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Agrégateur de flux

Reform des Entwicklungssektors für agentische KI (und was danach kommt)

Bonn, 7 Mai 2026. Agentische KI hält Einzug in die Entwicklungszusammenarbeit (EZ), noch bevor sie dort gesteuert werden kann. Deutschland sollte bei der technologischen Transformation des Sektors eine Führungsrolle übernehmen.

Agentische KI hält Einzug in die EZ, noch bevor der Sektor die Mittel hat, sie zu steuern. Anders als die bisher genutzten Chatbots handeln agentische Systeme eigenständig: Sie rufen Tools auf und verknüpfen Schritte, um Aufgaben zu lösen. Wenn das OECD-DAC-Governance-Netzwerk diesen Monat über KI berät, stellt sich daher eine schwierige Frage: Wie lässt sich eine derart schnelllebige, zunehmend autonome Technologie einführen und steuern?

Als größter Geber unter den DAC-Ländern sollte Deutschland eine Führungsrolle bei der technologischen Transformation des Entwicklungssektors übernehmen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) könnte eine technische Einheit aufbauen, die mit KI-Tools experimentiert und Rechenschaftsstandards setzt. Dafür braucht es politischen Willen und einen institutionellen Rahmen, der KI als sich stetig verschiebende technologische Grenze begreift.

Der EZ-Sektor ist noch nicht bereit für agentische KI

Das erste Problem ist das enorme Tempo des Wandels. In nur 18 Monaten hat sich die Technologie deutlich gewandelt: von Chatbots, die Informationen abrufen, hin zu Systemen, die Daten generieren und eigenständig mit mehreren Tools arbeiten. Laut AI Index 2025 der Stanford University sanken die Betriebskosten dieser Modelle im selben Zeitraum um mehr als das 280-Fache. Die Hürden für fortschrittliche KI sinken entsprechend. Bei Innovationszyklen von Wochen kommt die EZ mit ihren langen Beschaffungsfristen und der starren Bürokratie kaum hinterher.

Aus dieser Diskrepanz ergibt sich ein Kapazitätsproblem. Entwicklungsorganisationen gelingt es kaum, KI-Innovationen zu verfolgen, eigene Tools zu entwickeln und zugleich Qualifikationslücken zu schließen. Die absehbare Folge: Einzelne Mitarbeitende experimentieren nebenbei, während kleinere Einheiten auf das jeweils günstigste kommerzielle Modell zurückgreifen.

Diese Kapazitätsengpässe haben zwei Folgen. Erstens wird die Skalierbarkeit beeinträchtigt: Laut einer OECD-Übersicht verbleiben die meisten KI-Pilotprojekte in der explorativen Phase. Zweitens führen ad-hoc eingesetzte KI-Anwendungen zu inkompatiblen Standards und Lücken in der Rechenschaftspflicht.

Die größere Hürde sind jedoch die Daten. KI ist nur so leistungsfähig wie die Informationen, auf denen sie beruht. In fragilen Staaten und Gemeinschaften mit eingeschränktem digitalen Zugang – etwa dort, wo viele unterrepräsentierte afrikanische Sprachen in Trainingsdaten kaum vorkommen – können agentische Systeme irreführende Ergebnisse liefern, mit teils gravierenden Folgen für Entwicklungsprogramme.

Das BMZ sollte eine Führungsrolle übernehmen

Das BMZ hat bereits Vorarbeit für sektorale Reformen geleistet. Das BMZ Data Lab hat Datenpipelines und einen ministeriellen Chatbot (KIEZ) entwickelt. FAIR Forward hat gemeinsam mit sieben Partnerländern an offenen KI-Daten gearbeitet und dabei aufschlussreiche Materialien produziert. Der neue Reformplan des BMZ greift KI ebenfalls an drei Stellen auf, darunter die Einrichtung einer neuen Einheit für strategische Vorausschau. Doch versteht er KI weiterhin als Instrument – und nicht als sich verschiebende Grenze, die kontinuierliche institutionelle Beobachtung erfordert.

Das BMZ könnte ein Team aufstellen, welches sektorweite KI-Kompetenz bereithält. Dies wäre eine agile Einheit aus Ingenieur*innen und Entwicklungspraktiker*innen, die Ressourcen verschiedener Akteure bündelt, Protokolle entwickelt und modernste KI-Tools für Geber und Entwicklungsorganisationen testet – für eine sichere und dennoch schnellere Einführung. Ihr Mandat ginge über die interne Unterstützung des Ministeriums hinaus. Es würde mit kürzeren Vertrags- und Beschaffungszyklen arbeiten als im Sektor üblich, mit Klauseln, die eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Tools im Zuge des technologischen Fortschritts erlauben. Kleinere Geber und andere Organisationen könnten über Co-Entwicklung, gemeinsame Schulungen und offenen Zugang zu Tools und Protokollen auf dieselben Ressourcen zugreifen.       

