Euroscepticisme partagé, jeux d'influence et repositionnement géopolitique dans les Balkans occidentaux, sans oublier un généreux prêt de 500 millions d'euros... C'est l'amour fou entre la Hongrie de Viktor Orbán et les nationalistes macédoniens du VMRO-DPMNE, revenus au pouvoir à Skopje en 2024.
- Articles / Politique Macédoine, Macédoine du Nord, Orban Balkans, Politique, Courrier des BalkansEuroscepticisme partagé, jeux d'influence et repositionnement géopolitique dans les Balkans occidentaux, sans oublier un généreux prêt de 500 millions d'euros... C'est l'amour fou entre la Hongrie de Viktor Orbán et les nationalistes macédoniens du VMRO-DPMNE, revenus au pouvoir à Skopje en 2024.
- Articles / Politique Macédoine, Macédoine du Nord, Orban Balkans, Politique, Courrier des BalkansLe diplomate américain James Swan entre officiellement en fonction ce mardi 7 avril 2026 comme Représentant spécial du Secrétaire général de l’ONU en République démocratique du Congo et chef de la MONUSCO. Sa prise de fonctions intervient dans un contexte marqué par une insécurité persistante dans l’Est du pays.
Promotrice de CHISAM, Amamat Ouédraogo nous ouvre aujourd'hui les portes de sa cuisine pour partager l'une de ses recettes fétiches : les lasagnes. Un plat d'origine italienne, certes, mais revisité avec l'âme chaleureuse de nos tables africaines. Entre couches de pâtes généreuses, sauce bolognaise parfumée et béchamel onctueuse, Amamat nous invite à un voyage culinaire accessible à toutes les mains, même les moins aguerries. Sortez vos plats à gratin, la leçon commence.
Lefaso.net
Heiner Janus and Daniel Esser argue that the rush to devise a strategy for Iran is bound to run into bureaucratic pathologies that drive failures in intelligence and foreign aid alike: manufactured urgency and institutional whitewashing.
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« Nous demandons une réévaluation de nos relations et une renégociation du statut selon les conditions prévues pour 2026 », a déclaré le député Chrisis Pantelides
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Bonn, 7. April 2026. In einer Zeit wachsender geopolitischer Fragmentierung wird sich zeigen, ob Regierungen globale Gesundheit als globales öffentliches Gut verteidigen oder sie geopolitischen Interessen unterordnen.
Zum Weltgesundheitstag 2026 ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit dazu auf: „Together for health. Stand with science.“ Für die WHO heißt das, nicht nur wissenschaftliche Evidenz zu respektieren, sondern auch Kooperation und Vertrauen zu sichern, die wirksames globales gesundheitspolitisches Handeln ermöglichen. Das ist die richtige Botschaft. In einer zunehmend fragmentierten geopolitischen Landschaft ist jedoch entscheidend, ob Regierungen noch bereit sind, Kooperation, Vertrauen und Institutionen zu verteidigen, auf die die globale Gesundheitsforschung angewiesen bleibt.
Globale Gesundheitsforschung kann Leben retten, Resilienz stärken und erhebliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Erträge schaffen. Doch diese Gewinne setzen voraus, dass Staaten Wissen teilen, Vertrauen aufbauen und Evidenz in kollektives Handeln übersetzen. Genau das wird schwieriger. Globale Gesundheit gerät zunehmend unter den Druck geopolitischer Rivalitäten und transaktionaler Formen der Zusammenarbeit. In einem solchen Umfeld droht Wissenschaft der Logik von Macht und Verhandlung untergeordnet zu werden: Datenaustausch wird an Bedingungen geknüpft, epidemiologische Überwachung politisiert und Forschungspartnerschaften werden asymmetrischer.
