Bonn, 02.11.2026. Vom 29. bis 30. Oktober veranstaltete die Welthandelsorganisation (WTO) in Genf ihren 10. „Aid for Trade“ (AfT) Global Review. Die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung ist der wichtigste WTO-Dialog, um die Fortschritte der Initiative zu bewerten und ihre künftige Ausrichtung zu gestalten. 20 Jahre nach dem Start von AfT bot das Jubiläum Gelegenheit, die bisherigen Erfolge zu würdigen und über die Rolle der Initiative in einer zunehmend fragmentierten und volatilen Weltwirtschaft zu reflektieren.
AfT beruht auf einer einfachen Idee. Länder mit hohen Handelskosten können nicht in vollem Maße vom Zugang zu internationalen Märkten profitieren. Umfang und Ausrichtung der Initiative sind dabei zentral. AfT macht etwa ein Fünftel der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit (ODA) aus. Laut WTO fließen rund 98 % aller Zusagen in die Unterstützung wirtschaftlicher Infrastruktur und den Aufbau von Produktionskapazitäten und nur ein kleiner Teil in den Kapazitätsaufbau für die Umsetzung handelspolitischer oder regulatorischer Maßnahmen. AfT ist somit weit mehr als ein eng gefasstes handelspolitisches Instrument, sondern hilft Ländern, effektiver am Welthandel teilzunehmen und ihre wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben.
Eine Debatte im WandelDiese Logik stößt auf eine neue politische Realität. Fiskalpolitischer Druck in den Geberländern, die zunehmende Politisierung des Handels und ideologische Angriffe auf die Entwicklungszusammenarbeit – die entsprechende öffentliche Skepsis häufig überzeichnen – haben die Debatte über Entwicklungshilfe verändert. Als Reaktion kürzten Regierungen Entwicklungsbudgets und richten den Einsatz verbleibender Mittel expliziter an nationalen Interessen aus, etwa mit Verweis auf Beschäftigungs- und Exportchancen für inländische Unternehmen.
Es ist legitim darauf zu verweisen, dass auch Geberländer von der Entwicklungszusammenarbeit profitieren sollten. Problematisch wird es, wenn diese Vorteile nicht mehr eine Folge, sondern das Hauptziel sind. Das gilt insbesondere für AfT, denn die Erkenntnisse über die ökonomische und statistische Bedeutung der Exportgewinne für die Geberländer sind uneinheitlich.
Neuere Forschung zur ODA insgesamt hat die öffentliche Aufmerksamkeit erregt, weil sie substantielle positive Effekte auf Exporte und Beschäftigung in den Geberländern, darunter Deutschland, aufzeigen. Entscheidend ist, dass diese Effekte offenbar über langfristige, indirekte Kanäle entstehen und nicht zwingend mit direkter Handelsförderung verbunden sind. Diese Erkenntnisse sind auch für AfT von Bedeutung: Um den Nutzen für Geberländer zu beurteilen, muss der Blick über unmittelbare Verträge und Exportaufträge hinausgehen und berücksichtigen, in welchem Maße der Nutzen von AfT in den langfristigen Wirtschaftsbeziehungen liegt.
Es gibt gute Gründe, diese Perspektive auf AfT einzunehmen. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Unterstützung von Entwicklungsländern bei der Senkung von Handelskosten, der Modernisierung von Zollverfahren, der Stärkung von Produktionskapazitäten, der Einbindung in globale Wertschöpfungsketten und der Erfüllung internationaler Standards ihre Handelsleistung deutlich verbessern kann – insbesondere in den am wenigsten entwickelten Ländern.
Die potenziellen Vorteile gehen weit über die gesteigerte Handelskapazität der Empfängerländer hinaus. Wer daher nur auf die Exportbilanzen der Geberländer blickt, verliert das Große und Ganze aus den Augen. Länder, die im internationalen Handel erfolgreicher werden, können sich zu widerstandsfähigeren und verlässlicheren Partnern entwickeln. Für stark vom internationalen Handel abhängige Volkswirtschaften wie Deutschland kann das bereits ein erheblicher Nutzen sein. Jüngste Forschung zeigt zudem, dass Geberländer profitieren, indem sie Zugang zu kritischen Rohstoffen erhalten, nachhaltigere Handelspartnerschaften aufbauen und stärkere Bündnisse für ein regelbasiertes Handelssystem schmieden. Solche Effekte lassen sich anhand reiner Exportstatistiken kaum erfassen, könnten aber weitreichender sein.
AusblickDie Debatte sollte sich daher von der Frage „Was bekommen wir dafür zurück?“ hin zu der strategischeren Frage bewegen: „Welche Partnerschaften wollen wir aufbauen?“ Dieser Perspektivwechsel ist für Politik und Forschung bedeutend. Künftige Studien sollten über direkte Auswirkungen hinausgehen und die Mechanismen untersuchen, durch die AfT sowohl Geber- als auch Empfängerländern zugutekommt. Ein Verständnis dieser Wirkungszusammenhänge könnte dazu beitragen, die strategische Ausrichtung von AfT gezielter zu gestalten.
Dies ist besonders relevant in einem Handelsumfeld, das zunehmend von Industriepolitik, wirtschaftlicher Unsicherheit, Lieferkettenrisiken, Digitalisierung und künstlicher Intelligenz, Klimawandel und geopolitischen Entwicklungen geprägt ist. Um wirksam zu bleiben, muss AfT noch stärker als umfassender Ansatz ausgerichtet werden. Der diesjährige Global Review steht für ein breiteres, stärker zukunftsorientiertes Verständnis von Handelsintegration, bei dem neben dem traditionellen Aufbau von Handelskapazitäten auch Resilienz, Inklusion, Investitionen und öffentlich-private Partnerschaften im Fokus stehen.
