A l’issue d’une rencontre avec des diplomates, mardi 7 avril à Kinshasa, la cheffe du Gouvernement, Judith Suminwa, a réaffirmé l’engagement de son équipe à améliorer le climat des affaires en République démocratique du Congo.
A series of scandals in Ukraine has shown that Russia’s war of aggression has not put an end to corruption in the country. Although Ukraine’s specialised institutions play an important role in combating corruption, the country’s governance model does not yet meet the requirements of the rule of law, allowing corruption to remain entrenched. The difficulties involved in fundamentally overhauling this model are often underestimated. However, such a transformation will be necessary for Ukraine’s accession to the EU. Both Kyiv and Brussels will need to work on several tracks simultaneously to consolidate the rule of law in Ukraine.
Donald Trump incarne une dérive sans précédent de la puissance américaine. Depuis la fin de la Seconde Guerre mondiale, aucun dirigeant n’a utilisé les moyens militaires et économiques des États-Unis avec autant de mépris pour le droit international et les intérêts des autres nations.
Face à son échec en Iran, il menace de réduire le pays à « l’âge de pierre » en détruisant ses infrastructures, et a déjà prouvé que ces déclarations ne relèvent pas de la simple rhétorique. Privé de conseillers pour le modérer, son équilibre mental interroge, tandis que ses décisions unilatérales menacent les alliés des États-Unis, au premier rang desquels figure l’Europe.
Souvent critiquée par Donald Trump pour son manque de soutien, l’Europe refuse tout de même de s’engager dans un conflit pour lequel elle n’a pas été consultée. Donald Trump remet en cause l’OTAN, exige une allégeance aveugle et piétine les valeurs européennes, tout en aggravant les crises économiques et sociales. Les médias français reprennent par ailleurs trop souvent le narratif américain, oubliant que cette guerre illégale et irresponsable ne profite ni à la population iranienne ni à la stabilité mondiale.
Sous couvert de démocratie, le président américain impose une logique de domination où la force prime sur la raison, un retour en arrière dangereux avec les moyens destructeurs du XXIᵉ siècle. L’Europe doit-elle continuer à subir cette dérive, ou est-il temps qu’elle réaffirme ses valeurs et condamne la force brute ?
Mon analyse dans cette vidéo.
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Die aktuelle Situation rund um die Energieversorgung und die Energiepreise schätzt Claudia Kemfert, Energieökonomin und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt ein:
Die Aussage des Chefs der Internationalen Energieagentur, wonach die Welt noch nie eine Unterbrechung der Energieversorgung im derzeitigen Ausmaß erlebt habe, klingt drastisch, stimmt aber. Wir erleben gerade die schwerste fossile Energiekrise unserer Zeit. Es handelt sich um einen multiplen Schock aus steigenden Öl-, Gas- und Nahrungsmittelpreisen, der die Verwundbarkeit unseres Systems schonungslos offenlegt. Wenn zentrale Lieferwege ausfallen und Fördermengen einbrechen, gerät die Weltwirtschaft ins Wanken.
Das ist kein einmaliger Ausnahmefall, sondern typisch für ein fossiles Energiesystem, das auf geopolitischen Abhängigkeiten basiert. Diese Krisen sind systemimmanent – ein energiepolitischer Kurzschluss, bei dem immer wieder versucht wird, das fossile System zu stabilisieren, statt es zu überwinden. Strategische Reserven können den Druck kurzfristig etwas lindern, lösen aber nicht das Problem. Solange wir an Öl und Gas festhalten, bleiben wir erpressbar und anfällig für massive Preisschocks.
Gerade bei steigenden Spritpreisen zeigt sich: Pauschale Tankrabatte sind eine teure Scheinlösung. Sie verpuffen oft und entlasten nicht gezielt. Besser sind direkte Entlastungen wie ein Klimageld, mehr Markttransparenz und eine stärkere Kontrolle überhöhter Preise. Kurzfristig helfen Tempolimit, mehr Homeoffice und ein günstiger öffentlicher Verkehr, um die Nachfrage zu senken und Preise zu stabilisieren.