Der Austritt der Vereinigten Staaten aus der WHO und die jüngsten bilateralen Gesundheitsabkommen der Trump-Regierung zeigen, wie weit diese Entwicklung bereits reicht. Globale Gesundheit wird von einem Feld internationaler Solidarität zunehmend zu einem Instrument geopolitischer Einflussnahme. Die US-Regierung hat mit 14 afrikanischen Staaten transaktionale Gesundheitsabkommen geschlossen, die erhebliche Risiken für Souveränität, Datenhoheit und Versorgungssicherheit mit sich bringen. Gleichzeitig sind Partnerländer keineswegs ohne Handlungsmacht. Sambia widersetzte sich einem Vorschlag, Gesundheitsfinanzierung an den Zugang zu Kupfer und Kobalt zu knüpfen. In Kenia verzögerte die gerichtliche Überprüfung die Umsetzung eines Gesundheitsabkommens mit den Vereinigten Staaten. Solche Deals erschweren nicht nur die Zusammenarbeit zum Schutz globaler Gesundheit. Sie untergraben auch die multilaterale Grundlage für die Prävention und Bewältigung von Pandemien, antimikrobiellen Resistenzen und klimabedingten Gesundheitsrisiken.
Diese Entwicklung hat direkte Folgen für die deutsche globale Gesundheitspolitik. Die Frage ist nicht mehr nur, ob Deutschland globale Gesundheit unterstützt. Entscheidend ist auch, die politischen und institutionellen Voraussetzungen zu schützen, unter denen Wissenschaft grenzüberschreitend wirken kann: Datenaustausch, verlässliche epidemiologische Überwachung, kooperative Forschung und Institutionen, die Evidenz in politisches Handeln übersetzen.
Der jüngste Review der deutschen Strategie zu globaler Gesundheit ist deshalb wichtig. Sie bekräftigt die Bedeutung globaler Gesundheit und setzt bis 2030 stärkere Akzente bei Prävention, klimaresilienten Gesundheitssystemen, Pandemievorsorge und multilateraler Gesundheitsgovernance. Auch die neue BMZ-Strategie setzt stärker auf Reform der globalen Gesundheitsarchitektur, Arbeitsteilung mit anderen Gebern und multilaterale Ansätze. Im Grundsatz ist das richtig. Der eigentliche Test ist jedoch die Kohärenz: ob dem höheren Anspruch auch Umsetzung folgt. Drei Punkte sind dabei wichtig:
Erstens sollte Deutschland über seine traditionelle Geberrolle hinausdenken und einen stärker reformorientierten Ansatz verfolgen. Sein finanzielles und politisches Gewicht könnte nicht nur dazu dienen, bestehende globale Gesundheitsinstitutionen zu erhalten, sondern auch dazu, Organisationen wie Gavi und den Global Fund besser aufeinander abzustimmen und wirksamer aufzustellen. Dazu würde auch eine engere Zusammenarbeit im Sinne der Lusaka Agenda gehören, mit dem klaren Ziel, Fragmentierung für Partnerländer zu verringern.
Zweitens sollte Deutschland wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wechselwirkungen zwischen Umwelt und menschlicher Gesundheit ernst nehmen und eine One-Health-Logik noch konsequenter in die Umsetzung integrieren. Dadurch ließen sich Prävention und Bewältigung systematischer mit Klima-, Wasser- und Umweltgesundheit verknüpfen. Andernfalls drohen breitere ökologische und soziale Ursachen gesundheitlicher Risiken – von Entwaldung und Biodiversitätsverlust über den Klimawandel bis hin zur intensiven Landwirtschaft – unzureichend berücksichtigt zu bleiben.
Drittens spricht vieles dafür, bilaterales Engagement neben multilateralen Ansätzen gerade in fragilen Kontexten zu erhalten, in denen lokale Verankerung, Flexibilität und politische Reaktionsfähigkeit oft entscheidend sind. Das ist nicht nur für eine wirksame Umsetzung wichtig, sondern auch für die vertrauensvollen Beziehungen, auf denen Datenaustausch und wissenschaftliche Zusammenarbeit häufig beruhen. So könnte Deutschland multilaterale Stärke mit lokaler Handlungsfähigkeit verbinden, wo multilaterale Institutionen allein oft nicht schnell genug reagieren können.
Der Weltgesundheitstag 2026 trägt damit eine klare politische Botschaft. Zur Wissenschaft zu stehen bedeutet mehr, als wissenschaftliche Evidenz anzuerkennen. Es bedeutet, das Vertrauen, die Fairness und die Institutionen zu verteidigen, die Wissenschaft in den Dienst des Gemeinwohls stellen. In einer Zeit wachsender geopolitischer Fragmentierung wird sich zeigen, ob Regierungen globale Gesundheit als globales öffentliches Gut verteidigen oder sie geopolitischen Interessen unterordnen.
