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European Union

Press release - Press briefing on this week’s plenary session

Európa Parlament hírei - Mon, 18/05/2026 - 11:03
The European Parliament’s spokesperson will hold a last-minute briefing on the 18 – 21 May plenary session today at 16.30.

Source : © European Union, 2026 - EP

Press release - Press briefing on this week’s plenary session

European Parliament (News) - Mon, 18/05/2026 - 11:03
The European Parliament’s spokesperson will hold a last-minute briefing on the 18 – 21 May plenary session today at 16.30.

Source : © European Union, 2026 - EP

Press release - Press briefing on this week’s plenary session

European Parliament - Mon, 18/05/2026 - 11:03
The European Parliament’s spokesperson will hold a last-minute briefing on the 18 – 21 May plenary session today at 16.30.

Source : © European Union, 2026 - EP

EMPFEHLUNG zu dem Entwurf eines Beschlusses des Rates über den Abschluss des Abkommens zwischen der Europäischen Union und Kanada zur Festlegung der Bedingungen für die Beteiligung von kanadischen Rechtsträgern und Gütern mit Ursprung in Kanada an...

EMPFEHLUNG zu dem Entwurf eines Beschlusses des Rates über den Abschluss des Abkommens zwischen der Europäischen Union und Kanada zur Festlegung der Bedingungen für die Beteiligung von kanadischen Rechtsträgern und Gütern mit Ursprung in Kanada an Beschaffungen im Rahmen des SAFE-Instruments
Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie
Ausschuss für Sicherheit und Verteidigung
Borys Budka, Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Quelle : © Europäische Union, 2026 - EP

Das wäre dann aber ein Rentenroulette

Die Idee, den Renteneintritt an die Zahl der Beitragsjahre statt an ein Lebensalter zu koppeln, klingt nur auf den ersten Blick gerecht. Es gibt bessere Ideen., Der Vorschlag des Bundesfinanzministeriums und seines Beraters Jens Südekum, den Renteneintritt künftig an die Zahl der Beitragsjahre statt an ein einheitliches Lebensalter zu koppeln, klingt im ersten Moment einleuchtend: Wer früh angefangen hat zu arbeiten und lange in die Rentenkasse eingezahlt ...

Märkte für Biodiversitätszertifikate: Wird Natur zur Handelsware?

Bonn, 18. Mai 2026. Die neuen Märkte gewinnen an Bedeutung. Doch Märkte können nicht schützen, was sie nicht vollständig erfassen.

Biodiversitätszertifikate sind Finanzinstrumente, die privates Kapital in messbare Erfolge bei Naturschutz und Renaturierung lenken sollen. Unternehmen können damit Nachhaltigkeitsversprechen untermauern und naturbezogene Risiken steuern. Die Zertifikate werden auf Grundlage messbarer Verbesserungen der Biodiversität ausgegeben und auf Märkten gehandelt; die Einnahmen fließen an die Projektträger. Die Bedeutung der Zertifikate für die Umsetzung des Globalen Biodiversitätsrahmens wird auf der 17. UN-Biodiversitätskonferenz ein wichtiges Thema sein. Die Idee ist verlockend: eine Maßeinheit für Biodiversität und ihren Wert definieren, und einen Markt schaffen, der Mittel für den Naturschutz mobilisiert. Doch Märkte können nicht schützen, was sie nicht vollständig messen, bewerten oder erfassen können.

Damit Biodiversität handelbar ist, muss sie auf einen zusammengesetzten Wert – eine „Biodiversitätseinheit“ – reduziert werden – doch diese Berechnung ist umstritten. Über 570 verschiedene Kennzahlen spiegeln konkurrierende Vorstellungen darüber wider, welche Aspekte der Natur besonders wichtig sind. Eine Biodiversitätseinheit kombiniert Indikatoren wie Artenreichtum, Einzigartigkeit des Lebensraums, Standortfläche, Ökosystemstruktur, Zustand und Lage. Diese Vereinfachung ist nicht wertneutral: Gewinne bei einem Indikator können Verluste bei einem anderen ausgleichen. So kann die Zunahme weniger, relativ verbreiteter Arten den Rückgang seltenerer und empfindlicherer Arten verdecken und dadurch ökologische Zielkonflikte verschleiern.

Befürworter*innen argumentieren, diese Vielzahl an Bewertungsmethoden sei eine mit den frühen Kohlenstoffmärkten vergleichbare Entwicklungsphase. Doch Kohlenstoff basiert auf einer universellen Kennzahl – einer Tonne CO2-Äquivalent. Bei der Biodiversität spiegelt eine solche Kennzahl nicht den sozioökologischen Wert der Natur wider, denn dieser kann sich je nach Kontext und Ort stark unterscheiden.