Die einzige nachhaltige Antwort auf diese Krise ist klar: Raus aus fossilen Abhängigkeiten. Erneuerbare Energien sind der beste Schutzschild – sie müssen nicht importiert werden, sind ausreichend vorhanden und taugen nicht als Erpressungsmittel. Wer jetzt weiter auf fossile Lösungen setzt, verschärft die Krise und verspielt die Zukunft.
Chaque mardi, Pascal Boniface reçoit un membre de l’équipe de recherche de l’IRIS pour décrypter un fait d’actualité internationale. Aujourd’hui, échange avec Didier Billion, directeur adjoint de l’IRIS, autour des conséquences de la guerre en Iran sur les pays du Golfe.
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Am 15. und 22. März 2026 haben in Frankreich Kommunalwahlen stattgefunden. Es war der letzte landesweite Urnengang, bevor im Frühjahr 2027 fast 50 Millionen Stimmberechtigte aufgerufen sind, über die Nachfolge von Präsident Emmanuel Macron und – sehr wahrscheinlich – die Zusammensetzung der Nationalversammlung zu entscheiden. Auf kommunaler Ebene hat sich nun ein weiteres Mal gezeigt, wie gespalten das Land politisch ist. Hatte das liberale Zentrum mit Macron an der Spitze versprochen, die Extreme einzuhegen, so ist dieses Unterfangen endgültig gescheitert. Die Republik bleibt zweigeteilt in ein urbanes Frankreich auf der einen Seite und ein ländliches, abgehängtes, wenig repräsentiertes auf der anderen. In den Städten zeigt sich, wie volatil politische Allianzen im zersplitterten Parteiensystem des Landes nunmehr sind. Die politischen Extreme, die erneut Zugewinne verzeichnen konnten, verbleiben auf linker wie rechter Seite des Spektrums in der Position des Taktgebers.
Heiner Janus and Daniel Esser argue that the rush to devise a strategy for Iran is bound to run into bureaucratic pathologies that drive failures in intelligence and foreign aid alike: manufactured urgency and institutional whitewashing.
Heiner Janus and Daniel Esser argue that the rush to devise a strategy for Iran is bound to run into bureaucratic pathologies that drive failures in intelligence and foreign aid alike: manufactured urgency and institutional whitewashing.
Heiner Janus and Daniel Esser argue that the rush to devise a strategy for Iran is bound to run into bureaucratic pathologies that drive failures in intelligence and foreign aid alike: manufactured urgency and institutional whitewashing.
Bonn, 7. April 2026. In einer Zeit wachsender geopolitischer Fragmentierung wird sich zeigen, ob Regierungen globale Gesundheit als globales öffentliches Gut verteidigen oder sie geopolitischen Interessen unterordnen.
Zum Weltgesundheitstag 2026 ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit dazu auf: „Together for health. Stand with science.“ Für die WHO heißt das, nicht nur wissenschaftliche Evidenz zu respektieren, sondern auch Kooperation und Vertrauen zu sichern, die wirksames globales gesundheitspolitisches Handeln ermöglichen. Das ist die richtige Botschaft. In einer zunehmend fragmentierten geopolitischen Landschaft ist jedoch entscheidend, ob Regierungen noch bereit sind, Kooperation, Vertrauen und Institutionen zu verteidigen, auf die die globale Gesundheitsforschung angewiesen bleibt.
