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Diplomacy & Defense Think Tank News

Was wir aus der MSC für Sicherheitspolitik und Frieden lernen können

Bonn, 18. Februar 2026. Resilienz dominiert die Sicherheitspolitik. Doch ohne demokratische Kultur und einen 360-Grad-Blick bleibt sie eine leere Formel.

„We need more of our joint production, more of our resilience, more coordination and effectiveness of our shared security architecture in Europe…“ – mit diesen Worten warb Wolodymyr Selenskyj auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 für mehr europäische Geschlossenheit. Und er war damit nicht allein. Kaum ein Panel, kaum ein Hintergrundgespräch, in dem nicht von „Resilienz“ die Rede war. Resilienz der Wirtschaft, der Lieferketten, der staatlichen Handlungsfähigkeit, der Cybersysteme.

Der Begriff zieht sich inzwischen durch nahezu alle Politikfelder. Ursprünglich stammt er aus der Psychologie und bezeichnet die Fähigkeit von Individuen, an Belastungen nicht zu zerbrechen, Krisen zu bewältigen, sich davon zu erholen. Heute ist Resilienz zu einer politischen Chiffre geworden – zu einer Art Allzweckwaffe im sicherheitspolitischen Vokabular. Das kann produktiv sein, wenn sie Brücken zwischen sektoralen Silos bauen würde. Es kann aber auch zur Leerformel werden, wenn der Begriff nicht konsequent ganzheitlich gedacht wird.

Demokratie ist Kern der Resilienz

In sicherheitspolitischen Debatten wird Resilienz häufig technisch verstanden: kritische Infrastruktur schützen, Cyberangriffe abwehren, Verteidigungsfähigkeit sichern. Das ist notwendig – aber nicht ausreichend.

Denn die Abwehr digitaler Desinformation oder externer Einflussnahme betrifft nicht nur Systeme, sondern die politische Kultur. Resilienz heißt hier: Widersprüche aushalten, Kontroversen führen, Polarisierung begrenzen. Eine offene Ordnung bleibt nur dann widerstandsfähig, wenn Vertrauen, Transparenz und Teilhabe gestärkt werden. Demokratieschutz ist damit eine zentrale strategische Ressource.

Hardware schafft noch keine Stärke

Resilienz braucht materielle Grundlagen: verlässliche Lieferketten, industrielle Kapazitäten, technologische Souveränität, Verteidigungsfähigkeit. Doch Mittel allein erzeugen keine Widerstandskraft.

Oft entsteht der Eindruck, mehr Investitionen bedeuteten automatisch mehr Resilienz. Diesen Automatismus gibt es nicht. Mehr Verteidigungsausgaben können Sicherheit vermitteln – sie können aber auch Ängste verstärken. Resilienz entsteht erst dort, wo politische Maßnahmen legitimiert sind und gesellschaftlich getragen werden. Technik und wirtschaftlicher Erfolg sind Voraussetzungen, keine Garanten.

Systemisch statt sektorale Silos

Resilienz ist mehr als die Summe einzelner Maßnahmen. Eine robuste Wirtschaft stärkt staatliche Handlungsfähigkeit. Eine tragfähige Sozialpolitik verhindert Erosion. Eine vorausschauende Außenpolitik reduziert Risiken. Doch keiner dieser Bausteine wirkt isoliert.

Systemische Resilienz bedeutet, Verteidigung, Wirtschaft, Soziales sowie Innen- und Außenpolitik strategisch zu verzahnen. Sicherheit und Frieden entstehen durch Vernetzung. Wer in ministeriellen Silos plant, schwächt das Gesamtsystem. Wer Verbindungen schafft, erhöht Stabilität. Im deutschen Kontext ist das die Aufgabe des Nationalen Sicherheitsrats.

Innen und außen gehören zusammen

In einer interdependenten Welt hängen Stabilität im Inneren und im Äußeren zusammen. Deutschland verstand sich lange als Akteur, der Resilienz andernorts stärkt – durch Stabilisierung und Krisenprävention. Mit der „Zeitenwende“ steht stärker die eigene Sicherheit im Fokus. Doch innere Resilienz lässt sich nicht von äußeren Entwicklungen trennen.

Energie, Lieferketten, Migration, Informationsräume – all das ist vernetzt. Nationale Widerstandskraft erfordert daher auch Engagement für Stabilität über Grenzen hinweg. Das sollte sich in Strategien und in Haushaltsentscheidungen widerspiegeln.

Verletzlichkeit anerkennen – Zusammenhalt stärken

Der inflationäre Gebrauch des Begriffs fördert ein gesellschaftliches Leitbild des permanent belastbaren Menschen. Ein solcher Anspruch ist weder realistisch, nachhaltig, noch gesund. Menschliche Schwäche muss akzeptiert und einer Politik für Resilienz mitgedacht werden.  