Die Vielzahl der Methoden zeigt, dass es keine neutrale Einheit gibt, sondern nur konkurrierende Entscheidungen, was gezählt und was ausgeblendet wird. Das in England angewandte Prinzip „Biodiversity Net Gain“ veranschaulicht dieses Dilemma: Für eine Baugenehmigung müssen Bauträger einen Nettozuwachs der Biodiversität von 10 % über 30 Jahre nachweisen; dafür können Lebensräume an einem Ort geschaffen werden, während irreversible Verluste von Ökosystemen anderswo in Kauf genommen und verschleiert werden.

Märkte erfordern handelbare, ortsungebundene Einheiten, doch biologische Vielfalt hängt vom Standort ab. Ökologische Funktionen wirken in größeren, miteinander verbundenen Systemen, die sich nicht auf abgegrenzte Landflächen reduzieren lassen. Der Amazonas erzeugt fliegende Flüsse aus Wasserdampf, die Niederschläge in entlegene Regionen Südamerikas bringen – Zusammenhänge, die Bewertungsmethoden nicht erfassen.

Indigene Völker und lokale Gemeinschaften verfügen über ortsspezifisches Wissen, das standardisierte Messgrößen nicht vollständig abbilden können: Wechselbeziehungen zwischen Arten, saisonale Dynamiken und die kulturelle Bedeutung bestimmter Lebensräume. Selbst dort, wo die Beteiligung von Interessengruppen an der Messung vorgesehen ist, dominiert die Logik der Zertifikate. In Kolumbien besteht selbst bei gemeinschaftsorientierten Programmen die Gefahr, problematische Dynamiken der Kohlenstoffmärkte zu reproduzieren – etwa durch ungerechte Verträge oder wenn Mittel die betroffenen Gemeinschaften gar nicht erreichen. Und: Indigene Gemeinschaften sind zwar in Governance-Strukturen vertreten, haben aber kaum Einfluss darauf, wie der ‚Wert‘ der Biodiversität definiert wird. Wie ein indigener Vertreter bemerkte, stand das Ziel einer Skalierung dieser Märkte von Anfang an fest, wodurch Beteiligung weitgehend symbolisch bleibt. Gemeinschaften werden zwar befragt, haben aber kein Mitspracherecht darüber, was gemessen oder wertgeschätzt wird – dies macht diese Märkte sozial ungerecht.

Obwohl Biodiversitätszertifikate als naturpositiv gelten, verschwimmt in der Praxis die Grenze zwischen Zertifikaten und Ausgleichsmechanismen. Drei der 15 bestehenden Zertifikatssysteme, darunter die des Vereinigten Königreichs und Indiens, erlauben ausdrücklich, dass Zertifikate auch als Ausgleichsleistung genutzt werden. In Kolumbien zeigen sich die Folgen: sogenannte ‚Habitat Banks‘ werden dort an ökologisch umstrittene extraktive Industrien vermarktet und sind damit faktisch zu einer Erweiterung der seit 2012 bestehenden Pflichtkompensationen geworden, anstatt Biodiversität nachhaltig zu schützen.

Globale Marktdaten zeigen weiterhin eine geringe Nachfrage nach biodiversitätsfördernden Zertifikaten: Von rund 11,6 Millionen ausgegebenen oder geplanten Zertifikaten wurden 124.183 verkauft und 1.285 aus dem Handel genommen. Wie der Kohlenstoffmarkt gezeigt hat, können der fehlende Zusatznutzen, Leakage-Effekte und MenschenrechtsverletzungenHandelssysteme fundamental untergraben; die größere Komplexität der Biodiversität macht diese Probleme noch schwerer zu beherrschen.

Der Verlust biologischer Vielfalt ist kein durch Bepreisung lösbares Marktversagen, sondern Folge des Wachstumszwangs unseres Wirtschaftssystems, welches die ökologischen Grenzen der Erde überschreitet. Antworten darauf liegen in Ansätzen der Postwachstumsökonomie, Maßnahmen wie Schuldenerlassen und Subventionsabbau, sowie rechtsbasierten Ansätzen wie der Anerkennung der Natur als Rechtssubjekt sowie indigener und traditioneller Territorien.

Märkte für Biodiversitätszertifikate: Wird Natur zur Handelsware?

Bonn, 18. Mai 2026. Die neuen Märkte gewinnen an Bedeutung. Doch Märkte können nicht schützen, was sie nicht vollständig erfassen.

Biodiversitätszertifikate sind Finanzinstrumente, die privates Kapital in messbare Erfolge bei Naturschutz und Renaturierung lenken sollen. Unternehmen können damit Nachhaltigkeitsversprechen untermauern und naturbezogene Risiken steuern. Die Zertifikate werden auf Grundlage messbarer Verbesserungen der Biodiversität ausgegeben und auf Märkten gehandelt; die Einnahmen fließen an die Projektträger. Die Bedeutung der Zertifikate für die Umsetzung des Globalen Biodiversitätsrahmens wird auf der 17. UN-Biodiversitätskonferenz ein wichtiges Thema sein. Die Idee ist verlockend: eine Maßeinheit für Biodiversität und ihren Wert definieren, und einen Markt schaffen, der Mittel für den Naturschutz mobilisiert. Doch Märkte können nicht schützen, was sie nicht vollständig messen, bewerten oder erfassen können.