Eine solche Einheit würde zwei Probleme zugleich adressieren. Das BMZ würde zu einem zentralen Knotenpunkt für die Bündelung von Ressourcen und den Aufbau gemeinsamer Kapazitäten im Sektor. Zugleich könnte es sektorspezifische Standards für algorithmische Rechenschaftspflicht entwickeln – etwa verpflichtende Prüfpfade für Entscheidungen in jedem agentischen KI-System. Diese Instrumente wiederum würden das BMZ stärken, indem sie die normativen Debatten über den Einsatz von KI in der EZ weltweit aktiv mitgestalten.

Dieselbe Einheit könnte auch das Datenproblem aufgreifen. Sie könnte Leitlinien für „Datenbereitschaftsbewertungen“ entwickeln – als Standardvoraussetzung für jede KI-gestützte Programmierung (vergleichbar mit Umweltverträglichkeitsprüfungen). Zudem könnte sie dazu beitragen, über Jahrzehnte gewachsenes institutionelles Erfahrungswissen des Sektors in öffentlich zugängliches, KI-gestütztes und handlungsorientiertes Wissen zu überführen (über KIEZ hinaus). Dieses könnte erstens digital benachteiligten Gemeinschaften mehr Sichtbarkeit verschaffen und zweitens Fachkräfte weltweit stärken. Statt eines 100-seitigen, statischen PDF-Toolkits wäre ein interaktives System denkbar, in dem Anwender*innen fragen können: „Was hat in ähnlichen Kontexten wie meinem funktioniert?“ und das daraufhin synthetisierte, quellenbasierte Antworten liefert. 

Deutschland sollte dieses enge Zeitfenster nicht verpassen, um zur führenden Stimme der KI-Transformation in der EZ zu werden.

Centrafrique: empêché de quitter le territoire, l'opposant Anicet Georges Dologuélé prend la parole

RFI /Afrique - jeu, 07/05/2026 - 07:50
En Centrafrique, l’opposant Anicet Georges Dologuélé dénonce un acharnement politique contre lui, après avoir été bloqué mardi 5 mai à l’aéroport de Bangui, alors qu’il devait se rendre à Addis-Abeba, en Éthiopie. Le président de l’URCA, l’Union pour le renouveau centrafricain, affirme également que son passeport diplomatique a été confisqué par le procureur de la République, en concertation avec le ministre de l’Intérieur. Des déclarations faites ce mercredi lors d’une conférence de presse, qui marquent sa première prise de parole après cinq mois de silence, depuis la proclamation des résultats définitifs de l’élection présidentielle. 
Catégories: Afrique, France

Heart surgery for EU ethics body

Euractiv.com - jeu, 07/05/2026 - 07:36
Also, in Thursday’s edition: ‘Attalourné’, Rubio in Italia, Israeli settlers, delivery act, Denmark

Derrière la bataille du détroit d’Ormuz, le droit de la mer piétiné entre escalades militaires et prédation sur les fonds marins

L`Humanité - jeu, 07/05/2026 - 07:34
Les blocus iranien puis états-unien à l’embouchure du golfe Persique sont illégaux au regard du droit international de la mer. Si les Nations unies étoffent sans cesse leur arsenal juridique sur les questions maritimes, elles sont aussi confrontées à ces escalades militaires mais aussi à la prédation des multinationales sur les fonds marins.
Catégories: France, Swiss News

Génocide à Gaza : le procès pour « apologie du terrorisme » du porte-parole d’Urgence Palestine, Omar Alsoumi, renvoyé à décembre

L`Humanité - jeu, 07/05/2026 - 07:33
Omar Alsoumi, cofondateur et porte-parole du collectif Urgence Palestine, a obtenu le renvoi de son procès à décembre prochain. Il fait partie des soutiens du peuple palestinien, victime d’un génocide mené par Israël, visés par des accusations d'« apologie du terrorisme », dans son cas pour avoir utilisé le terme « Déluge d’Al-Aqsa ».
Catégories: France, Swiss News

Schmid weiter nicht dabei: Siegesserie der Vegas Golden Knights gerissen

Blick.ch - jeu, 07/05/2026 - 07:30
Zwei Spiele gehen in der Nacht auf Donnerstag in den NHL-Playoffs über die Bühne. Einmal gibts einen Heimsieg, einmal triumphieren die Gäste.
Catégories: European Union, Swiss News

Átadták Füleken a felújított történelmi városházát

Bumm.sk (Szlovákia/Felvidék) - jeu, 07/05/2026 - 07:30
Szerdán (5. 6.) a füleki önkormányzat hivatalosan is átadta a felújított történelmi városháza épületét. A felújítás teljes költsége csaknem 3,5 millió eurót tett ki. Ezzel a városháza rekonstrukciója Fülek eddigi legnagyobb projektjei közé tartozik – olvasható a város Facebook-oldalán közzétett közleményben.