Diese breitere Perspektive könnte dazu beitragen, die Ziele von AfT enger mit den wirtschaftlichen Gegebenheiten und den Anpassungsbedarf der heutigen Welt in Einklang zu bringen. Gut konzipiert, ist die Initiative – mit ihrem expliziten Auftrag, Entwicklung in einer vernetzten Welt zu fördern – ein idealer Kandidat für Partnerschaften auf Augenhöhe. 20 Jahre nach dem Start der Initiative könnte dies eine der wichtigsten Zukunftsperspektiven für AfT sein.
Bonn, 02.11.2026. Vom 29. bis 30. Oktober veranstaltete die Welthandelsorganisation (WTO) in Genf ihren 10. „Aid for Trade“ (AfT) Global Review. Die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung ist der wichtigste WTO-Dialog, um die Fortschritte der Initiative zu bewerten und ihre künftige Ausrichtung zu gestalten. 20 Jahre nach dem Start von AfT bot das Jubiläum Gelegenheit, die bisherigen Erfolge zu würdigen und über die Rolle der Initiative in einer zunehmend fragmentierten und volatilen Weltwirtschaft zu reflektieren.
AfT beruht auf einer einfachen Idee. Länder mit hohen Handelskosten können nicht in vollem Maße vom Zugang zu internationalen Märkten profitieren. Umfang und Ausrichtung der Initiative sind dabei zentral. AfT macht etwa ein Fünftel der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit (ODA) aus. Laut WTO fließen rund 98 % aller Zusagen in die Unterstützung wirtschaftlicher Infrastruktur und den Aufbau von Produktionskapazitäten und nur ein kleiner Teil in den Kapazitätsaufbau für die Umsetzung handelspolitischer oder regulatorischer Maßnahmen. AfT ist somit weit mehr als ein eng gefasstes handelspolitisches Instrument, sondern hilft Ländern, effektiver am Welthandel teilzunehmen und ihre wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben.
Eine Debatte im WandelDiese Logik stößt auf eine neue politische Realität. Fiskalpolitischer Druck in den Geberländern, die zunehmende Politisierung des Handels und ideologische Angriffe auf die Entwicklungszusammenarbeit – die entsprechende öffentliche Skepsis häufig überzeichnen – haben die Debatte über Entwicklungshilfe verändert. Als Reaktion kürzten Regierungen Entwicklungsbudgets und richten den Einsatz verbleibender Mittel expliziter an nationalen Interessen aus, etwa mit Verweis auf Beschäftigungs- und Exportchancen für inländische Unternehmen.
Es ist legitim darauf zu verweisen, dass auch Geberländer von der Entwicklungszusammenarbeit profitieren sollten. Problematisch wird es, wenn diese Vorteile nicht mehr eine Folge, sondern das Hauptziel sind. Das gilt insbesondere für AfT, denn die Erkenntnisse über die ökonomische und statistische Bedeutung der Exportgewinne für die Geberländer sind uneinheitlich.
Neuere Forschung zur ODA insgesamt hat die öffentliche Aufmerksamkeit erregt, weil sie substantielle positive Effekte auf Exporte und Beschäftigung in den Geberländern, darunter Deutschland, aufzeigen. Entscheidend ist, dass diese Effekte offenbar über langfristige, indirekte Kanäle entstehen und nicht zwingend mit direkter Handelsförderung verbunden sind. Diese Erkenntnisse sind auch für AfT von Bedeutung: Um den Nutzen für Geberländer zu beurteilen, muss der Blick über unmittelbare Verträge und Exportaufträge hinausgehen und berücksichtigen, in welchem Maße der Nutzen von AfT in den langfristigen Wirtschaftsbeziehungen liegt.
Es gibt gute Gründe, diese Perspektive auf AfT einzunehmen. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Unterstützung von Entwicklungsländern bei der Senkung von Handelskosten, der Modernisierung von Zollverfahren, der Stärkung von Produktionskapazitäten, der Einbindung in globale Wertschöpfungsketten und der Erfüllung internationaler Standards ihre Handelsleistung deutlich verbessern kann – insbesondere in den am wenigsten entwickelten Ländern.
Die potenziellen Vorteile gehen weit über die gesteigerte Handelskapazität der Empfängerländer hinaus. Wer daher nur auf die Exportbilanzen der Geberländer blickt, verliert das Große und Ganze aus den Augen. Länder, die im internationalen Handel erfolgreicher werden, können sich zu widerstandsfähigeren und verlässlicheren Partnern entwickeln. Für stark vom internationalen Handel abhängige Volkswirtschaften wie Deutschland kann das bereits ein erheblicher Nutzen sein. Jüngste Forschung zeigt zudem, dass Geberländer profitieren, indem sie Zugang zu kritischen Rohstoffen erhalten, nachhaltigere Handelspartnerschaften aufbauen und stärkere Bündnisse für ein regelbasiertes Handelssystem schmieden. Solche Effekte lassen sich anhand reiner Exportstatistiken kaum erfassen, könnten aber weitreichender sein.
AusblickDie Debatte sollte sich daher von der Frage „Was bekommen wir dafür zurück?“ hin zu der strategischeren Frage bewegen: „Welche Partnerschaften wollen wir aufbauen?“ Dieser Perspektivwechsel ist für Politik und Forschung bedeutend. Künftige Studien sollten über direkte Auswirkungen hinausgehen und die Mechanismen untersuchen, durch die AfT sowohl Geber- als auch Empfängerländern zugutekommt. Ein Verständnis dieser Wirkungszusammenhänge könnte dazu beitragen, die strategische Ausrichtung von AfT gezielter zu gestalten.