Damit Biodiversität handelbar ist, muss sie auf einen zusammengesetzten Wert – eine „Biodiversitätseinheit“ – reduziert werden – doch diese Berechnung ist umstritten. Über 570 verschiedene Kennzahlen spiegeln konkurrierende Vorstellungen darüber wider, welche Aspekte der Natur besonders wichtig sind. Eine Biodiversitätseinheit kombiniert Indikatoren wie Artenreichtum, Einzigartigkeit des Lebensraums, Standortfläche, Ökosystemstruktur, Zustand und Lage. Diese Vereinfachung ist nicht wertneutral: Gewinne bei einem Indikator können Verluste bei einem anderen ausgleichen. So kann die Zunahme weniger, relativ verbreiteter Arten den Rückgang seltenerer und empfindlicherer Arten verdecken und dadurch ökologische Zielkonflikte verschleiern.

Befürworter*innen argumentieren, diese Vielzahl an Bewertungsmethoden sei eine mit den frühen Kohlenstoffmärkten vergleichbare Entwicklungsphase. Doch Kohlenstoff basiert auf einer universellen Kennzahl – einer Tonne CO2-Äquivalent. Bei der Biodiversität spiegelt eine solche Kennzahl nicht den sozioökologischen Wert der Natur wider, denn dieser kann sich je nach Kontext und Ort stark unterscheiden.

Die Vielzahl der Methoden zeigt, dass es keine neutrale Einheit gibt, sondern nur konkurrierende Entscheidungen, was gezählt und was ausgeblendet wird. Das in England angewandte Prinzip „Biodiversity Net Gain“ veranschaulicht dieses Dilemma: Für eine Baugenehmigung müssen Bauträger einen Nettozuwachs der Biodiversität von 10 % über 30 Jahre nachweisen; dafür können Lebensräume an einem Ort geschaffen werden, während irreversible Verluste von Ökosystemen anderswo in Kauf genommen und verschleiert werden.

Märkte erfordern handelbare, ortsungebundene Einheiten, doch biologische Vielfalt hängt vom Standort ab. Ökologische Funktionen wirken in größeren, miteinander verbundenen Systemen, die sich nicht auf abgegrenzte Landflächen reduzieren lassen. Der Amazonas erzeugt fliegende Flüsse aus Wasserdampf, die Niederschläge in entlegene Regionen Südamerikas bringen – Zusammenhänge, die Bewertungsmethoden nicht erfassen.

Indigene Völker und lokale Gemeinschaften verfügen über ortsspezifisches Wissen, das standardisierte Messgrößen nicht vollständig abbilden können: Wechselbeziehungen zwischen Arten, saisonale Dynamiken und die kulturelle Bedeutung bestimmter Lebensräume. Selbst dort, wo die Beteiligung von Interessengruppen an der Messung vorgesehen ist, dominiert die Logik der Zertifikate. In Kolumbien besteht selbst bei gemeinschaftsorientierten Programmen die Gefahr, problematische Dynamiken der Kohlenstoffmärkte zu reproduzieren – etwa durch ungerechte Verträge oder wenn Mittel die betroffenen Gemeinschaften gar nicht erreichen. Und: Indigene Gemeinschaften sind zwar in Governance-Strukturen vertreten, haben aber kaum Einfluss darauf, wie der ‚Wert‘ der Biodiversität definiert wird. Wie ein indigener Vertreter bemerkte, stand das Ziel einer Skalierung dieser Märkte von Anfang an fest, wodurch Beteiligung weitgehend symbolisch bleibt. Gemeinschaften werden zwar befragt, haben aber kein Mitspracherecht darüber, was gemessen oder wertgeschätzt wird – dies macht diese Märkte sozial ungerecht.

Obwohl Biodiversitätszertifikate als naturpositiv gelten, verschwimmt in der Praxis die Grenze zwischen Zertifikaten und Ausgleichsmechanismen. Drei der 15 bestehenden Zertifikatssysteme, darunter die des Vereinigten Königreichs und Indiens, erlauben ausdrücklich, dass Zertifikate auch als Ausgleichsleistung genutzt werden. In Kolumbien zeigen sich die Folgen: sogenannte ‚Habitat Banks‘ werden dort an ökologisch umstrittene extraktive Industrien vermarktet und sind damit faktisch zu einer Erweiterung der seit 2012 bestehenden Pflichtkompensationen geworden, anstatt Biodiversität nachhaltig zu schützen.

Globale Marktdaten zeigen weiterhin eine geringe Nachfrage nach biodiversitätsfördernden Zertifikaten: Von rund 11,6 Millionen ausgegebenen oder geplanten Zertifikaten wurden 124.183 verkauft und 1.285 aus dem Handel genommen. Wie der Kohlenstoffmarkt gezeigt hat, können der fehlende Zusatznutzen, Leakage-Effekte und MenschenrechtsverletzungenHandelssysteme fundamental untergraben; die größere Komplexität der Biodiversität macht diese Probleme noch schwerer zu beherrschen.