Gesellschaftliche Resilienz entsteht nicht durch Dauerstress, sondern durch Solidarität. Sie wächst dort, wo Verwundbarkeit anerkannt wird und soziale Sicherungssysteme greifen. Wo Teilhabe möglich ist und Ausgleich organisiert wird. Widerstandskraft ist kein individuelles Heldenprojekt, sondern ein kollektiver Prozess.

Resilienz ist zum politischen Schlüsselbegriff geworden. Sie beschreibt die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen, ohne handlungsunfähig zu werden. Doch staatliche, wirtschaftliche und militärische Mittel allein machen noch keine resiliente Ordnung.

Entscheidend sind demokratische Kultur, Vertrauen und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Resilienz muss technisch, politisch und sozial zugleich gedacht werden. Andernfalls bleibt sie das, was sie zunehmend zu werden droht: eine Allzweckwaffe im Sprachgebrauch – scharf im Ton, aber stumpf in der Wirkung.

Suède: le durcissement des règles sur l'immigration touche de plus en plus les jeunes

RFI (Europe) - mer, 18/02/2026 - 13:13
En Suède, l'annonce de l'expulsion prochaine d'Emanuel, un bébé de 8 mois né sur le sol suédois, est devenue le symbole de la nouvelle politique migratoire à l'œuvre dans le pays. Il doit être expulsé vers l’Iran sans sa famille, une décision prise alors même que ses parents vivent et travaillent légalement en Suède. Depuis avril 2025, les cas comme celui d'Emanuel se sont multipliés dans le pays en raison d'un durcissement progressif des règles sur l’immigration.

EU und G20

Der Aufstieg informeller, plurilateraler Foren wie der Gruppe der 20 (G20) ist Ausdruck der Dysfunktionalität multilateraler Strukturen und zugleich globaler Machtverschiebungen zugunsten großer Schwellenländer. Der G20-Gipfel, ursprünglich als Reaktionsmechanismus auf die großen Finanzkrisen Ende der 1990er-Jahre und 2008 entwickelt, fungiert heute als Forum für den Austausch über ein breites Themenspektrum hinweg. Die sich verändernde geopolitische Lage hat die Europäische Union dazu veranlasst, ihre multilaterale Strategie zu überdenken, mit dem Ziel, ihren Einfluss global zu stärken. Der wenig institutionalisierte Charakter der G20 bringt Herausforderungen für das europäische Engagement mit sich.

EU und G20

Der Aufstieg informeller, plurilateraler Foren wie der Gruppe der 20 (G20) ist Ausdruck der Dysfunktionalität multilateraler Strukturen und zugleich globaler Machtverschiebungen zugunsten großer Schwellenländer. Der G20-Gipfel, ursprünglich als Reaktionsmechanismus auf die großen Finanzkrisen Ende der 1990er-Jahre und 2008 entwickelt, fungiert heute als Forum für den Austausch über ein breites Themenspektrum hinweg. Die sich verändernde geopolitische Lage hat die Europäische Union dazu veranlasst, ihre multilaterale Strategie zu überdenken, mit dem Ziel, ihren Einfluss global zu stärken. Der wenig institutionalisierte Charakter der G20 bringt Herausforderungen für das europäische Engagement mit sich.

EU und G20

Der Aufstieg informeller, plurilateraler Foren wie der Gruppe der 20 (G20) ist Ausdruck der Dysfunktionalität multilateraler Strukturen und zugleich globaler Machtverschiebungen zugunsten großer Schwellenländer. Der G20-Gipfel, ursprünglich als Reaktionsmechanismus auf die großen Finanzkrisen Ende der 1990er-Jahre und 2008 entwickelt, fungiert heute als Forum für den Austausch über ein breites Themenspektrum hinweg. Die sich verändernde geopolitische Lage hat die Europäische Union dazu veranlasst, ihre multilaterale Strategie zu überdenken, mit dem Ziel, ihren Einfluss global zu stärken. Der wenig institutionalisierte Charakter der G20 bringt Herausforderungen für das europäische Engagement mit sich.

Pollution à Lubumbashi : les communautés affectées réclament 100 millions USD à l’entreprise CDM

Radio Okapi / RD Congo - mer, 18/02/2026 - 12:56


L’étau se resserre autour de l’entreprise minière Congo Dongfang Mining (CDM), sommée de verser 100 millions USD aux communautés affectées par la pollution à Lubumbashi, dans la province du Haut-Katanga.