Bonn, 7. April 2026. In einer Zeit wachsender geopolitischer Fragmentierung wird sich zeigen, ob Regierungen globale Gesundheit als globales öffentliches Gut verteidigen oder sie geopolitischen Interessen unterordnen.
Zum Weltgesundheitstag 2026 ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit dazu auf: „Together for health. Stand with science.“ Für die WHO heißt das, nicht nur wissenschaftliche Evidenz zu respektieren, sondern auch Kooperation und Vertrauen zu sichern, die wirksames globales gesundheitspolitisches Handeln ermöglichen. Das ist die richtige Botschaft. In einer zunehmend fragmentierten geopolitischen Landschaft ist jedoch entscheidend, ob Regierungen noch bereit sind, Kooperation, Vertrauen und Institutionen zu verteidigen, auf die die globale Gesundheitsforschung angewiesen bleibt.
Globale Gesundheitsforschung kann Leben retten, Resilienz stärken und erhebliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Erträge schaffen. Doch diese Gewinne setzen voraus, dass Staaten Wissen teilen, Vertrauen aufbauen und Evidenz in kollektives Handeln übersetzen. Genau das wird schwieriger. Globale Gesundheit gerät zunehmend unter den Druck geopolitischer Rivalitäten und transaktionaler Formen der Zusammenarbeit. In einem solchen Umfeld droht Wissenschaft der Logik von Macht und Verhandlung untergeordnet zu werden: Datenaustausch wird an Bedingungen geknüpft, epidemiologische Überwachung politisiert und Forschungspartnerschaften werden asymmetrischer.
Der Austritt der Vereinigten Staaten aus der WHO und die jüngsten bilateralen Gesundheitsabkommen der Trump-Regierung zeigen, wie weit diese Entwicklung bereits reicht. Globale Gesundheit wird von einem Feld internationaler Solidarität zunehmend zu einem Instrument geopolitischer Einflussnahme. Die US-Regierung hat mit 14 afrikanischen Staaten transaktionale Gesundheitsabkommen geschlossen, die erhebliche Risiken für Souveränität, Datenhoheit und Versorgungssicherheit mit sich bringen. Gleichzeitig sind Partnerländer keineswegs ohne Handlungsmacht. Sambia widersetzte sich einem Vorschlag, Gesundheitsfinanzierung an den Zugang zu Kupfer und Kobalt zu knüpfen. In Kenia verzögerte die gerichtliche Überprüfung die Umsetzung eines Gesundheitsabkommens mit den Vereinigten Staaten. Solche Deals erschweren nicht nur die Zusammenarbeit zum Schutz globaler Gesundheit. Sie untergraben auch die multilaterale Grundlage für die Prävention und Bewältigung von Pandemien, antimikrobiellen Resistenzen und klimabedingten Gesundheitsrisiken.
Diese Entwicklung hat direkte Folgen für die deutsche globale Gesundheitspolitik. Die Frage ist nicht mehr nur, ob Deutschland globale Gesundheit unterstützt. Entscheidend ist auch, die politischen und institutionellen Voraussetzungen zu schützen, unter denen Wissenschaft grenzüberschreitend wirken kann: Datenaustausch, verlässliche epidemiologische Überwachung, kooperative Forschung und Institutionen, die Evidenz in politisches Handeln übersetzen.
Der jüngste Review der deutschen Strategie zu globaler Gesundheit ist deshalb wichtig. Sie bekräftigt die Bedeutung globaler Gesundheit und setzt bis 2030 stärkere Akzente bei Prävention, klimaresilienten Gesundheitssystemen, Pandemievorsorge und multilateraler Gesundheitsgovernance. Auch die neue BMZ-Strategie setzt stärker auf Reform der globalen Gesundheitsarchitektur, Arbeitsteilung mit anderen Gebern und multilaterale Ansätze. Im Grundsatz ist das richtig. Der eigentliche Test ist jedoch die Kohärenz: ob dem höheren Anspruch auch Umsetzung folgt. Drei Punkte sind dabei wichtig:
Erstens sollte Deutschland über seine traditionelle Geberrolle hinausdenken und einen stärker reformorientierten Ansatz verfolgen. Sein finanzielles und politisches Gewicht könnte nicht nur dazu dienen, bestehende globale Gesundheitsinstitutionen zu erhalten, sondern auch dazu, Organisationen wie Gavi und den Global Fund besser aufeinander abzustimmen und wirksamer aufzustellen. Dazu würde auch eine engere Zusammenarbeit im Sinne der Lusaka Agenda gehören, mit dem klaren Ziel, Fragmentierung für Partnerländer zu verringern.