Der Verlust biologischer Vielfalt ist kein durch Bepreisung lösbares Marktversagen, sondern Folge des Wachstumszwangs unseres Wirtschaftssystems, welches die ökologischen Grenzen der Erde überschreitet. Antworten darauf liegen in Ansätzen der Postwachstumsökonomie, Maßnahmen wie Schuldenerlassen und Subventionsabbau, sowie rechtsbasierten Ansätzen wie der Anerkennung der Natur als Rechtssubjekt sowie indigener und traditioneller Territorien.

Märkte für Biodiversitätszertifikate: Wird Natur zur Handelsware?

Bonn, 18. Mai 2026. Die neuen Märkte gewinnen an Bedeutung. Doch Märkte können nicht schützen, was sie nicht vollständig erfassen.

Biodiversitätszertifikate sind Finanzinstrumente, die privates Kapital in messbare Erfolge bei Naturschutz und Renaturierung lenken sollen. Unternehmen können damit Nachhaltigkeitsversprechen untermauern und naturbezogene Risiken steuern. Die Zertifikate werden auf Grundlage messbarer Verbesserungen der Biodiversität ausgegeben und auf Märkten gehandelt; die Einnahmen fließen an die Projektträger. Die Bedeutung der Zertifikate für die Umsetzung des Globalen Biodiversitätsrahmens wird auf der 17. UN-Biodiversitätskonferenz ein wichtiges Thema sein. Die Idee ist verlockend: eine Maßeinheit für Biodiversität und ihren Wert definieren, und einen Markt schaffen, der Mittel für den Naturschutz mobilisiert. Doch Märkte können nicht schützen, was sie nicht vollständig messen, bewerten oder erfassen können.

Damit Biodiversität handelbar ist, muss sie auf einen zusammengesetzten Wert – eine „Biodiversitätseinheit“ – reduziert werden – doch diese Berechnung ist umstritten. Über 570 verschiedene Kennzahlen spiegeln konkurrierende Vorstellungen darüber wider, welche Aspekte der Natur besonders wichtig sind. Eine Biodiversitätseinheit kombiniert Indikatoren wie Artenreichtum, Einzigartigkeit des Lebensraums, Standortfläche, Ökosystemstruktur, Zustand und Lage. Diese Vereinfachung ist nicht wertneutral: Gewinne bei einem Indikator können Verluste bei einem anderen ausgleichen. So kann die Zunahme weniger, relativ verbreiteter Arten den Rückgang seltenerer und empfindlicherer Arten verdecken und dadurch ökologische Zielkonflikte verschleiern.

Befürworter*innen argumentieren, diese Vielzahl an Bewertungsmethoden sei eine mit den frühen Kohlenstoffmärkten vergleichbare Entwicklungsphase. Doch Kohlenstoff basiert auf einer universellen Kennzahl – einer Tonne CO2-Äquivalent. Bei der Biodiversität spiegelt eine solche Kennzahl nicht den sozioökologischen Wert der Natur wider, denn dieser kann sich je nach Kontext und Ort stark unterscheiden.

Die Vielzahl der Methoden zeigt, dass es keine neutrale Einheit gibt, sondern nur konkurrierende Entscheidungen, was gezählt und was ausgeblendet wird. Das in England angewandte Prinzip „Biodiversity Net Gain“ veranschaulicht dieses Dilemma: Für eine Baugenehmigung müssen Bauträger einen Nettozuwachs der Biodiversität von 10 % über 30 Jahre nachweisen; dafür können Lebensräume an einem Ort geschaffen werden, während irreversible Verluste von Ökosystemen anderswo in Kauf genommen und verschleiert werden.

Märkte erfordern handelbare, ortsungebundene Einheiten, doch biologische Vielfalt hängt vom Standort ab. Ökologische Funktionen wirken in größeren, miteinander verbundenen Systemen, die sich nicht auf abgegrenzte Landflächen reduzieren lassen. Der Amazonas erzeugt fliegende Flüsse aus Wasserdampf, die Niederschläge in entlegene Regionen Südamerikas bringen – Zusammenhänge, die Bewertungsmethoden nicht erfassen.

Indigene Völker und lokale Gemeinschaften verfügen über ortsspezifisches Wissen, das standardisierte Messgrößen nicht vollständig abbilden können: Wechselbeziehungen zwischen Arten, saisonale Dynamiken und die kulturelle Bedeutung bestimmter Lebensräume. Selbst dort, wo die Beteiligung von Interessengruppen an der Messung vorgesehen ist, dominiert die Logik der Zertifikate. In Kolumbien besteht selbst bei gemeinschaftsorientierten Programmen die Gefahr, problematische Dynamiken der Kohlenstoffmärkte zu reproduzieren – etwa durch ungerechte Verträge oder wenn Mittel die betroffenen Gemeinschaften gar nicht erreichen. Und: Indigene Gemeinschaften sind zwar in Governance-Strukturen vertreten, haben aber kaum Einfluss darauf, wie der ‚Wert‘ der Biodiversität definiert wird. Wie ein indigener Vertreter bemerkte, stand das Ziel einer Skalierung dieser Märkte von Anfang an fest, wodurch Beteiligung weitgehend symbolisch bleibt. Gemeinschaften werden zwar befragt, haben aber kein Mitspracherecht darüber, was gemessen oder wertgeschätzt wird – dies macht diese Märkte sozial ungerecht.

