.S. won’t accept a female Secretary-General but I think that Washington could back a woman if she was a strong social conservative and willing to make large cuts to the UN system, he argued.

“Right now, there is not an obvious female candidate meeting those criteria, though. I think some candidates who could never align with the U.S. on things like development and diversity are already stepping out of the race.”

Meanwhile, there is a reason that Mia Mottley has gone from being the putative front runner to refocusing on domestic politics.

“I also think that all candidates recognize that they are going to have to talk a lot more about how they will advance the UN’s work on peace and security, which is a priority not only for the U.S. but a lot of member states.”

“That said, one senior UN diplomat recently told me that they cannot see Global South countries accepting another Western candidate after Guterres, regardless of gender. The non-Western members of the Security Council could create a blocking minority in the Security Council to keep candidates from U.S. allies out,” declared Gowan.

IPS UN Bureau Report

 


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Catégories: Africa, European Union

Les États-Unis et la Belgique s’affrontent sur la question de la circoncision

Euractiv.fr - mar, 17/02/2026 - 09:00

Dans l'édition de mardi, également : Conseil de paix, Sannino, E6, « Justice pour Quentin ».

The post Les États-Unis et la Belgique s’affrontent sur la question de la circoncision appeared first on Euractiv FR.

The triple disconnect. Power, money, and voice in the UN development system: mapping influence and informality

The UN Development System sits at the heart of global development cooperation - not because it controls the most resources, but because it shapes the norms, priorities, and legitimacy of multilateral action. Yet behind the formal architecture of boards, committees, and mandates lies a more complex reality: decisions are increasingly shaped by informal power, financial leverage, and unequal access to influence. This report published by Cepei in cooperation with IDOS maps where power actually resides inside the UN Development System, revealing how governance works in practice and why current dynamics are eroding legitimacy at a critical moment for UN reform.(Executive Summary)

The triple disconnect. Power, money, and voice in the UN development system: mapping influence and informality

The UN Development System sits at the heart of global development cooperation - not because it controls the most resources, but because it shapes the norms, priorities, and legitimacy of multilateral action. Yet behind the formal architecture of boards, committees, and mandates lies a more complex reality: decisions are increasingly shaped by informal power, financial leverage, and unequal access to influence. This report published by Cepei in cooperation with IDOS maps where power actually resides inside the UN Development System, revealing how governance works in practice and why current dynamics are eroding legitimacy at a critical moment for UN reform.(Executive Summary)

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The UN Development System sits at the heart of global development cooperation - not because it controls the most resources, but because it shapes the norms, priorities, and legitimacy of multilateral action. Yet behind the formal architecture of boards, committees, and mandates lies a more complex reality: decisions are increasingly shaped by informal power, financial leverage, and unequal access to influence. This report published by Cepei in cooperation with IDOS maps where power actually resides inside the UN Development System, revealing how governance works in practice and why current dynamics are eroding legitimacy at a critical moment for UN reform.(Executive Summary)

La Commissaire européenne à l’aide humanitaire débute en RDC sa tournée dans la région des Grands lacs

RFI /Afrique - mar, 17/02/2026 - 08:47
Hadja Lahbib, Commissaire européenne chargée de l'égalité, de la préparation et de la gestion des crises, effectue toute cette semaine une tournée dans la région des Grands lacs africains. Première étape pour la Belge, la RDC, avant le Burundi et le Rwanda.

La Turquie accompagne la RDC dans la restauration de la paix

Radio Okapi / RD Congo - mar, 17/02/2026 - 08:46


La Turquie réitère son engagement à accompagner la RDC dans la recherche de la paix durable.


L’ambassadeur turc en RDC, Murat Ülkü a livré cette information au sortir de son entretient, lundi 16 février à Kinshasa, avec le vice-Premier ministre et ministre de la Défense nationale, Guy Kabombo Muadiambita.

Catégories: Afrique, Union européenne

HARVEST: France at the forefront

Euractiv.com - mar, 17/02/2026 - 08:39
In today's edition: US, CBAM, food chain

Signature des contrats de performance pour l’exercice 2026 au ministère des Finances

Radio Okapi / RD Congo - mar, 17/02/2026 - 08:19


Dans un contrat de performance signé le lundi 16 février à Kinshasa, les régies financières et les entités sous tutelle du ministère des Finances se sont fixé pour objectif de mobiliser davantage de recettes et d’améliorer la gestion publique.


Ce document a été signé à la suite d’une retraite consacrée à l’évaluation des performances de l’année 2025 et à la définition des priorités pour 2026.

Catégories: Afrique

From Pledges to Proof: UN Biodiversity Meeting Begins First Global Review of Nature Action

Africa - INTER PRESS SERVICE - mar, 17/02/2026 - 08:17
Governments convened in Rome on Monday (February 16) for a critical round of UN biodiversity negotiations, launching the world’s first global review of how countries are acting to protect nature. The sixth meeting of the Subsidiary Body on Implementation (SBI-6) of the Convention on Biological Diversity opened at the headquarters of the Food and Agriculture […]
Catégories: Africa, European Union

Trump’s New Arms Rules Will Hit Southeast Asia

Foreign Policy - mar, 17/02/2026 - 08:00
An “America First” export strategy complicates efforts to obtain U.S.-made weapons.

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