Tunisie: rassemblement de soutien à la Ligue tunisienne des droits de l'homme

RFI /Afrique - jeu, 07/05/2026 - 07:27
En Tunisie, une centaine de personnes se sont rassemblées devant le tribunal de Tunis, hier mercredi, en soutien à la Ligue tunisienne des droits de l'homme. Cette association historique a été suspendue pour un mois par les autorités fin avril. Mardi, l'ONG Avocats sans frontières annonçait aussi une notification de suspension des activités. 
Catégories: Afrique, France

Eine Person schwer verletzt: 69-Jähriger verursacht Frontalkollision in Birmensdorf ZH

Blick.ch - jeu, 07/05/2026 - 07:13
Schwerer Unfall in Birmensdorf ZH: Ein 69-jähriger Fahrer geriet am Mittwochabend auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem 32-Jährigen. Der junge Lenker wurde schwer verletzt ins Spital gebracht.
Catégories: European Union, Swiss News

La loi Lamine-Guèye : il y a 80 ans, les "indigènes" des colonies françaises devenaient citoyens

France24 / France - jeu, 07/05/2026 - 07:12
Il y a 80 ans, le 7 mai 1946, la loi Lamine Guèye était promulguée. Portée par le maire de Dakar et député socialiste Lamine Guèye, elle proclamait citoyens français tous les ressortissants des "territoires d'outre-mer", la nouvelle dénomination des colonies françaises en Afrique. Nombre d'historiens sénégalais rappellent que, dans les faits, son exécution a été limitée.
Catégories: France

Bayern im Tal der Tränen: Stars wüten gegen Schiri – Legende wittert Verschwörung

Blick.ch - jeu, 07/05/2026 - 07:04
Kontroversen im Champions-League-Halbfinal: Schiedsrichter Joao Pinheiro sorgt mit seinen Entscheidungen für Ärger bei Bayern München. Trotz Kanes spätem Ausgleich scheitern die Münchner gegen PSG mit 5:6 im Gesamtscore.
Catégories: European Union, Swiss News

INTERVIEW: This European explosives maker has contracts but no plant yet

Euractiv.com - jeu, 07/05/2026 - 07:00
Europe is highly dependent on imports for explosives

Zug nicht mehr Nummer 1: Die Schweiz hat ein neues Steuerparadies

Blick.ch - jeu, 07/05/2026 - 07:00
Luzern stösst Zug bei den Unternehmenssteuern vom Thron. Mit einem Satz von 11,66 Prozent zieht der Kanton an Zug vorbei, wie der neuste Steuervergleich von PwC zeigt. Acht Kantone haben die Steuern gesenkt. Die Schweiz steht im internationalen Vergleich gut da.
Catégories: European Union, Swiss News

Felhős, borús csütörtök – többnyire csapadékkal

Bumm.sk (Szlovákia/Felvidék) - jeu, 07/05/2026 - 07:00
A Szlovák Hidrometeorológiai Intézet (SHMÚ) előrejelzése szerint csütörtökön (5. 7.) meleg, felhős/borús, csapadékos időjárás várható – elvétve, főleg nyugaton, felszakadozhat a felhőzet. Napközben sok helyen – nyugaton elszórtan – várható eső vagy zápor. Itt-ott zivatarok is kerekedhetnek.

Invasion de l’Ukraine, génocide à Gaza, occupation du Liban… « Les pays ne cherchent même plus à couvrir leurs actions d’une certaine légalité internationale »

L`Humanité - jeu, 07/05/2026 - 07:00
De l’Ukraine à Gaza en passant par le Liban, les observateurs constatent les incessantes violations des règles établies après la Seconde Guerre mondiale. La juriste Hélène Tigroudja estime toutefois qu’un nouveau système, pluraliste, décolonial et porté par les pays du Sud, pourrait émerger du chaos actuel.
Catégories: France, Swiss News

«Ich bin am Boden zerstört»: Die Schwing-Szene trauert um Strebel (†49)

Blick.ch - jeu, 07/05/2026 - 06:57
Ex-Schwinger-Boss Stefan Strebel ist verstorben. Die Sägemehl-Schweiz trauert um den Aargauer.
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Reasserting Public Scrutiny Over Indonesia’s Foreign Policy

TheDiplomat - jeu, 07/05/2026 - 06:47
At a time when Jakarta's foreign policy decisions are particularly consequential and sometimes controversial, public scrutiny of them has strangely diminished.

Comment les États-Unis de Donald Trump ont fait imploser le droit international

L`Humanité - jeu, 07/05/2026 - 06:45
Les États-Unis s’emploient à briser le consensus forgé en 1945 sur le respect de règles mondialement acceptées. Les Européens, qui se sont érigés en puissance morale, suivent le mouvement sans états d’âme.
Catégories: France, Swiss News

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