Globale Gesundheitsforschung kann Leben retten, Resilienz stärken und erhebliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Erträge schaffen. Doch diese Gewinne setzen voraus, dass Staaten Wissen teilen, Vertrauen aufbauen und Evidenz in kollektives Handeln übersetzen. Genau das wird schwieriger. Globale Gesundheit gerät zunehmend unter den Druck geopolitischer Rivalitäten und transaktionaler Formen der Zusammenarbeit. In einem solchen Umfeld droht Wissenschaft der Logik von Macht und Verhandlung untergeordnet zu werden: Datenaustausch wird an Bedingungen geknüpft, epidemiologische Überwachung politisiert und Forschungspartnerschaften werden asymmetrischer.
Der Austritt der Vereinigten Staaten aus der WHO und die jüngsten bilateralen Gesundheitsabkommen der Trump-Regierung zeigen, wie weit diese Entwicklung bereits reicht. Globale Gesundheit wird von einem Feld internationaler Solidarität zunehmend zu einem Instrument geopolitischer Einflussnahme. Die US-Regierung hat mit 14 afrikanischen Staaten transaktionale Gesundheitsabkommen geschlossen, die erhebliche Risiken für Souveränität, Datenhoheit und Versorgungssicherheit mit sich bringen. Gleichzeitig sind Partnerländer keineswegs ohne Handlungsmacht. Sambia widersetzte sich einem Vorschlag, Gesundheitsfinanzierung an den Zugang zu Kupfer und Kobalt zu knüpfen. In Kenia verzögerte die gerichtliche Überprüfung die Umsetzung eines Gesundheitsabkommens mit den Vereinigten Staaten. Solche Deals erschweren nicht nur die Zusammenarbeit zum Schutz globaler Gesundheit. Sie untergraben auch die multilaterale Grundlage für die Prävention und Bewältigung von Pandemien, antimikrobiellen Resistenzen und klimabedingten Gesundheitsrisiken.
Diese Entwicklung hat direkte Folgen für die deutsche globale Gesundheitspolitik. Die Frage ist nicht mehr nur, ob Deutschland globale Gesundheit unterstützt. Entscheidend ist auch, die politischen und institutionellen Voraussetzungen zu schützen, unter denen Wissenschaft grenzüberschreitend wirken kann: Datenaustausch, verlässliche epidemiologische Überwachung, kooperative Forschung und Institutionen, die Evidenz in politisches Handeln übersetzen.
Der jüngste Review der deutschen Strategie zu globaler Gesundheit ist deshalb wichtig. Sie bekräftigt die Bedeutung globaler Gesundheit und setzt bis 2030 stärkere Akzente bei Prävention, klimaresilienten Gesundheitssystemen, Pandemievorsorge und multilateraler Gesundheitsgovernance. Auch die neue BMZ-Strategie setzt stärker auf Reform der globalen Gesundheitsarchitektur, Arbeitsteilung mit anderen Gebern und multilaterale Ansätze. Im Grundsatz ist das richtig. Der eigentliche Test ist jedoch die Kohärenz: ob dem höheren Anspruch auch Umsetzung folgt. Drei Punkte sind dabei wichtig:
Erstens sollte Deutschland über seine traditionelle Geberrolle hinausdenken und einen stärker reformorientierten Ansatz verfolgen. Sein finanzielles und politisches Gewicht könnte nicht nur dazu dienen, bestehende globale Gesundheitsinstitutionen zu erhalten, sondern auch dazu, Organisationen wie Gavi und den Global Fund besser aufeinander abzustimmen und wirksamer aufzustellen. Dazu würde auch eine engere Zusammenarbeit im Sinne der Lusaka Agenda gehören, mit dem klaren Ziel, Fragmentierung für Partnerländer zu verringern.
Zweitens sollte Deutschland wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wechselwirkungen zwischen Umwelt und menschlicher Gesundheit ernst nehmen und eine One-Health-Logik noch konsequenter in die Umsetzung integrieren. Dadurch ließen sich Prävention und Bewältigung systematischer mit Klima-, Wasser- und Umweltgesundheit verknüpfen. Andernfalls drohen breitere ökologische und soziale Ursachen gesundheitlicher Risiken – von Entwaldung und Biodiversitätsverlust über den Klimawandel bis hin zur intensiven Landwirtschaft – unzureichend berücksichtigt zu bleiben.