Dies ist besonders relevant in einem Handelsumfeld, das zunehmend von Industriepolitik, wirtschaftlicher Unsicherheit, Lieferkettenrisiken, Digitalisierung und künstlicher Intelligenz, Klimawandel und geopolitischen Entwicklungen geprägt ist. Um wirksam zu bleiben, muss AfT noch stärker als umfassender Ansatz ausgerichtet werden. Der diesjährige Global Review steht für ein breiteres, stärker zukunftsorientiertes Verständnis von Handelsintegration, bei dem neben dem traditionellen Aufbau von Handelskapazitäten auch Resilienz, Inklusion, Investitionen und öffentlich-private Partnerschaften im Fokus stehen.
Diese breitere Perspektive könnte dazu beitragen, die Ziele von AfT enger mit den wirtschaftlichen Gegebenheiten und den Anpassungsbedarf der heutigen Welt in Einklang zu bringen. Gut konzipiert, ist die Initiative – mit ihrem expliziten Auftrag, Entwicklung in einer vernetzten Welt zu fördern – ein idealer Kandidat für Partnerschaften auf Augenhöhe. 20 Jahre nach dem Start der Initiative könnte dies eine der wichtigsten Zukunftsperspektiven für AfT sein.
Bonn, 02.11.2026. Vom 29. bis 30. Oktober veranstaltete die Welthandelsorganisation (WTO) in Genf ihren 10. „Aid for Trade“ (AfT) Global Review. Die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung ist der wichtigste WTO-Dialog, um die Fortschritte der Initiative zu bewerten und ihre künftige Ausrichtung zu gestalten. 20 Jahre nach dem Start von AfT bot das Jubiläum Gelegenheit, die bisherigen Erfolge zu würdigen und über die Rolle der Initiative in einer zunehmend fragmentierten und volatilen Weltwirtschaft zu reflektieren.
AfT beruht auf einer einfachen Idee. Länder mit hohen Handelskosten können nicht in vollem Maße vom Zugang zu internationalen Märkten profitieren. Umfang und Ausrichtung der Initiative sind dabei zentral. AfT macht etwa ein Fünftel der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit (ODA) aus. Laut WTO fließen rund 98 % aller Zusagen in die Unterstützung wirtschaftlicher Infrastruktur und den Aufbau von Produktionskapazitäten und nur ein kleiner Teil in den Kapazitätsaufbau für die Umsetzung handelspolitischer oder regulatorischer Maßnahmen. AfT ist somit weit mehr als ein eng gefasstes handelspolitisches Instrument, sondern hilft Ländern, effektiver am Welthandel teilzunehmen und ihre wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben.
Eine Debatte im WandelDiese Logik stößt auf eine neue politische Realität. Fiskalpolitischer Druck in den Geberländern, die zunehmende Politisierung des Handels und ideologische Angriffe auf die Entwicklungszusammenarbeit – die entsprechende öffentliche Skepsis häufig überzeichnen – haben die Debatte über Entwicklungshilfe verändert. Als Reaktion kürzten Regierungen Entwicklungsbudgets und richten den Einsatz verbleibender Mittel expliziter an nationalen Interessen aus, etwa mit Verweis auf Beschäftigungs- und Exportchancen für inländische Unternehmen.
Es ist legitim darauf zu verweisen, dass auch Geberländer von der Entwicklungszusammenarbeit profitieren sollten. Problematisch wird es, wenn diese Vorteile nicht mehr eine Folge, sondern das Hauptziel sind. Das gilt insbesondere für AfT, denn die Erkenntnisse über die ökonomische und statistische Bedeutung der Exportgewinne für die Geberländer sind uneinheitlich.
Neuere Forschung zur ODA insgesamt hat die öffentliche Aufmerksamkeit erregt, weil sie substantielle positive Effekte auf Exporte und Beschäftigung in den Geberländern, darunter Deutschland, aufzeigen. Entscheidend ist, dass diese Effekte offenbar über langfristige, indirekte Kanäle entstehen und nicht zwingend mit direkter Handelsförderung verbunden sind. Diese Erkenntnisse sind auch für AfT von Bedeutung: Um den Nutzen für Geberländer zu beurteilen, muss der Blick über unmittelbare Verträge und Exportaufträge hinausgehen und berücksichtigen, in welchem Maße der Nutzen von AfT in den langfristigen Wirtschaftsbeziehungen liegt.
Es gibt gute Gründe, diese Perspektive auf AfT einzunehmen. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Unterstützung von Entwicklungsländern bei der Senkung von Handelskosten, der Modernisierung von Zollverfahren, der Stärkung von Produktionskapazitäten, der Einbindung in globale Wertschöpfungsketten und der Erfüllung internationaler Standards ihre Handelsleistung deutlich verbessern kann – insbesondere in den am wenigsten entwickelten Ländern.
Die potenziellen Vorteile gehen weit über die gesteigerte Handelskapazität der Empfängerländer hinaus. Wer daher nur auf die Exportbilanzen der Geberländer blickt, verliert das Große und Ganze aus den Augen. Länder, die im internationalen Handel erfolgreicher werden, können sich zu widerstandsfähigeren und verlässlicheren Partnern entwickeln. Für stark vom internationalen Handel abhängige Volkswirtschaften wie Deutschland kann das bereits ein erheblicher Nutzen sein. Jüngste Forschung zeigt zudem, dass Geberländer profitieren, indem sie Zugang zu kritischen Rohstoffen erhalten, nachhaltigere Handelspartnerschaften aufbauen und stärkere Bündnisse für ein regelbasiertes Handelssystem schmieden. Solche Effekte lassen sich anhand reiner Exportstatistiken kaum erfassen, könnten aber weitreichender sein.