Zweitens sollte Deutschland wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wechselwirkungen zwischen Umwelt und menschlicher Gesundheit ernst nehmen und eine One-Health-Logik noch konsequenter in die Umsetzung integrieren. Dadurch ließen sich Prävention und Bewältigung systematischer mit Klima-, Wasser- und Umweltgesundheit verknüpfen. Andernfalls drohen breitere ökologische und soziale Ursachen gesundheitlicher Risiken – von Entwaldung und Biodiversitätsverlust über den Klimawandel bis hin zur intensiven Landwirtschaft – unzureichend berücksichtigt zu bleiben.
Drittens spricht vieles dafür, bilaterales Engagement neben multilateralen Ansätzen gerade in fragilen Kontexten zu erhalten, in denen lokale Verankerung, Flexibilität und politische Reaktionsfähigkeit oft entscheidend sind. Das ist nicht nur für eine wirksame Umsetzung wichtig, sondern auch für die vertrauensvollen Beziehungen, auf denen Datenaustausch und wissenschaftliche Zusammenarbeit häufig beruhen. So könnte Deutschland multilaterale Stärke mit lokaler Handlungsfähigkeit verbinden, wo multilaterale Institutionen allein oft nicht schnell genug reagieren können.
Der Weltgesundheitstag 2026 trägt damit eine klare politische Botschaft. Zur Wissenschaft zu stehen bedeutet mehr, als wissenschaftliche Evidenz anzuerkennen. Es bedeutet, das Vertrauen, die Fairness und die Institutionen zu verteidigen, die Wissenschaft in den Dienst des Gemeinwohls stellen. In einer Zeit wachsender geopolitischer Fragmentierung wird sich zeigen, ob Regierungen globale Gesundheit als globales öffentliches Gut verteidigen oder sie geopolitischen Interessen unterordnen.
Bonn, 7. April 2026. In einer Zeit wachsender geopolitischer Fragmentierung wird sich zeigen, ob Regierungen globale Gesundheit als globales öffentliches Gut verteidigen oder sie geopolitischen Interessen unterordnen.
Zum Weltgesundheitstag 2026 ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit dazu auf: „Together for health. Stand with science.“ Für die WHO heißt das, nicht nur wissenschaftliche Evidenz zu respektieren, sondern auch Kooperation und Vertrauen zu sichern, die wirksames globales gesundheitspolitisches Handeln ermöglichen. Das ist die richtige Botschaft. In einer zunehmend fragmentierten geopolitischen Landschaft ist jedoch entscheidend, ob Regierungen noch bereit sind, Kooperation, Vertrauen und Institutionen zu verteidigen, auf die die globale Gesundheitsforschung angewiesen bleibt.
Globale Gesundheitsforschung kann Leben retten, Resilienz stärken und erhebliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Erträge schaffen. Doch diese Gewinne setzen voraus, dass Staaten Wissen teilen, Vertrauen aufbauen und Evidenz in kollektives Handeln übersetzen. Genau das wird schwieriger. Globale Gesundheit gerät zunehmend unter den Druck geopolitischer Rivalitäten und transaktionaler Formen der Zusammenarbeit. In einem solchen Umfeld droht Wissenschaft der Logik von Macht und Verhandlung untergeordnet zu werden: Datenaustausch wird an Bedingungen geknüpft, epidemiologische Überwachung politisiert und Forschungspartnerschaften werden asymmetrischer.