Drittens spricht vieles dafür, bilaterales Engagement neben multilateralen Ansätzen gerade in fragilen Kontexten zu erhalten, in denen lokale Verankerung, Flexibilität und politische Reaktionsfähigkeit oft entscheidend sind. Das ist nicht nur für eine wirksame Umsetzung wichtig, sondern auch für die vertrauensvollen Beziehungen, auf denen Datenaustausch und wissenschaftliche Zusammenarbeit häufig beruhen. So könnte Deutschland multilaterale Stärke mit lokaler Handlungsfähigkeit verbinden, wo multilaterale Institutionen allein oft nicht schnell genug reagieren können.
Der Weltgesundheitstag 2026 trägt damit eine klare politische Botschaft. Zur Wissenschaft zu stehen bedeutet mehr, als wissenschaftliche Evidenz anzuerkennen. Es bedeutet, das Vertrauen, die Fairness und die Institutionen zu verteidigen, die Wissenschaft in den Dienst des Gemeinwohls stellen. In einer Zeit wachsender geopolitischer Fragmentierung wird sich zeigen, ob Regierungen globale Gesundheit als globales öffentliches Gut verteidigen oder sie geopolitischen Interessen unterordnen.
Bonn, 7. April 2026. In einer Zeit wachsender geopolitischer Fragmentierung wird sich zeigen, ob Regierungen globale Gesundheit als globales öffentliches Gut verteidigen oder sie geopolitischen Interessen unterordnen.
Zum Weltgesundheitstag 2026 ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit dazu auf: „Together for health. Stand with science.“ Für die WHO heißt das, nicht nur wissenschaftliche Evidenz zu respektieren, sondern auch Kooperation und Vertrauen zu sichern, die wirksames globales gesundheitspolitisches Handeln ermöglichen. Das ist die richtige Botschaft. In einer zunehmend fragmentierten geopolitischen Landschaft ist jedoch entscheidend, ob Regierungen noch bereit sind, Kooperation, Vertrauen und Institutionen zu verteidigen, auf die die globale Gesundheitsforschung angewiesen bleibt.
Globale Gesundheitsforschung kann Leben retten, Resilienz stärken und erhebliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Erträge schaffen. Doch diese Gewinne setzen voraus, dass Staaten Wissen teilen, Vertrauen aufbauen und Evidenz in kollektives Handeln übersetzen. Genau das wird schwieriger. Globale Gesundheit gerät zunehmend unter den Druck geopolitischer Rivalitäten und transaktionaler Formen der Zusammenarbeit. In einem solchen Umfeld droht Wissenschaft der Logik von Macht und Verhandlung untergeordnet zu werden: Datenaustausch wird an Bedingungen geknüpft, epidemiologische Überwachung politisiert und Forschungspartnerschaften werden asymmetrischer.
Der Austritt der Vereinigten Staaten aus der WHO und die jüngsten bilateralen Gesundheitsabkommen der Trump-Regierung zeigen, wie weit diese Entwicklung bereits reicht. Globale Gesundheit wird von einem Feld internationaler Solidarität zunehmend zu einem Instrument geopolitischer Einflussnahme. Die US-Regierung hat mit 14 afrikanischen Staaten transaktionale Gesundheitsabkommen geschlossen, die erhebliche Risiken für Souveränität, Datenhoheit und Versorgungssicherheit mit sich bringen. Gleichzeitig sind Partnerländer keineswegs ohne Handlungsmacht. Sambia widersetzte sich einem Vorschlag, Gesundheitsfinanzierung an den Zugang zu Kupfer und Kobalt zu knüpfen. In Kenia verzögerte die gerichtliche Überprüfung die Umsetzung eines Gesundheitsabkommens mit den Vereinigten Staaten. Solche Deals erschweren nicht nur die Zusammenarbeit zum Schutz globaler Gesundheit. Sie untergraben auch die multilaterale Grundlage für die Prävention und Bewältigung von Pandemien, antimikrobiellen Resistenzen und klimabedingten Gesundheitsrisiken.