AusblickDie Debatte sollte sich daher von der Frage „Was bekommen wir dafür zurück?“ hin zu der strategischeren Frage bewegen: „Welche Partnerschaften wollen wir aufbauen?“ Dieser Perspektivwechsel ist für Politik und Forschung bedeutend. Künftige Studien sollten über direkte Auswirkungen hinausgehen und die Mechanismen untersuchen, durch die AfT sowohl Geber- als auch Empfängerländern zugutekommt. Ein Verständnis dieser Wirkungszusammenhänge könnte dazu beitragen, die strategische Ausrichtung von AfT gezielter zu gestalten.
Dies ist besonders relevant in einem Handelsumfeld, das zunehmend von Industriepolitik, wirtschaftlicher Unsicherheit, Lieferkettenrisiken, Digitalisierung und künstlicher Intelligenz, Klimawandel und geopolitischen Entwicklungen geprägt ist. Um wirksam zu bleiben, muss AfT noch stärker als umfassender Ansatz ausgerichtet werden. Der diesjährige Global Review steht für ein breiteres, stärker zukunftsorientiertes Verständnis von Handelsintegration, bei dem neben dem traditionellen Aufbau von Handelskapazitäten auch Resilienz, Inklusion, Investitionen und öffentlich-private Partnerschaften im Fokus stehen.
Diese breitere Perspektive könnte dazu beitragen, die Ziele von AfT enger mit den wirtschaftlichen Gegebenheiten und den Anpassungsbedarf der heutigen Welt in Einklang zu bringen. Gut konzipiert, ist die Initiative – mit ihrem expliziten Auftrag, Entwicklung in einer vernetzten Welt zu fördern – ein idealer Kandidat für Partnerschaften auf Augenhöhe. 20 Jahre nach dem Start der Initiative könnte dies eine der wichtigsten Zukunftsperspektiven für AfT sein.
Une vendeuse et son enfant ont perdu la vie dans un incendie survenu dimanche 1er novembre à Logozohè, dans la commune de Savalou. Le drame a également fait un blessé grave.
La soirée du dimanche 1er novembre 2026 a viré au drame à Logozohè, dans la commune de Savalou. Une vendeuse et son enfant ont péri dans un incendie qui a également fait un blessé grave.
Le drame s'est produit vers 19 h 30, plongeant les habitants dans la consternation.
D'après les premières informations rapportées par le chef de l'arrondissement, Marcel Yegbegnon, l'incendie pourrait être lié à de l'essence.
Des riverains, des agents de la Police républicaine et des proches des victimes ont tenté de venir à bout des flammes. Les sapeurs-pompiers sont intervenus bien après.
L'incendie a occasionné d'importants dégâts matériels.
La troisième victime se trouve dans un état critique.
M. M.
Ce dimanche 1er novembre 2026, un homme a été agressé à Ouénou, une localité de la commune de N'Dali, dans le département du Borgou. Son agresseur est activement recherché par la Police.
Drame crapuleux à Ouénou. Dans cette localité de la commune de N'Dali, un agriculteur a été mortellement atteint à l'arme blanche par un éleveur. Le drame s'est produit ce dimanche 1er novembre 2026.
La victime selon nos sources, récoltait du soja dans son champ et le stockait dans son domicile quand l'éleveur, un voisin, l'a prise en partie.
Alors qu'elle se défendait pour se libérer, celui-ci lui assène un coup dans la gorge. Ce qui lui a été fatal.
Après son forfait, l'éleveur a pris la fuite. Il est activement recherché par les éléments du commissariat de Tchikandou.
F. A. A.
DIGITAL 08H : Avez-vous tenté votre chance ?
Le tirage DIGITAL 08H N°322 a livré son verdict !
Lundi 02 Novembre 2026
Avez-vous joué ?
Avez-vous misé sur vos numéros porte-bonheur ?
RÉSULTAT : 23 • 34 • 88 • 77 • 50
Félicitations aux heureux gagnants !
Pas encore gagné ? Gardez le sourire !
Rendez-vous au prochain tirage de 11H pour une nouvelle chance.
Jouez dans les centres de jeux ou en ligne : Tapez 590# ou lnbloto.bj
Jouez avec modération et responsabilité. Le jeu doit rester un plaisir.
A TOI DE JOUER #Akaxòa
#LNBSA #XòGbɔnAlɔkpaVo #JeuResponsable #LaChanceAvecModération
LA CROIX DU JOUR
Heureux dès à présent les morts qui meurent dans le seigneur ! oui, dit l'esprit, afin qu'ils se reposent de leurs travaux, car leurs œuvres les suivent ; App. 14/13
La grande famille OUEDRAOGO, ILBOUDO et COMPAORE à ZAGHTOULI, TAMPOUY, BILBALOGO et DAPOYA.
La famille des feu OUEDRAOGO Georges, Pierre, Antoine dit Borfo, Germaine e tHélène, feu OUEDRAOGO Noaga André doyen à Tampouy, Mr OUEDRAOGO Benoît à kolog-naaba,
Ses frères et sœurs : Feu OUEDRAOGO Dieudonné Marie Alphonse, Feu OUEDRAOGO Jean Bernard, Mme TRAORE/OUEDRAOGO Christiane, Mme PAKMOGDA/OUEDRAOGO Clémentine, Mme SAWADOGO/OUEDRAOGO Jeanne Marie, Feu André Marie Louis, Feue Victorine, Léopold, François, Félicité, Benjamin et Alexandre.