Der Austritt der Vereinigten Staaten aus der WHO und die jüngsten bilateralen Gesundheitsabkommen der Trump-Regierung zeigen, wie weit diese Entwicklung bereits reicht. Globale Gesundheit wird von einem Feld internationaler Solidarität zunehmend zu einem Instrument geopolitischer Einflussnahme. Die US-Regierung hat mit 14 afrikanischen Staaten transaktionale Gesundheitsabkommen geschlossen, die erhebliche Risiken für Souveränität, Datenhoheit und Versorgungssicherheit mit sich bringen. Gleichzeitig sind Partnerländer keineswegs ohne Handlungsmacht. Sambia widersetzte sich einem Vorschlag, Gesundheitsfinanzierung an den Zugang zu Kupfer und Kobalt zu knüpfen. In Kenia verzögerte die gerichtliche Überprüfung die Umsetzung eines Gesundheitsabkommens mit den Vereinigten Staaten. Solche Deals erschweren nicht nur die Zusammenarbeit zum Schutz globaler Gesundheit. Sie untergraben auch die multilaterale Grundlage für die Prävention und Bewältigung von Pandemien, antimikrobiellen Resistenzen und klimabedingten Gesundheitsrisiken.
Diese Entwicklung hat direkte Folgen für die deutsche globale Gesundheitspolitik. Die Frage ist nicht mehr nur, ob Deutschland globale Gesundheit unterstützt. Entscheidend ist auch, die politischen und institutionellen Voraussetzungen zu schützen, unter denen Wissenschaft grenzüberschreitend wirken kann: Datenaustausch, verlässliche epidemiologische Überwachung, kooperative Forschung und Institutionen, die Evidenz in politisches Handeln übersetzen.
Der jüngste Review der deutschen Strategie zu globaler Gesundheit ist deshalb wichtig. Sie bekräftigt die Bedeutung globaler Gesundheit und setzt bis 2030 stärkere Akzente bei Prävention, klimaresilienten Gesundheitssystemen, Pandemievorsorge und multilateraler Gesundheitsgovernance. Auch die neue BMZ-Strategie setzt stärker auf Reform der globalen Gesundheitsarchitektur, Arbeitsteilung mit anderen Gebern und multilaterale Ansätze. Im Grundsatz ist das richtig. Der eigentliche Test ist jedoch die Kohärenz: ob dem höheren Anspruch auch Umsetzung folgt. Drei Punkte sind dabei wichtig:
Erstens sollte Deutschland über seine traditionelle Geberrolle hinausdenken und einen stärker reformorientierten Ansatz verfolgen. Sein finanzielles und politisches Gewicht könnte nicht nur dazu dienen, bestehende globale Gesundheitsinstitutionen zu erhalten, sondern auch dazu, Organisationen wie Gavi und den Global Fund besser aufeinander abzustimmen und wirksamer aufzustellen. Dazu würde auch eine engere Zusammenarbeit im Sinne der Lusaka Agenda gehören, mit dem klaren Ziel, Fragmentierung für Partnerländer zu verringern.
Zweitens sollte Deutschland wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wechselwirkungen zwischen Umwelt und menschlicher Gesundheit ernst nehmen und eine One-Health-Logik noch konsequenter in die Umsetzung integrieren. Dadurch ließen sich Prävention und Bewältigung systematischer mit Klima-, Wasser- und Umweltgesundheit verknüpfen. Andernfalls drohen breitere ökologische und soziale Ursachen gesundheitlicher Risiken – von Entwaldung und Biodiversitätsverlust über den Klimawandel bis hin zur intensiven Landwirtschaft – unzureichend berücksichtigt zu bleiben.
Drittens spricht vieles dafür, bilaterales Engagement neben multilateralen Ansätzen gerade in fragilen Kontexten zu erhalten, in denen lokale Verankerung, Flexibilität und politische Reaktionsfähigkeit oft entscheidend sind. Das ist nicht nur für eine wirksame Umsetzung wichtig, sondern auch für die vertrauensvollen Beziehungen, auf denen Datenaustausch und wissenschaftliche Zusammenarbeit häufig beruhen. So könnte Deutschland multilaterale Stärke mit lokaler Handlungsfähigkeit verbinden, wo multilaterale Institutionen allein oft nicht schnell genug reagieren können.
Der Weltgesundheitstag 2026 trägt damit eine klare politische Botschaft. Zur Wissenschaft zu stehen bedeutet mehr, als wissenschaftliche Evidenz anzuerkennen. Es bedeutet, das Vertrauen, die Fairness und die Institutionen zu verteidigen, die Wissenschaft in den Dienst des Gemeinwohls stellen. In einer Zeit wachsender geopolitischer Fragmentierung wird sich zeigen, ob Regierungen globale Gesundheit als globales öffentliches Gut verteidigen oder sie geopolitischen Interessen unterordnen.