Obwohl Biodiversitätszertifikate als naturpositiv gelten, verschwimmt in der Praxis die Grenze zwischen Zertifikaten und Ausgleichsmechanismen. Drei der 15 bestehenden Zertifikatssysteme, darunter die des Vereinigten Königreichs und Indiens, erlauben ausdrücklich, dass Zertifikate auch als Ausgleichsleistung genutzt werden. In Kolumbien zeigen sich die Folgen: sogenannte ‚Habitat Banks‘ werden dort an ökologisch umstrittene extraktive Industrien vermarktet und sind damit faktisch zu einer Erweiterung der seit 2012 bestehenden Pflichtkompensationen geworden, anstatt Biodiversität nachhaltig zu schützen.

Globale Marktdaten zeigen weiterhin eine geringe Nachfrage nach biodiversitätsfördernden Zertifikaten: Von rund 11,6 Millionen ausgegebenen oder geplanten Zertifikaten wurden 124.183 verkauft und 1.285 aus dem Handel genommen. Wie der Kohlenstoffmarkt gezeigt hat, können der fehlende Zusatznutzen, Leakage-Effekte und MenschenrechtsverletzungenHandelssysteme fundamental untergraben; die größere Komplexität der Biodiversität macht diese Probleme noch schwerer zu beherrschen.

Der Verlust biologischer Vielfalt ist kein durch Bepreisung lösbares Marktversagen, sondern Folge des Wachstumszwangs unseres Wirtschaftssystems, welches die ökologischen Grenzen der Erde überschreitet. Antworten darauf liegen in Ansätzen der Postwachstumsökonomie, Maßnahmen wie Schuldenerlassen und Subventionsabbau, sowie rechtsbasierten Ansätzen wie der Anerkennung der Natur als Rechtssubjekt sowie indigener und traditioneller Territorien.

Funérailles de Koank Naaba Yinbolbo : Remerciements

Lefaso.net (Burkina Faso) - Mon, 18/05/2026 - 09:30

Sous le haut magistère de Sa Majesté le MOGHO NAABA BAONGHO ;
Son Excellence le GOUNGHA NAABA SANEM, Ministre de Sa Majesté ;
Son Excellence le NAABA BOULGA II, Chef du Canton de KOMSILGA ;
Le Patriarche OUEDRAOGO Marcel et les notables de la cour coutumière et traditionnelle de ZINGUEDESSE ;
Le TENG-SOABA du village de TENGANDOGO et toute la grande communauté ;

Les grandes familles OUEDRAOGO, ILBOUDO, KABORÉ, COMPAORÉ, TIENDRÉBÉOGO, KAFANDO, NIKIEMA ;
Le KOOB NAABA et la grande famille SAMA de PASSAMD YIRI de TINTILOU ;
Les familles alliées NONGUIERMA, NONGUEGNAGHMA de KOMSILGA, OUAGADOUGOU et d'ailleurs ;
Les familles alliées TIEMTORÉ, BELEM, ZONGO, TRAORÉ, MARÉ, TIENDRÉBÉOGO, ILBOUDO, NIKIEMA, YANOGO, KINDA ;
La veuve OUEDRAOGO/NONGUIERMA Béatrice, Institutrice à la retraite, ses enfants et petits-enfants ;

Profondément touchés par les prières, les marques de compassion, de générosité et de solidarité, ainsi que par les innombrables témoignages de soutien dont ils ont été entourés le dimanche 26 avril 2026 à l'occasion des funérailles à ZINGUEDESSE et de la messe de requiem en la chapelle de SILMISSIN de leur regretté époux, père, grand-père, fils, frère, oncle, neveu, beau-père, beau-fils et beau-frère :

NAABA YINBOLBO (Né OUEDRAOGO François-Xavier Sana)
Chef coutumier du village de ZINGUEDESSE
Précédemment Inspecteur des impôts à la retraite
31 décembre 1950 – 11 janvier 2026
15 ans de règne

Expriment leur gratitude la plus profonde et leur reconnaissance émue à toutes les personnes qui, par leur présence, leurs messages ou leurs prières, ont honoré la mémoire de l'illustre disparu.

Que ce soit de près ou de loin, ils adressent leurs sincères remerciements :
• Aux autorités administratives, politiques et coutumières ;
• Aux groupes, communautés et familles alliées ;
• À l'ensemble des amis et connaissances.

Ils se réservent de citer des noms.
À tous, selon vos rangs, grades et qualités, et en observant le respect de tous les protocoles, recevez ici l'expression de notre infinie gratitude.
Cet élan de solidarité, venu de partout, honore sa mémoire et affermit notre espérance en la vie éternelle.
Que DIEU Tout-Puissant dans le secret de vos actions vous bénisse abondamment et rende à chacun au centuple ses bienfaits.