Madame OUEDRAOGO/TRAORE Zéinabou Stéphanie
La grande famille TRAORE à DAPOYAII, Tenkodogo, Bobo-Dioulasso France
La grande famille SESSSOUMA à Kourouma, Famberla, Bobo-Dioulasso, Ouagadougou, Allemagne et NewYork
Les familles alliées
Les enfants :Yannick Pascal, Murielle Yasmina, Axelle Marion
Les petits enfants :Maëlys Annaelle, Maëwenn Ayline
La Belle fille :Nadia Esthel
Ont la profonde douleur d'annoncer à leurs parents, amis, collègues et connaissances, le décès de leur fils, époux, père, frère, cousin, beau-père, grand père Monsieur OUEDRAOGO Pascal Marie Bernard. Décès survenu le 01 novembre 2026 à OUAGADOUGOU suite à une courte maladie.
Le programme des obsèques se déroulera comme suit :
Lundi 02 novembre 2026 à 16h00 levée du corps à la morgue de l'hôpital Yalgado pour le domicile familial à Tanghin
Veillée de prière à domicile à 20h00
Mardi 03 novembre 2026 à 08h00 : Messe absoute à l'église paroissiale Saint Guillaume de Tanghin suivi de l'inhumation. au cimetière de Toudbweego.
Dimanche 08 Novembre 2026 messes à 5h30, 7h00, 9h00 à la Paroisse Saint Guillaume de Tanghin.
La messe célébrée à 07h00 tiendra lieu de funérailles Chrétiennes.
UNION DE PRIERE !
Le commissariat d'arrondissement de Godomey, dans la commune d'Abomey-Calavi, a conduit, du 20 au 31 octobre 2026, une vaste opération de sécurisation qui a conduit à l'interpellation de 182 personnes, le démantèlement de 11 ghettos et le démantèlement de plusieurs réseaux présumés spécialisés dans des faits de vol et des agressions.
Sale temps pour les malfrats opérant à Godomey et environs. Une opération du commissariat de Police a permis de démanteler plusieurs ghettos et de procéder à des interpellations.
L'opération menée pendant onze jours, visait à lutter contre la recrudescence des actes de délinquance et à renforcer la sécurité des populations. Les opérations ont notamment ciblé les lieux de rassemblement de personnes soupçonnées d'activités illicites, ainsi que les réseaux impliqués dans des cambriolages, les vols d'accessoires automobiles et les agressions.
Sur les 182 personnes interpellées au cours de l'opération, 92 ont été arrêtées dans des ghettos identifiés par les forces de l'ordre. Au total, 11 de ces lieux ont été démantelés dans le cadre de cette opération de sécurisation.
Les policiers ont également saisi une quantité importante de boulettes de chanvre indien destinées à la distribution, ainsi que quatre machines à sous exploitées clandestinement. L'opération a également permis l'interpellation de plusieurs individus soupçonnés d'être impliqués dans des faits de vol.
Selon le point présenté, trois personnes ont été arrêtées pour des faits présumés de vol de motos, quatre motos volées ont été récupérées. Les policiers ont également interpellé deux personnes soupçonnées de vol de moteurs de véhicules, deux autres pour vol de batteries automobiles et un individu spécialisé dans le vol de réservoirs de camions.
Par ailleurs, quatre personnes ont été arrêtées pour des faits présumés de vol de téléphones portables. Trois appareils déclarés volés ont été retrouvés.
Les investigations ont également conduit à l'interpellation de quatre individus soupçonnés de vol de câbles électriques. Deux autres personnes ont été prises en flagrant délit de vol d'un tuyau de canalisation dont la valeur est estimée à 500 000 FCFA.
Un autre volet de l'opération concerne l'interpellation de deux chauffeurs de taxi soupçonnés de dépouiller leurs propres passagers. Selon les informations communiquées, ces derniers utilisaient des véhicules portant de fausses plaques d'immatriculation pour commettre leurs forfaits. Deux voitures présentant des irrégularités d'immatriculation ont été saisies par les forces de l'ordre dans le cadre de cette intervention.
Les 182 personnes interpellées font l'objet de procédures judiciaires conformément aux dispositions en vigueur, en attendant leur présentation devant les autorités judiciaires compétentes.
F. A. A.
Le gouvernement accélère les préparatifs pour la mise en place des six pôles de développement territorial. Du 13 au 24 octobre 2026, le ministre de la Décentralisation et de la Gouvernance locale, Janvier Yahouédéou, a effectué une tournée nationale dans les cités administratives départementales afin d'évaluer les conditions d'installation des futurs Délégués généraux et de leurs équipes.
De Parakou à Allada, en passant par Kandi, Natitingou, Djougou, Dassa-Zoumè, Porto-Novo, Pobè, Abomey, Aplahoué et Lokossa, le ministre de la Décentralisation et de la Gouvernance locale, Janvier Yahouédéou a parcouru plusieurs villes du pays.
Au cours de cette tournée, le ministre a échangé avec les préfets et les responsables administratifs, tout en visitant les infrastructures susceptibles d'abriter les futurs services des pôles.