An artisan puts final touches to the monument of Magawa, a Tanzanian-born bomb-sniffing rat. Credit: APOPO
By Kizito Makoye
MOROGORO, Tanzania , Apr 7 2026 (IPS)
At Mazimbu village, not far from Tanzania’s Sokoine University of Agriculture (SUA), Stephano Jaka still remembers the night he trapped and killed a rat that had been feasting on his maize cobs – stored in a meticulously woven basket designed to protect grains from rodents.
“I felt a big sense of relief when I finally killed it. It had been causing huge losses to my family,” he tells IPS.
Thousands of kilometres away in Siem Reap, Cambodia, farmers were among the dignitaries invited on Saturday to honour a Tanzanian-born rat for detecting hundreds of landmines, helping to clear swathes of land for farming.
Where farmers in Tanzania’s Morogoro region still perceive rats as destructive creatures threatening their livelihoods, communities in Cambodia embrace one of the species as a life-saving hero – underscoring how a despised animal has come to embody entirely different meanings across continents.
Cambodia remains one of the world’s most landmine-infested countries, with millions of explosives still buried underground, making large areas unsafe for farming, settlement and development.
On the eve of the International Day for Mine Awareness, a 2.2-metre statue – the world’s first public monument dedicated to a life-saving rat – was unveiled. The monument honours Magawa, whose bomb-sniffing career began after a yearlong stint at Sokoine University. He was hailed not as a crop-raiding pest but as an unlikely hero whose extraordinary sense of smell helped uncover hidden dangers.
For years, Magawa worked across some of Cambodia’s most dangerous terrain, detecting more than 100 landmines and helping to make large areas safe before his death in 2022. He remains the only rat ever awarded the PDSA Gold Medal for bravery.
Carved from local stone by Cambodian artisans, the statue shows Magawa wearing his medal and operational harness. Its base incorporates fragments of decommissioned explosives, symbolising the threat he helped eliminate. Erected in central Siem Reap, the monument also directs visitors to APOPO’s centre, where they can learn about the rats’ work and the ongoing impact of landmines.
“Magawa became a global symbol of hope for Cambodia’s mine-affected communities. This statue honours his extraordinary service and the work of all APOPO HeroRATs who continue to save lives in Cambodia and around the world — step by step, life by life,” said Christophe Cox, founder of APOPO.
The tribute also serves as a reminder that millions of landmines remain buried, and efforts to clear them continue despite limited resources.
Magawa was trained by APOPO, a non-governmental organisation that deploys African giant pouched rats to detect explosives. Because they are too light to trigger landmines, the animals can safely search contaminated areas far more quickly than conventional methods.
Born at Sokoine University of Agriculture in Morogoro, Magawa showed early promise before being deployed to Cambodia in 2016, where he became one of the most successful detection animals in the programme.
In heavily affected regions such as Battambang, land once considered too dangerous has been cleared and returned to productive use, allowing communities to rebuild livelihoods and restore a sense of normalcy.
Magawa’s work also highlights a broader story of African innovation contributing to global solutions, with a programme developed in Tanzania now supporting mine clearance efforts in several countries.
Although Magawa died in 2022, other trained rats continue the work, helping to reduce the threat posed by unexploded landmines.
Residents of Morogoro spoke with a mix of pride, curiosity and quiet awe when reflecting on the global recognition of Magawa, the giant African pouched rat whose work in Cambodia has saved countless lives.
“Who would have thought a rat from our region could become a global hero?” said Jaka. “Here, rats are something we chase away. But Magawa has changed that story completely. He has shown us that even the smallest creatures can carry the biggest responsibilities.”
At the Morogoro main market, trader Rehema Msuya said Magawa’s story had sparked new conversations among residents about science and innovation.
“People now talk about rats differently,” she said. “We used to see them only as destructive. But this one saved lives and detected danger where machines sometimes fail. It makes you proud, knowing such intelligence can come from a rat.”
For some, Magawa’s legacy goes beyond admiration, emphasising the possibilities often overlooked.
“Magawa represents Africa in a very powerful way,” said Dar es Salaam-based secondary school teacher Godfrey Lwambano. “We often underestimate what we have – our environment, our knowledge, even our animals. Yet here is a creature trained with patience and care, going on to clear deadly landmines and protect communities far away.”