Diese Entwicklung hat direkte Folgen für die deutsche globale Gesundheitspolitik. Die Frage ist nicht mehr nur, ob Deutschland globale Gesundheit unterstützt. Entscheidend ist auch, die politischen und institutionellen Voraussetzungen zu schützen, unter denen Wissenschaft grenzüberschreitend wirken kann: Datenaustausch, verlässliche epidemiologische Überwachung, kooperative Forschung und Institutionen, die Evidenz in politisches Handeln übersetzen.
Der jüngste Review der deutschen Strategie zu globaler Gesundheit ist deshalb wichtig. Sie bekräftigt die Bedeutung globaler Gesundheit und setzt bis 2030 stärkere Akzente bei Prävention, klimaresilienten Gesundheitssystemen, Pandemievorsorge und multilateraler Gesundheitsgovernance. Auch die neue BMZ-Strategie setzt stärker auf Reform der globalen Gesundheitsarchitektur, Arbeitsteilung mit anderen Gebern und multilaterale Ansätze. Im Grundsatz ist das richtig. Der eigentliche Test ist jedoch die Kohärenz: ob dem höheren Anspruch auch Umsetzung folgt. Drei Punkte sind dabei wichtig:
Erstens sollte Deutschland über seine traditionelle Geberrolle hinausdenken und einen stärker reformorientierten Ansatz verfolgen. Sein finanzielles und politisches Gewicht könnte nicht nur dazu dienen, bestehende globale Gesundheitsinstitutionen zu erhalten, sondern auch dazu, Organisationen wie Gavi und den Global Fund besser aufeinander abzustimmen und wirksamer aufzustellen. Dazu würde auch eine engere Zusammenarbeit im Sinne der Lusaka Agenda gehören, mit dem klaren Ziel, Fragmentierung für Partnerländer zu verringern.
Zweitens sollte Deutschland wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wechselwirkungen zwischen Umwelt und menschlicher Gesundheit ernst nehmen und eine One-Health-Logik noch konsequenter in die Umsetzung integrieren. Dadurch ließen sich Prävention und Bewältigung systematischer mit Klima-, Wasser- und Umweltgesundheit verknüpfen. Andernfalls drohen breitere ökologische und soziale Ursachen gesundheitlicher Risiken – von Entwaldung und Biodiversitätsverlust über den Klimawandel bis hin zur intensiven Landwirtschaft – unzureichend berücksichtigt zu bleiben.
Drittens spricht vieles dafür, bilaterales Engagement neben multilateralen Ansätzen gerade in fragilen Kontexten zu erhalten, in denen lokale Verankerung, Flexibilität und politische Reaktionsfähigkeit oft entscheidend sind. Das ist nicht nur für eine wirksame Umsetzung wichtig, sondern auch für die vertrauensvollen Beziehungen, auf denen Datenaustausch und wissenschaftliche Zusammenarbeit häufig beruhen. So könnte Deutschland multilaterale Stärke mit lokaler Handlungsfähigkeit verbinden, wo multilaterale Institutionen allein oft nicht schnell genug reagieren können.
Der Weltgesundheitstag 2026 trägt damit eine klare politische Botschaft. Zur Wissenschaft zu stehen bedeutet mehr, als wissenschaftliche Evidenz anzuerkennen. Es bedeutet, das Vertrauen, die Fairness und die Institutionen zu verteidigen, die Wissenschaft in den Dienst des Gemeinwohls stellen. In einer Zeit wachsender geopolitischer Fragmentierung wird sich zeigen, ob Regierungen globale Gesundheit als globales öffentliches Gut verteidigen oder sie geopolitischen Interessen unterordnen.