M. M.
Anschläge auf Rüstungsbetriebe, Drohnen über Militärstützpunkten, Schäden an kritischer Infrastruktur: Die mit der russischen Vollinvasion intensivierten Sabotageakte gegenüber Deutschland und Europa haben sich seit 2023 und 2024 vervielfacht und in diesem Sommer ihren bisherigen Höhepunkt erreicht. Doch auch, wenn vieles auf eine koordinierte Kampagne hindeutet, erfolgt die Ausführung meist dezentral und durch einzelne Akteure. Dabei handelt es sich sowohl um sogenannte Wegwerf-Agenten, als auch um langfristig eingesetzte Kräfte. Die bislang verhaltenen Reaktionen des Westens bestärken die russische Führung darin, mehr zu riskieren und neue Wege der Sabotage und Verunsicherung auszutesten.
Übergeordnete Ziele und unzureichende AbschreckungAngriffsziele sind besonders Rüstungsbetriebe, Logistikzentren und kritische Infrastrukturen an Land und zur See. Hinzu kommen Drohnenüberflüge über Militärstützpunkte und Industrieanlagen sowie militärische Drohnen russischen Ursprungs im Nato-Luftraum. Mit diesen Akten kann Russland mehrere, sich überlagernde Ziele gleichzeitig verfolgen. Erstens lotet es die Grenzen der westlichen Systeme aus. Dafür testet es, wie schnell einzelne Staaten und die Nato auf Schäden und Störungen reagieren. Es agiert an den Schnittstellen innerstaatlicher Zuständigkeiten und sucht nach etwaige Lücken, wie zum Beispiel in der Drohnenabwehr. Zweitens demonstriert Russland mit den Angriffen die eigenen Fähigkeiten und die Ohnmacht des Westens, was die Bevölkerungen verunsichern und destabilisieren soll. Drittens sollen die Sabotageakte nachhaltige Schäden anrichten und politische Bruchlinien ausnutzen, sodass mit wachsender Bedrohungswahrnehmung und sinkendem Sicherheitsgefühl in den betroffenen Gesellschaften die Unterstützung der Ukraine mehr und mehr in Frage gestellt werden soll.
Die bisherigen Reaktionen Deutschlands, der EU und der Nato reichen nicht aus. Klassische Abschreckungsmaßnahmen greifen nur bedingt, denn die Sabotageaktivitäten sind häufig gezielt auf Schnittstellen zwischen innerstaatlichen Zuständigkeiten sowie innerer und äußerer Sicherheit ausgerichtet. Außerdem spielen sie sich bisher unterhalb der Eskalationsschwelle bewaffneter Konflikte ab. Der Vizechef des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes beschreibt es so: »Aus russischer Sicht es ein nützliches Mittel: Man bleibt unter dem Level des Nato-Bündnisfalls und versetzt trotzdem die Bevölkerung in Angst und Schrecken«.
Grenzen ziehen und Konsequenzen definierenDiese »Grauzone« ist jedoch nicht allein Ergebnis einer russischen Strategie, sondern auch westlicher Zurückhaltung. Deutschland und seine Partner sollten Russland deutlich zeigen, wo die Grenzen – auch unterhalb der Eskalationsschwelle eines offenen Krieges – verlaufen. Solange Russland keine ausreichenden Konsequenzen zu befürchten hat, ist ein Ende der Sabotageakte nicht zu erwarten. Deshalb braucht es die klare Benennung der Summe an Sabotageakten als orchestrierte Kampagne und der weitreichenden Folgen für die europäischen Staaten und ihrer Bevölkerungen. So können Konsequenzen definiert und Maßnahmen beschlossen werden, die diesem Ausmaß gerecht werden. Auch wenn nicht jede Drohnensichtung und nicht jeder Schaden an Unterseekabeln zwangsläufig einen Sabotageakt darstellt, sollte die öffentliche Debatte für diese breit angelegte Kampagne sensibilisieren und die Fähigkeit stärken, mit dieser Bedrohung umzugehen.
Deux amazones de Behanzin, capturées dans une tranchée, en état d'ébriété, sont conduites devant la tente de Dodds. Mais l'interrogatoire part en vrille dès que les deux Agoodjiés reprennent leurs esprits. Elles rugissent comme des lionnes, agonissent d'injures tout l'état-major français, se maudissant elles-mêmes, préférant mourir que de renseigner l'ennemi.
Les cours d'histoire nous ont rabattu les oreilles avec le patriotisme du soldat japonais. Ce qui n'est pas faux, au demeurant. Mais sur le code de l'honneur de nos braves combattants... silence académique ! "Ouanilo Gbêhanzin, prince de Djimè". Déjà à Cotonou. Entrée en librairie mercredi. Notre - Dame, Sonaec, Savoir d'Afrique.
Tiburce
A lire dans Ouanilo GBEHANZIN, Prince de Djimè
Shirley Botchwey
By Shirley Botchwey
LONDON, Nov 2 2026 (IPS)
Ours is not a new realisation. The Commonwealth is responding to what world leaders have acknowledged for many years: ‘business as usual’ cannot reverse the unsustainable course the world finds itself, from economic to climate crises and the growing lack of trust in governance institutions, both national and multilateral.
Economic uncertainty, job insecurity and rising prices are leaving a generation of young people across the world unable to plan with confidence for their futures, while social protection systems are weakening under the burden of slow growth. AI is outpacing our ability to fully grasp its impacts or regulate it, creating as many threats as opportunities. For many, the promise of new technology brings a more immediate concern: whether they will have the skills, opportunities and security they need to build a decent future.
At the same time, increasingly severe weather is disrupting lives, livelihoods and food security, intensifying competition over scarce resources, fuelling conflict and contributing to growing patterns of migration. These pressures are interconnected. A climate shock can undermine a family’s livelihood; a lack of economic opportunity can drive migration; and weak infrastructure can make communities more vulnerable to both.