Young people in Morogoro, too, say the story touched them.
“When I first heard about him, I thought it was a joke,” said 22-year-old university student Neema Kibwana. “But when I learnt he worked for years detecting mines and even received awards, I was inspired. It shows that impact doesn’t depend on size or status.”
As the story of Magawa circulates in Tanzania and beyond, it continues to challenge long-held perceptions – transforming an animal once seen only as a pest into a symbol of ingenuity, resilience and hope.
IPS UN Bureau Report
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By Anis Chowdhury
SYDNEY, Apr 7 2026 (IPS)
Bangladesh is scheduled to graduate from the least developed country (LDC) status in November this year after more than half a century. Bangladesh joined the UN club of LDCs in 1975 and consistently met all three graduation criteria – per capita Gross National Income (GNI), human asset and economic vulnerability – since 2018.
Anis Chowdhury
However, there is resistance and the current government has requested the UN for a delay. This is not surprising given the capture of the state by the business class, especially the ready-made garments (RMG) sector. In FY 2024-25 alone, the RMG sector received more than USD 1.3 million (BDT 16 crore) in cash subsidies and tax concessions despite the Interim Government’s effort to gradually phase out cash incentives.RMG’s dominance and failure to diversify
Bangladesh is indeed a leading, often the highest, user of Duty-Free Quota-Free (DFQF) facilities among LDCs, largely driving its RMG sector growth through the European Union (EU)’s Everything But Arms (EBA) scheme. This reliance on preferential access has made Bangladesh a dominant exporter among LDCs.
However, the RMG sector’s dominance also made Bangladesh highly vulnerable. In the late 1970s when the RMG sector started its journey, it accounted for less than 5% of Bangladesh’s total exports. By the end of the 1990s, this proportion had reached about three-fourths. After more than four decades, since 2013, it has been hovering between 80-85%, according to the Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA).
Bangladesh’s heavy reliance on a single export item makes its export basket one of the least diversified among the global economies. This is starkly different from South Korea, a country from which Bangladesh received technical assistance to usher in its RMG sector. South Korea’s textile industry accounted for 33.3% of exports in 1970; it declined to 22.6% within two decades in 1990 as the economy diversified. By 1975 South Korea became a major exporter of electrical machinery and appliances, transport equipment and various other manufacturing products.
Bangladesh’s vulnerability does not arise only from its export product concentration. Bangladesh’s export market is also not diversified with close to 60% going to the EU and UK with apparel comprising more than 90%. The USA, which does not provide any LDC related preferential market access, accounts for about 16% Bangladesh’s exports.
Here, too, Bangladesh’s experience differs from that of South Korea. With the diversification of the economy, South Korea’s exports by destination also became less concentrated. For example, while around 63% of South Korea’s export went to Japan alone in 1960, the combined market share of Japan and the USA fell to around 56% by 1975.
The South Korean State’s autonomy from groups with a vested interest is well documented. Thus, its policies were driven by broader national interest. On the other hand, Bangladesh’s policy space has been captured by the RMG sector.
Undoubtedly, the preferential treatment by the state helped the RMG sector expand rapidly; but at the high cost of failure to diversify. Professor Munir Quddus of Prairie View A&M University and President, Bangladesh Development Initiative (BDI) compared the RMG sector’s support environment with Leather exports to demonstrate the RMG sector’s state capture. His findings, summarized below, are revealing:
The usual justification for such preferential treatment is that RMG is the “largest export sector and foreign exchange earner”. But the argument is perverse. Given some of these subsidies have been in existence for nearly 50 years, prudent policymaking demands that it is high time to redirect scarce resources to support other potentially dynamic export sectors.
Being used to state support, the RMG sector ignored the need for raising productivity. The sector’s average labour productivity is lower than Bangladesh’s competitor countries except Cambodia. The sector’s compliance with the environmental and labour standards has also come under scrutiny. However, it seems by becoming too big through state support, the sector’s demand cannot be ignored.
The cosy relationship between the RMG sector leaders and the fallen kleptocratic regime is well-known. The regime allowed them to flourish through loan defaults and state subsidies and in return the business leaders were cheering on the fascist regime hoping to see its continuation. Understandably, they were fearful that they might not enjoy the same crony relationship with the Interim Government led by Nobel Laureate Professor Muhammad Yunus; thus, they cried foul and campaigned for a postponement of LDC graduation.