« Heureux ceux qui ont le cœur pur, car ils verront Dieu ! » Matthieu 5:8
Reposez en paix, NAABA YINBOLBO.
UNION DE PRIÈRES.

Categories: Afrique, European Union

There Is a Solution to the Global Health Care Crisis

Foreign Policy - Mon, 18/05/2026 - 09:00
Cuts in foreign aid have been devastating. Countries have a window to step in and craft plans for success.

Gen Z dans les Balkans occidentaux : désillusion politique et espoir social

Courrier des Balkans / Albanie - Mon, 18/05/2026 - 08:44

Elle est critique envers le fonctionnement de la société, mais fondamentalement optimiste pour l'avenir, elle ne veut plus s'exiler à l'étranger, mais reste sceptique à l'égard des discours politiques... Une étude décrypte la Génération Z dans les Balkans occidentaux. Entretien.

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Gen Z dans les Balkans occidentaux : désillusion politique et espoir social

Courrier des Balkans / Serbie - Mon, 18/05/2026 - 08:44

Elle est critique envers le fonctionnement de la société, mais fondamentalement optimiste pour l'avenir, elle ne veut plus s'exiler à l'étranger, mais reste sceptique à l'égard des discours politiques... Une étude décrypte la Génération Z dans les Balkans occidentaux. Entretien.

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Gen Z dans les Balkans occidentaux : désillusion politique et espoir social

Courrier des Balkans / Macédoine - Mon, 18/05/2026 - 08:44

Elle est critique envers le fonctionnement de la société, mais fondamentalement optimiste pour l'avenir, elle ne veut plus s'exiler à l'étranger, mais reste sceptique à l'égard des discours politiques... Une étude décrypte la Génération Z dans les Balkans occidentaux. Entretien.

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Gen Z dans les Balkans occidentaux : désillusion politique et espoir social

Courrier des Balkans / Monténégro - Mon, 18/05/2026 - 08:44

Elle est critique envers le fonctionnement de la société, mais fondamentalement optimiste pour l'avenir, elle ne veut plus s'exiler à l'étranger, mais reste sceptique à l'égard des discours politiques... Une étude décrypte la Génération Z dans les Balkans occidentaux. Entretien.

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Gen Z dans les Balkans occidentaux : désillusion politique et espoir social

Courrier des Balkans / Kosovo - Mon, 18/05/2026 - 08:44

Elle est critique envers le fonctionnement de la société, mais fondamentalement optimiste pour l'avenir, elle ne veut plus s'exiler à l'étranger, mais reste sceptique à l'égard des discours politiques... Une étude décrypte la Génération Z dans les Balkans occidentaux. Entretien.

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Médias en Serbie : l'ombre d'Orbán plane sur la vente de N1 et Nova

Courrier des Balkans / Serbie - Mon, 18/05/2026 - 08:40

Un projet de contrat révélé par l'OCCRP montre que United Group prépare la vente de plusieurs médias majeurs à un fonds lié à des intérêts proches de Viktor Orbán. Cette opération intervient après plusieurs mois de tensions internes et de remaniements controversés dans les rédactions.

- Le fil de l'Info / , , , ,

Nuclear fusion: State of play

Written by Clément Evroux.

In 2026, the European Commission is expected to publish a strategy on nuclear fusion. Nuclear fusion, i.e. the combination of two atoms into a single heavier one, has been known since the first half of the 20th century. Despite significant progress, the controlled and sustained fusion reaction required for practical energy production has not yet been fully mastered. This technology is deemed to offer significant opportunities for generating affordable, decarbonised energy. To expedite the pathway towards the proof of concept, a significant international cooperation project, the International Thermonuclear Experimental Reactor (ITER), was launched in 2007 by 34 countries, including the EU Member States. The progress in technological development made since then might pave the way for the technology to be ready for industrial use in the second half of the century. Countries such as China and the United States are investing in technological development, and have started designing framework conditions, including a conducive regulatory environment.
With the current discussion on the next multiannual financial framework (MFF) for 2028-2034, the EU is also expected to support further investment in fusion technologies, mostly through the proposed EURATOM research and training and Horizon Europe programmes, which build on the current (2021‑2027 MFF) programmes. However, stakeholders are stressing the relevance of providing appropriate framework conditions in addition to commensurate investment. This includes providing a conducive regulatory framework, as well as the talent pool necessary to develop and deploy such technologies.

Read the complete briefing on ‘Nuclear fusion: State of play‘ in the Think Tank pages of the European Parliament.

Media As Bedrock for Developing Russian-African Relations

Africa - INTER PRESS SERVICE - Mon, 18/05/2026 - 07:52

Credit: Africa Center for Strategic Studies

By Kester Kenn Klomegah
MOSCOW, May 18 2026 (IPS)

Under the auspices of the Faculty of Journalism of Lomonosov Moscow State University, the Russian-African Club, in late April, held its IV International Forum of Journalists from Russia and Africa, which marked another historical milestone. According to an established annual tradition, discussions were focused on aspects of the media, its structure, current performance, information contents, and challenges as well as future perspectives.

