Malgré la guerre, l’Ukraine a préservé une capacité de production agricole remarquable, réinventé ses routes logistiques et maintenu son rôle clé dans la sécurité alimentaire internationale. À la croisée des dynamiques géopolitiques, agricoles et énergétiques, le pays incarne bien plus qu’un simple fournisseur de matières premières. À l’heure où l’UE repense son autonomie, où les États-Unis réévaluent leurs priorités et où la Russie mobilise son influence via le blé et les engrais, l’Ukraine s’affirme comme un espace décisif pour les équilibres agricoles, diplomatiques et économiques du XXIᵉ siècle.
À l’occasion de la sortie du Déméter 2026, Arthur Portier, consultant senior chez Agritel – Argus Media France, agriculteur, répond à nos différentes questions :
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According to the Hungarian approach, defence procurement and domestic defence industry development are closely linked. Defence acquisition serves not only the goal of modernising the country’s army and military capabilities, long overdue, but also of launching domestic weapons manufacturing and development, which contributes to industrial growth and economic progress. Defence equipment is mostly procured from European partners, nevertheless, the country pays attention to obtaining material from other countries in order to diversify its sources. As defence procurement and comprehensive capability development had been ongoing for years, the outbreak of the war in Ukraine in 2022 has not caused any major change in procurement practices, it has rather reinforced some of Hungary’s already declared commitments.
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Der Iran-Krieg treibt den Ölpreis und damit auch die Spritpreise nach oben. Tomaso Duso, Leiter der Abteilung Unternehmen und Märkte im DIW Berlin und Vorsitzender der Monopolkommission, äußert sich dazu wie folgt:
Wenn geopolitische Krisen die Rohstoffpreise in die Höhe treiben, sind höhere Spritpreise zunächst nachvollziehbar. Wettbewerbspolitisch problematisch wird es aber, wenn die Spritpreise stärker steigen als die Rohstoffpreise. Letzte Woche fiel der Anstieg der Benzin- und Dieselpreise in Deutschland mehr als doppelt so hoch aus wie im EU-weiten Durchschnitt. Darauf deuten Daten der EU-Kommission hin. Das liegt nicht an Steuern und Abgaben, denn diese sind fix. Das Problem liegt vielmehr in der Struktur des Großhandels. Wenige integrierte Konzerne kontrollieren Raffinerien, Großhandel und Tankstellen zugleich. Das dämpft den Wettbewerbsdruck.
Deshalb ist es richtig, dass das Bundeskartellamt die Preisentwicklung und die Margen im Mineralölmarkt über seine Markttransparenzstelle beobachtet und auf Grundlage seiner Sektoruntersuchung ein Verfahren nach § 32f GWB eingeleitet hat. Klar ist aber auch: Das Kartellrecht ist kein Instrument für schnelle Preiskorrekturen über Nacht.
Wer jetzt einfache Lösungen wie einen neuen Tankrabatt, eine Übergewinnsteuer oder starre Preisdeckel verspricht, macht es sich zu leicht. Solche Maßnahmen kosten Milliarden, kommen je nach Schätzung nicht vollständig bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern an oder greifen tief in den Marktmechanismus ein und können so neue Probleme schaffen.
Sinnvoller ist das österreichische Modell. Preiserhöhungen werden auf einmal täglich begrenzt, Senkungen bleiben jederzeit möglich. So werden Verbraucherinnen und Verbraucher vor abrupten Preissprüngen geschützt, ohne den Wettbewerb auszuhebeln. Ein weiterer sinnvoller Vorschlag könnte sein, dass Apps nicht alle Tankstellen im Umkreis anzeigen, sondern nur die günstigsten Tankstellen. Mittelfristig sind jedoch vor allem strukturelle Reformen nötig: mehr Transparenz im Großhandel und ein stärkerer Wettbewerb durch unabhängige Anbieter.
Das Kapitel analysiert die wechselseitige, jedoch nicht deterministische Beziehung von Frieden und Entwicklung. Defizite in der Entwicklung erhöhen Konfliktpotenziale, während Gewalt Fortschritte rückgängig macht. Frieden führt jedoch nicht automatisch zu hohem Entwicklungsniveau, ebenso wenig garantiert Entwicklung dauerhafte Stabilität. Zentrale Faktoren sind inklusive Institutionen sowie Gleichheit. Die viele Jahrzehnte währende Programmatik, Frieden und Entwicklung gemeinsam zu denken, verliert an Bedeutung. An ihre Stelle treten sicherheits- und verteidigungspolitische Prioritäten.