Selon le communiqué de  l’Institut de Recherche en Droits Humains (IRDH) du mundi 16 février, cette somme devrait permettre la création d’un centre médical spécialisé, incluant un suivi épidémiologique sur plusieurs générations.

Près de 8 000 ménages de déplacés bénéficient de l’aide alimentaire du PAM à Oicha

Radio Okapi / RD Congo - mer, 18/02/2026 - 12:08


Le Programme alimentaire mondial (PAM) a apporté, depuis quelques jours, une assistance alimentaire à près de 8 000 ménages de déplacés ayant fui les attaques des rebelles ADF dans plusieurs villages du territoire de Beni, au Nord-Kivu.


L’Association des Petits Éleveurs, Tanneurs et Maroquiniers du Congo (APETAMACO), partenaire du PAM, a procédé à la distribution de ces vivres au stade d’Oicha, chef‑lieu du territoire de Beni.

Tennis : début mardi prochain de la Xe édition du Championnat national à Lubumbashi

Radio Okapi / RD Congo - mer, 18/02/2026 - 11:41


La Xe édition du Championnat national de tennis se tiendra du 24 au 28 février à Lubumbashi, dans la province du Haut-Katanga.


La compétition se déroulera au Cercle Kilima et réunira les meilleurs talents du pays dans plusieurs catégories, confirmant la volonté des organisateurs de promouvoir à la fois la relève et le haut niveau du tennis congolais.


Les épreuves concerneront les seniors, les juniors, ainsi que les catégories des moins de 16 ans et des moins de 14 ans, tant chez les messieurs que chez les dames. 

Dyslexie : de la reconnaissance à l’action

Institut Choiseul - mer, 18/02/2026 - 11:34
Alors que la maîtrise de l’écrit demeure une condition centrale d’accès aux savoirs, à l’emploi et à l’information, la dyslexie reste trop souvent appréhendée comme une difficulté individuelle isolée. Pourtant, entre 9 et 12 % de la population française seraient concernés par des troubles spécifiques du langage et des apprentissages. L’Institut Choiseul publie une nouvelle […]

Foot-RDC : Guy Bukasa aux commandes des Léopards U23

Radio Okapi / RD Congo - mer, 18/02/2026 - 11:12


L’entraineur congolais Guy Bukasa est nommé sélectionneur des Léopards des moins de 23 ans (U23) de la République démocratique du Congo.


Cette décision de la Fédération congolaise de football association (FECOFA) est parvenue ce mercredi 18 février à Radio Okapi.


Le technicien congolais est détenteur d’une licence A de la Confédération africaine de football (CAF).

Après le cyclone Gezani, près de 30 000 élèves privés de classe dans l’est de Madagascar

RFI /Afrique - mer, 18/02/2026 - 10:26
Dans l’est de Madagascar, comment retrouver le chemin de l’école après la dévastation causée par le cyclone Gezani ? L’éducation de près de 30 000 enfants est compromise par la destruction de centaines de salles de classe à Tamatave et dans le district voisin. L’Unicef, l’agence des Nations unies pour l’enfance, a commencé à installer des tentes à proximité de certains établissements endommagés pour que les enseignants puissent continuer à faire classe malgré la catastrophe.

Cameroun: dans le procès de l'assassinat de Martinez Zogo, des agents du contre-espionnage entendus

RFI /Afrique - mer, 18/02/2026 - 10:21
Le procès Martinez Zogo s'est poursuivi mardi 17 février au tribunal militaire de Yaoundé. Des agents de la direction des opérations de la DGRE, mis en cause dans l'affaire de l'assassinat de l'animateur Martinez Zogo en janvier 2023, ont été entendus. Après Mohamadou Amadou, chef du groupement d'action logistique et Marcel Nyambi Penda, commandant du groupement tactique d'intervention, c'est Charlotte Angwe Mbah, commandant du groupement de recherche opérationnelle, qui s'est présentée devant le tribunal. 

RDC: au procès du général Philémon Yav Irung, l’accusation et la défense s’affrontent sur la preuve clé

RFI /Afrique - mer, 18/02/2026 - 10:11
C'est un procès sensible qui s'est poursuivi, mardi 17 février, en République démocratique du Congo (RDC) devant la Haute cour militaire, celui du général Philémon Yav Irung, ancien commandant de la 3ᵉ zone de défense dans l’est du pays. L’officier est poursuivi pour une présumée collaboration avec l’armée rwandaise. Mais l’élément central de l’accusation – un message téléphonique censé attester de la trahison ou la collaboration – reste introuvable. Pour tenter de lever les doutes, la Haute cour militaire envisage désormais de solliciter l’expertise du Conseil national de cyberdéfense afin d’accéder au contenu du téléphone du prévenu.