LDC graduation as structural transformation
The Interim Government accepted the White Paper’s recommendation and viewed the LDC graduation momentum as an opportunity to accelerate structural transformation of the economy. Despite bureaucratic inertia, it did succeed in improving business environment, such as significant reductions in times to obtain business licenses/certificates/permits, simplifications of customs procedures and fast-tracked implementation of national logistic and national tariff policies. It also identified the bottlenecks for potential sectors, such as pharmaceuticals, leather & footwear, electronics, light engineering and fishing & agro-based industries and took measures to remove or ease them.
No doubt a lot still needs to be done as part of an ongoing process of reform and policy adjustment. But that cannot be used as a justification to request a delay on the basis that the preparation is inadequate, particularly when Bangladesh’s macroeconomic performance is far better than the most LDCs, including Nepal and Lao People’s Democratic Republic (Lao PDR), the two countries scheduled to graduate along with Bangladesh.
Thanks to the macroeconomic management of the Interim Government which succeeded in preventing a total collapse of the economy; it restored discipline in the financial and banking sector, rebuilt the country’s foreign exchange reserves, stabilized the exchange rate and earned the confidence of international financial leaders to re-open trade financing and maintain foreign investment inflows. It earned the diaspora community’s confidence resulting in increased remittances. The Interim Government concluded Economic Partnership Agreement (EPA) with Japan in record time, ensuring duty-free market access for 99.9% of its products. It also initiated EPA talks with other major trade partners, including the EU.
Graduation delay: Bad signal for LDCs and win for vested interest
The UN-DESA uses three criteria for LDCs – GNI per capita, human asset index (HAI) and economic vulnerability index (EVI). Its evaluation in February 2025 shows that Bangladesh is in a much better position than Nepal and Lao PDR in terms of GNI per capita and EVI. Bangladesh with higher GNI per capita is economically less vulnerable than Nepal and Lao PDR, both of which suffer from additional disadvantages of landlockedness.
Bangladesh’s economy is projected to grow at a faster rate (around 5.0%–5.1% in FY 2005-26 and 5.7% in FY 2026-27 according to the ADB) than both Nepal and Lao PDR despite slightly elevated inflation rates. Bangladesh also performs better in logistics, ranked 88th out of 139 countries by the World Bank compared to Nepal’s rank of 114th and Lao PDR’s 115th. Bangladesh also has better productive capacity according to the UNCTAD’s productive capacity index.
Bangladesh will continue to enjoy DFQF market access for three more years after its graduation as endorsed by the WTO. Australia and Canada indicated extended periods of DFQF access until at least 2034. The UK will allow 92% Bangladesh products duty-free access after 2029. Therefore, a delay for a better performing Bangladesh will be a bad signal for the LDCs aspiring to graduate from LDC status.
It will also mean a win for the vested interest groups and stalling of the momentum towards accelerated structural transformation. The state capture by the RMG sector has already become clear; a highly professional and successful central bank governor has been replaced with a failed (loan defaulter) garment sector businessperson with no background in banking or international macroeconomics. The Transparency International Bangladesh views “such a decision risks turning the central bank once again into an instrument of business lobbies dependent on defaulted loans and political connections, rather than safeguarding national interest, as was the case during the authoritarian kleptocratic regime”.
Bangladesh will be better off spending its diplomatic efforts to secure GSP+ facilities in the EU and EPA with its trading partners instead of lobbying for a LDC graduation delay. It should worry more about EU’s new, stricter and mandatory Environmental, Social, and Governance (ESG) regulations. Whereas ESG failure may cost Bangladesh 30% of EU exports, strict compliance can function as powerful catalysts for production upgrading and accelerating structural transformation while achieve sustainable development goals (SDGs).
Anis Chowdhury, Emeritus Professor, Western Sydney University (Australia). He held senior UN positions in Bangkok and New York and served as Special Assistant to the Chief Advisor for Finance (with the status and rank of State Minister) in the Professor Yunus-led Interim Government. E-mail: anis.z.chowdhury@gmail.com
IPS UN Bureau
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Après des années de réflexion, l’Europe doit choisir le symbole qui ornera ses billets pour la prochaine décennie
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