The shared common purpose was also to critically review whether the media, both in Africa and in the Russian Federation, have played its role in strengthening bilateral relations, and promoted the important goals set out during the first and second Russia-Africa summits. Why Media?

As largely expected, there were in-depth discussions. There were also controversies over the dynamics of media performance, with prominent participating experts raising narratives and criticisms, in the context of the forum’s theme: “Mass Media of Russia and Africa: The Role in Strengthening Friendship and Solidarity among the Peoples of the World.”

Elena Vartanova, dean of the Faculty of Journalism at Moscow State University, pointed to the fact that the media has to build diverse partnerships between Russia and Africa, further emphasized the importance of intercultural dialogue in creating a unified information space amid the complex global transformations of the modern world.

Yaroslav Skvortsov, dean of the Faculty of International Journalism at MGIMO, spoke about his recent unique trip to South Africa, noting that South Africa and the continent as a whole remain a “media blind spot” for Russian media, just as Russia receives very little coverage for African audiences.

The expert emphasized the need for serious, thoughtful, and in-depth reporting work in this area. The necessity to explore more opportunities in building strong ties, deepening the understanding of geopolitical developments, while fostering dialogue among the continent’s public.

Underlining Reasons

The media performance gap between Russia and Africa stems from overwhelming dominance of Western media outlets, a little of direct African reporting in Russia (including a lack of accredited African journalists), and limited institutional investment. These are some of the reasons highlighted during the discussions by an African studies journalist and columnist for the ITAR-TASS Analytical Center, Oleg Osipov, Timur Shafir, Secretary of the Union of Journalists of Russia and Head of the International Department of the Union of Journalists of Russia, and Louis Gowend, chairman of the Commission for Relations with African Diaspora and the Media of the Russian-African Club of Moscow State University, and president of the African Business Club.

Oleg Osipov, unreservedly, expressed concern about information deficit in Russian and African journalism, emphasized the urgent need to expand the network of Russian correspondent offices across the African continent, as well as getting a few experienced African media practitioners to Russia. This is especially important in today’s reality, as geopolitics heightens in the world.

Assessing current global trends, Russia needs to expand its presence in all spheres, and the media space is a crucial component of this process, the Russian expert believes. But for Timur Shafir, the thoughts were on the fact that it was especially important now to find common grounds in the mutual perceptions of the peoples and cultures of Russia and Africa through media communication.

In addition, he further emphasized that the media landscape is currently undergoing significant transformations, with technologies, audiences, and means of communication changing. Therefore, journalism is currently an area of particular responsibility and professional integrity, and direct dialogue between journalists in Russia and Africa has become crucial now.

Search for New Approach

The IV International Forum of Journalists from Russia and Africa, was considered as the new dawn, turning a new chapter with suggestion and paving the path for improving media performance in both regions. The participants offered a deafening applause to this position. The speakers expressed confidence that the Forum will serve as a starting point for many new joint initiatives.

According to Louis Gowend, the RusAfroMedia media platform—an information resource, which was created by the Moscow State University RA Club in 2022, for instance has to undergo serious facelifting, by strengthening cooperation and to improve the image of Russia-Africa cooperation.

This platform provides all the conditions for a free and frank exchange of opinions, relevant useful information, and the promotion of initiatives in all areas of cooperation between Russia and Africa. The speaker expressed concern over the fact that Russian journalists are much less active on the RusAfroMedia platform than their African counterparts and urged those present to make greater use of this resource.

In his contribution, Alexander Berdnikov, executive secretary of the Russian-African Club, distinctively noted that, at a time when new development trends are unfolding in the world, journalism and the entire media sphere are literally becoming a battlefield for information wars and special operations.

The speaker reminded that the Forum, being held ahead of the Third Russia-Africa Summit scheduled for October 2026, indicates how crucial for participants to develop solutions and initiatives for cooperation in journalism between Russia and Africa, and which will form the basis for practical recommendations in preparation for the forthcoming African leaders’ Summit.

Preserving Traditional Practice

Lyubov Sakhno, head of the Protocol and African Section of the TASS International Relations Department, represented Russia’s oldest news agency and spoke about ITAR-TASS’s consistent efforts to provide African media with foreign-language news feeds. But then, Russian media expansion faces limited budget constraints.

According to her, over 400 media outlets in Africa use these resources. She also discussed the organization’s media forum, which traditionally takes place on the sidelines of the Russia-Africa Summit.

Sergey Grachev, deputy director of the Media Research and Analysis Directorate at Rossiya Segodnya International News Agency, agreed with his colleagues that today we are facing unprecedented pressure from Western media. African media, most often, depends on Western sources, which Russian officials argue creates a “vacuum” filled by biased or hostile information.