While many multilateral institutions are perceived to be paralysed in the face of the growing global fracture, the Commonwealth, because of its history of reaching consensus on the most intractable issues and its common values, has recognised this as its moment of opportunity. Its leaders have signalled support for changing track: asking the difficult questions and rallying around solutions that are bold, innovative and ambitious enough to respond to the expectations of the 2.7 billion people of the Commonwealth.
The Commonwealth is well-positioned for breakthrough. Our 56 countries span every region of the world and include some of its largest economies and populations and some of its smallest and most vulnerable states. We bring together different histories, experiences and perspectives, but also a shared commitment to cooperation. That diversity can be a strength: it allows us to connect countries and partners that might not otherwise sit around the same table.
That is why, at our leaders’ meeting this week on the Caribbean island of Antigua and Barbuda, Commonwealth countries, with their diverse histories, economies, and perspectives, will reinforce our new approach, our new direction.
Together, with Commonwealth businesses, development banks, international financial, trade and climate institutions, private investors and civil society as well as youth and women’s groups, we will create new partnerships and unlock investment. We want to turn the priorities identified by our countries into practical projects and action, focusing on climate, infrastructure, trade and the digital economy. The ambition is not simply to mobilise more money, but to make sure that finance reaches the projects and communities where it can have the greatest impact.
For the first time at a Commonwealth Heads of Government Meeting (CHOGM), investors and development partners will be included in our substantive deliberations. No country can act alone in the face of today’s global challenges. Neither should any sector act alone. We need governments, development institutions and the private sector working together if we are to mobilise the scale of finance, expertise and innovation required.
Our new investment platform, launched last week ahead of CHOGM, is an important first step. It brings together 69 projects worth $34 billion across 20 countries and 10 sectors, with a particular focus on clean energy, transportation and logistics. It marks the start of a dedicated effort to connect Commonwealth countries with the investment and expertise they need to turn ambition into action.
But investment is only one part of the picture. Countries also need the right conditions to grow: access to markets, affordable finance, reliable infrastructure, digital connectivity and a workforce equipped with the skills needed for the jobs of tomorrow. That is why the wider agenda at CHOGM matters too.
CHOGM 2026 will see commitments from leading investors to support Commonwealth countries in areas including youth skills and entrepreneurship, science and innovation, and the transition to net zero.
This year’s meeting will also focus on making it easier for Commonwealth countries to trade with one another, developing a shared approach to sustainable debt and affordable finance for countries most vulnerable to economic and climate shocks, and setting out how we will build on this investment agenda in 2027.
Taken together, these efforts are about putting people at the centre of multilateral cooperation and shaping responses to the realities they face, rather than what the development cooperation agenda offers. It is about moving beyond declarations and towards partnerships that can deliver and ensuring that cooperation between countries results in opportunities for people and businesses.
The task now is to turn these commitments into something people can see and feel: a job created, a business grown, a community made more resilient, a young person given the skills and opportunity to build a future, a future driven by strong demand from a consumer market of 2.7 billion people.
That is what meaningful multilateralism should deliver. And with 2.7 billion people counting on us, there is no shortage of reasons to make it work.
Shirley Botchwey is Secretary-General of the Commonwealth.
IPS UN Bureau
Excerpt:
Commonwealth countries are facing many challenges at their biennial meeting in Antigua this week. We are determined to change course.WFP warehouse workers unloading supplies in Haiti. Credit: WFP
By WFP
PORT-AU-PRINCE, Haiti, Nov 2 2026 (IPS)
Warnings by the United Nations World Food Programme (WFP) that Haiti’s fragile food security gains could quickly unravel are becoming a reality. New analysis indicates acute hunger in the country is continuing its upward trajectory and is set to reach record levels. Violence, economic instability, poor agricultural performance and displacement, along with the growing impact of El Niño, are driving this bleak outlook.
According to the latest analysis from the Integrated Food Security Phase Classification (IPC), 6.35 million people are likely to be acutely food insecure from March through June 2027. This is an increase of more than half a million people compared to the same period in 2026. Almost two million people within this group will likely face Emergency (IPC 4) levels of hunger – this means they are likely to experience severe food shortages and may resort to extreme measures to meet basic food needs.
The dire estimate follows WFP’s warning earlier this year that modest improvements, compared to earlier projections, remained fragile and that sustained support was essential to protect any progress against entrenched food insecurity. WFP is urging the international community to step up and help Haiti.
With more than 1.5 million Haitians forced to flee their homes, people living in areas controlled by armed groups as well as those taking shelter in displacement sites are particularly vulnerable. Displaced families are unable to work or grow their own food. Most live in unhygienic and overcrowded conditions. Even with humanitarian food assistance providing some level of safety net, families are struggling to secure a meal every day.
“Our teams are witnessing increasing levels of desperation as violence continues to displace families,” said Lauren Landis, WFP Country Director in Haiti. “Many have been displaced multiple times and are arriving with nothing but the clothes on their backs. This, combined with the conditions they’re forced to live in, creates conditions ripe for hunger and malnutrition to take hold.”
Hunger outside urban centers is also projected to deepen. Food insecurity across several rural areas expected to deteriorate from Crisis (IPC 3) to Emergency (IPC 4) levels from March-June 2027 when compared to the same period in 2026. El Niño is causing concurrent droughts and floods that are already reducing harvests and compromising farmers’ capacities to prepare for the next planting season. At the same time, agricultural and market supply chains are constrained by the presence of armed groups, making it challenging for farmers to deliver their products to local markets.