Die Multipolarisierung der Welt. Ein geopolitischer Wegweiser.

SWP - mer, 18/02/2026 - 09:42
Die weitgehend friedliche oder zumindest übersichtliche Weltordnung der langen 1990er Jahre ist Vergangenheit: Weder internationale Organisationen noch die vormalige alleinige Supermacht USA können heute militärische Konflikte wie in der Ukraine eindämmen. Der Westen wirkt gespalten. Neue Mächte betreten die Bühne, Handelskriege stellen exportorientierte Staaten wie die Bundesrepublik vor Probleme.

Plaidoyer pour la prise en charge des enfants sortis des milices à Lubero

Radio Okapi / RD Congo - mer, 18/02/2026 - 09:21


L’ONG Fédération intègre pour la reconstruction et le développement plaide pour la mise en œuvre de projets en faveur des enfants sortis des groupes armés dans le territoire de Lubero, au Nord-Kivu.


Réagissant mardi 17 février sur Radio Okapi, le coordonnateur de cette structure, Zaidel Katembo, estime urgent de conjuguer des efforts afin d’assister les milliers d’enfants concernés par cette situation.

Le Parquet général près la Cour de cassation ordonne la libération de 125 détenus de Makala

Radio Okapi / RD Congo - mer, 18/02/2026 - 08:57


procureur général près la Cour de cassation a ordonné, mardi 17 février, la remise en liberté de 125 détenus de la prison centrale de Makala.


Selon des sources judiciaires, ces prisonniers étaient en détention irrégulière.

Nigeria: une centaine de militaires américains sont arrivés dans le nord-est du pays

RFI /Afrique - mer, 18/02/2026 - 08:03
Une centaine de militaires américains sont arrivés à Bauchi dans le nord-est du Nigeria, selon le porte-parole du quartier général de la Défense. L'annonce a été faite lundi 16 février. Les États-Unis intensifient au Nigeria une opération militaire contre les djihadistes. En décembre, les États-Unis ont mené des frappes aériennes dans le nord-ouest du pays. Donald Trump a dénoncé à plusieurs reprises les violences qui toucheraient spécifiquement les chrétiens dans le pays, ce qu'Abuja a toujours fermement démenti. 

L'UE débloque 81 millions d'euros d'aide humanitaire en faveur l'Est de la RDC

Radio Okapi / RD Congo - mer, 18/02/2026 - 07:52


Face à l'escalade du conflit dans l'Est de la République démocratique du Congo, l'Union européenne (UE) a annoncé, mardi 17 février, l'octroi d'une aide humanitaire d'urgence de 81,2 millions d'euros.


Ce financement vise à soutenir les populations vulnérables de la région des Grands Lacs, durement affectées par les déplacements massifs et la pénurie de ressources.

Guinée-Bissau: «Il faut choisir d’être du côté de la solution, crédible et inclusive»

RFI /Afrique - mer, 18/02/2026 - 07:09
Le 39ᵉ sommet de l’Union africaine (UA) s’est achevé dimanche à Addis-Abeba. Parmi les nombreux dossiers abordés par les chefs d’État et de gouvernement réunis dans la capitale éthiopienne, celui de la Guinée-Bissau, après le coup d’État militaire du général Horta N’Tam le 26 novembre dernier. Patrice Trovoada, ex-Premier ministre de Sao Tomé-et-Principe, a été nommé le 23 janvier dernier envoyé spécial de l’UA pour la Guinée-Bissau. Il confie à RFI avoir prévu de se rendre à Bissau « dans les prochains jours », sans préciser de date. Ce sommet a bien sûr été pour lui l’occasion de mener, déjà, une série de discussions. Avec qui ? Comment juge-t-il le processus de transition en cours à Bissau ? Comment aborde-t-il sa mission ? Quid des doléances de l’opposition, qui estime s’être fait voler la victoire à la présidentielle de novembre dernier ? Patrice Trovoada, envoyé spécial de l’UA pour la Guinée-Bissau, est l’invité Afrique de RFI, au micro de l’envoyé spécial de RFI à Addis-Abeba, David Baché.

Est de la RDC: un mois après le départ de l'AFC/M23, l'activité économique reprend timidement à Uvira

RFI /Afrique - mer, 18/02/2026 - 06:59
Dans l'est de la République démocratique du Congo, Uvira, la deuxième plus grande ville du Sud-Kivu après Bukavu, reste meurtrie. L’activité redémarre lentement, mais reste freinée par la fermeture de la frontière avec le Burundi, et la proximité avec la ligne de front. Les stigmates du chaos causé par l’occupation puis le départ précipité du M23 sont encore bien visibles. L'envoyée spéciale de RFI s'y est rendue.

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