Despite this, Russian media projects in Africa continue to develop, presenting analytical models of Sputnik’s presence on social media, where it broadcasts in 33 foreign languages.

Editor-in-chief of the African Initiative news agency, Buinta Bembeeva, noted in her discussions that Africa has become noticeably, and more prominent in Russian news in recent years. The speaker discussed the African Initiative’s experience in Africa. The agency is noticeably represented in many African countries through cooperation agreements with local media outlets.

The agency also collaborates with bloggers and organizes a journalism school for young African journalists. This close, on-the-ground, direct collaboration with African media outlets is key to achieving full-scale journalistic activity.

Contributions from Nigerian Academics

Professor Babatunde Joseph, Kaduna State University, spoke about using strengthened strategic communications to strengthen partnerships and unite the cultures of African countries. He agreed with his Russian colleagues on the need to expand the presence of Russian news agencies in Africa and African media in Russia. The expert cited the example of a well-known British radio station that broadcasts in five languages in Nigeria alone: Hausa, Yoruba, Igbo, Pidgin English (called “Najin” there), and plain English. “This is a successful strategy,” the professor was forced to note.

Professor Mohammad Bashir Ali, Kaduna State University (Nigeria), leading the Nigerian delegation to the Forum, discussed at length, the traditional role of media in promoting economic and entrepreneurial cooperation between Russia and Africa. Despite the multiple challenges posed by the complex international environment in both Africa and Russia, there is enormous potential for opportunity in this area. He concluded that greater consolidation in the media sphere is essential.

Professors Yushau Ibrahim Ango and Ayodele Babatunde, both from Kaduna State University, presented a working paper entitled “African Creative Industries and Media Systems in the Context of Digitalization,” analyzing the impact of digital media on entrepreneurship in the Nigerian economy.

The paper, however, concluded that reliance on digital platforms introduces new vulnerabilities, including algorithmic unpredictability, into the economy. This paper contributed to entrepreneurship and media research by theorizing digital platforms as entrepreneurial infrastructure, which has implications for policy, platform governance, and understanding how media shapes economic life in the African context.

Concluding Remarks

Hafiz Basi, chairman of the Youth Projects Commission of the Russian-African Club, seriously echoed the opinion in closing remarks, stating that it is time to change outdated stereotypes that portray Russia and Africa through Soviet political clichés. “We need journalism that brings people together, not further distances,” Hafiz Basi emphasized. He also noted that the lack of accredited African journalists in Russia remains a pressing issue.

Meanwhile, African media outlets write about Russia primarily in political terms, failing to reveal the true depth of Russian culture and the soul of the Russian people. In his opinion, the Russia-Africa Journalists Forum, once more, demonstrated its importance, which discusses the most pressing issues, prospects, and strategies for strengthening media cooperation between Russia and Africa.

This is in reality, important during the time of rapid geopolitical changes, in response to the aggressive rhetoric of Western countries and their satellites, public diplomacy, soft power, and peacekeeping journalism which are becoming increasingly relevant careful analysis and take effective measures in building a solid foundation for Russian-African dialogue.

Kester Kenn Klomegah focuses on current geopolitical changes, foreign relations and economic development-related questions in Africa with external countries. Most of his well-resourced articles are reprinted in several reputable foreign media.

IPS UN Bureau

 


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KÉPEK A RÉGI ALBUMOKBÓL: ARAXOSZ, 2007

Air Base Blog - Mon, 18/05/2026 - 07:50

A napokban befejeződött Tiger Meet gyakorlat helyszíne Görögországban, a Peloponészoszi-félsziget északnyugati részén lévő Araxoszban volt. A gyakorlat képsorai 2007-es emlékeket idéztek, úgy döntöttem tehát, hogy a régóta hanyagolt „rovatom” újabb témája araxoszi fotók lesznek. Mivel 2010-ben már írtam az akkor még A-7-eseket üzemeltető bázisról, most más megközelítésben veszem elő a témát.

A légibázisok sajátos hangulatú részei azok a századhelyiségek, amelyeket ritkán vagy soha sem tárnak a nyilvánosság elé. A bázistúrák során időnként sikerült bejutni egy-egy ilyen helyre, itt ültünk le interjúzni, de gyakori kérés volt az, hogy nézelődjünk, de ne fotózzunk. Itt persze nem nemzetbiztonsági kérdésekről volt szó, sokkal inkább a századélet és a mindennapok olyan pillanatainak képi vagy tárgyi emlékeiről, amelyet az adott közösség „ami Vegasban történik, az Vegasban is marad” alapon szeretne megtartani magának. Tudva, hogy a görögök a sima hétköznapokon érzékenyek a fényképezőgép jelenlétére – legalábbis akkor még így volt - kellemes meglepetésként ért minket, hogy fotózhattunk az araxoszi századhelyiségben. Sőt, amikor kétnapos bázistúránk végén a biztonsági tiszt (értsd: elhárítás) órákon át ellenőrizte az általunk készített fotókat, azt mondta: mehet! Akkor megy.

[...] Bővebben!


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