“This multifaceted crisis reminds us how important it is to not just provide life-saving emergency food assistance, but also to scale up longer-term investments that help communities withstand shocks and protect their livelihoods from events like El Niño,” said Landis.
So far this year, WFP has worked together with the Government to support 2.6 million Haitians with assistance including emergency food and cash transfers, school meals (74 per cent of which are made with food grown by local farmers), social protection programmes, and malnutrition prevention for babies and young children.
WFP also supports vulnerable communities through anticipatory cash transfers, the rehabilitation of water management infrastructure and rural roads, and micro-insurance that protects farmers against crop losses caused by drought or excessive rainfall.
WFP urgently requires USD 78 million to sustain these operations through March.
IPS UN Bureau
A delegate casts his ballot at the Human Rights Council elections held during the 20th plenary meeting of the UN General Assembly. Credit: UN Photo/Mark Garten
By Inés M. Pousadela and Victoria Ubierna
MONTEVIDEO, Uruguay / BUENOS AIRES, Argentina, Nov 2 2026 (IPS)
On 13 October, Burundi won a second consecutive term on the UN Human Rights Council, the UN’s main human rights body. The CIVICUS Monitor rates civic space in Burundi as closed, the worst category. Its government has spent years silencing civil society, critics and opposition parties, including through extrajudicial killings, forced disappearances and torture.
The Council was created 20 years ago to replace the Commission on Human Rights, which had lost credibility because states with poor rights records used their seats to shield themselves from scrutiny. Clearly, problems persist.
An election without choice
Burundi secured its seat because the vote was an election in name only. Each year, the UN General Assembly elects roughly a third of the Council’s 47 members, with seats allocated among five regional groups. The resolution that created the Council asks states to consider each candidate’s contribution to human rights and expects members to uphold the highest standards. But for the second year running, every regional group put forward exactly as many candidates as seats. All 15 candidates were elected, six for a second term. Burundi received 160 votes, the fewest of any candidate, a sign that some states withheld their support. With no other candidate standing, it made no difference.
This is a longstanding problem. The Council’s first election, in 2006, was the only one in which every regional group offered a choice. Of the 20 held since since, five, including the last two, featured uncompetitive slates in every group, and in most of the rest only one or two groups held a competitive vote. When there are no alternatives, even states with the worst records are guaranteed a seat.
Alongside Burundi, nine of this year’s 15 elected states have civic space rated as obstructed or repressed. In Jordan, Kuwait and Nigeria, people face serious risks when they speak out, organise or protest. Only six of the chosen states met most of the 17 criteria set out in the International Service for Human Rights’ scorecards, which include cooperating with UN experts and paying UN dues on time.
Selective scrutiny
The Council’s 63rd session, which ended on 7 October, showed what it can still do. Despite severe budget cuts, it renewed the mandates of the Special Rapporteurs on Afghanistan, Burundi and Russia, as well as the fact-finding missions on Sudan and Venezuela.
Many states, however, chose not to take sides, putting geopolitical calculations ahead of human rights principles. Three of the four country resolutions put to a vote saw high numbers of abstentions. On Sudan, the resolution stopped short of naming the foreign governments, notably the United Arab Emirates, that the UN’s fact-finding mission has identified as fuelling the war.
Other crises barely registered. In Bahrain, close to 300 people have been arrested for protests or social media posts since the start of the US–Israeli war on Iran, but the country received only a passing mention. Ecuador and India, which jail activists and attack journalists, received no attention, perhaps because both sit on the Council after being elected unopposed in 2025. Once again, the Council took no action on China, one of its members, four years after a UN report found that abuses against Uyghur people in Xinjiang may amount to crimes against humanity. Such silences reflect political choices by the Council’s members, many of which have little interest in strengthening scrutiny that could one day turn on them.
Reform deferred
The Council’s 20th anniversary offered a chance to fix some of these flaws, but states let it pass. In July, a long-awaited review kept the Council as a subsidiary body of the General Assembly, rather than one with the same standing as the Security Council, and the next review is not due before 2035. Meanwhile, Israel, Nicaragua and the USA have said they will not cooperate with the Council, part of the wider crisis of multilateralism documented in CIVICUS’s 2026 State of Civil Society Report.
States’ failure to pay their dues has also pushed the UN into a liquidity crisis, and its response, the UN80 efficiency drive, has brought deep cuts, disproportionately affecting human rights functions. The UN Human Rights Office’s regular budget is 10 per cent smaller than last year’s, and it has shed over 110 posts. Support has been cut for around a quarter of thematic Special Procedures.
Civil society is paying the price too. Restrictions introduced as temporary, including a cut in the number of written statements accredited organisations can submit, remain in place. Meanwhile, people who share information with the UN or speak at the Council risk detention, smear campaigns, surveillance and travel bans, yet only 10 states raised concerns about reprisals. If engaging with the UN becomes too dangerous, the Council will lose the first-hand evidence it needs to respond to abuses.
A world where 73 per cent of people live in countries with repressed or closed civic space needs a Human Rights Council able to respond to grave violations and protect those who speak out. Competitive elections, adequate funding and stronger civil society participation are required to make the Council the body it needs to be.
Victoria Ubierna is Research Programme Officer at CIVICUS: World Alliance for Citizen Participation. Inés M. Pousadela is CIVICUS Head of Research and Analysis, co-director and writer for CIVICUS Lens and co-author of the State of Civil Society Report. She is also Professor of Comparative Politics at Universidad ORT Uruguay.
For interviews or more information, please contact research@civicus.org