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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

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Nachrichten und Pressemitteilungen
Updated: 16 hours 43 min ago

Gastaufenthalt von Thomas Meissner am SOEP im Juni und Juli 2026

Wed, 02/09/2026 - 17:31
Dr. Thomas Meissner, Associate Professor am Department of Microeconomics and Public Economics der School of Business and Economics der Maastricht University, war vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 als Visiting Researcher am SOEP im DIW Berlin zu Gast. Während seines Aufenthalts nahm der ...

Das AfD-Paradox in Sachsen-Anhalt: Populäre soziale Versprechen, aber keine Basis für Sozialstaat

Wed, 02/09/2026 - 15:09
Zusammenfassung:

2. September 2026 – Nach den Landtagswahlen am 6. September könnte Sachsen-Anhalt dramatische politische Veränderungen erfahren: Die AfD könnte zum ersten Mal Regierungsverantwortung übernehmen und den Ministerpräsidenten stellen. Für welche politischen Positionen steht die AfD in Sachsen-Anhalt? Wie fällt ein Vergleich zu den demokratischen Parteien aus, wo gibt es Überschneidungen? Und wie extrem ist die AfD in ihren Positionen, wo bestehen Widersprüche? Eine Auswertung des Wahl-O-Mats der Bundeszentrale für politische Bildung sowie ein Vergleich mit den Landtagswahlen 2016 und 2021 und der Bundestagswahl 2025 zeigen ein grundlegend verändertes Parteiensystem. Trotz wachsender Unterschiede in den Positionen der Parteien verliert die AfD vermehrt ihre inhaltliche Alleinstellung. Gerade in der Sozialpolitik zeigt sich in Sachsen-Anhalt das AfD-Paradox: Menschen und Wirtschaft sind auf eine gute öffentliche Daseinsvorsorge, Fachkräfte, kommunale Infrastruktur, Bildung, bezahlbares Wohnen und eine verlässliche Gesundheitsversorgung angewiesen. Die AfD unterstützt zwar einzelne populäre Maßnahmen wie kostenfreie Schüler-Mobilität, geringere Kita-Kosten oder öffentliche Krankenhäuser. Aber sie lehnt zentrale Voraussetzungen einer zukunftsfähigen sozialen Infrastruktur ab, etwa die Anwerbung ausländischer Fachkräfte, Projekte gegen Rechtsextremismus, Demokratiebildung, Klimaneutralität, Vermögensteuer und teils Instrumente des sozialen Wohnungsbaus oder der Ausbildungsfinanzierung.


Exportüberraschung hebt Wachstumsaussichten – Erholung der deutschen Wirtschaft bleibt aber fragil

Wed, 02/09/2026 - 10:00
DIW Berlin setzt Konjunkturprognose nach oben – Deutsche Wirtschaft entwickelt sich besser als im Sommer erwartet, vor allem dank zuletzt starker Exporte – Voraussichtlich mehr als ein Prozent Wirtschaftswachstum in diesem Jahr – Hohe Gaspreise, Niedrigwasser und strukturelle Schwächen bremsen im ...

SOEP (DIW Berlin) und Universität Potsdam: Ausschreibung der W3-Professur für Angewandte Sozialforschung und Surveymethodologie

Mon, 31/08/2026 - 17:24
Wir freuen uns mitzuteilen, dass seit heute die Ausschreibung der W3-Professur für Angewandte Sozialforschung und Surveymethodologie online ist. Die Professur ist mit der Leitung des Bereichs Surveymethodik und -management am Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) des Deutschen Instituts für ...

Cannabis? Längst nicht unser größtes Drogenproblem

Mon, 31/08/2026 - 09:54
Seit der Teillegalisierung diskutieren wir über Cannabis. Doch dessen Konsum ist gar nicht gestiegen. Ein Blick ins Abwasser zeigt: Die wahren Drogenprobleme sind andere., Die Teillegalisierung von Cannabis vor zwei Jahren hat die Gesellschaft gespalten. Innenminister Alexander Dobrindt etwa spricht von einem richtigen »Scheißgesetz«, auch andere sparen nicht an harscher Kritik. Dabei deutet eine ausgewogene, wenn auch bislang vorläufige Betrachtung der Zahlen darauf ...

DIW-Konjunkturbarometer August: Deutsche Wirtschaft fasst langsam Fuß, Umfeld bleibt aber schwierig

Thu, 27/08/2026 - 10:25
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) setzt sein Auf und Ab fort. Nach dem deutlichen Rückgang im Juli steigt es im August um gut fünf auf nun 96,4 Punkte und kommt damit der neutralen 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen ...

Mütter haben in der Pandemie wegen Schulschließungen weniger gearbeitet, Väter mehr

Wed, 26/08/2026 - 09:11
Studie untersucht Folgen von Schulschließungen auf Arbeitsangebot berufstätiger Eltern – Vor allem Mütter von Grundschulkindern schränkten ihre Beschäftigung ein, Väter weiteten sie aus – Betreuungskluft zwischen Müttern und Vätern mit mehr Flexibilität und besserer Kinderbetreuung verringern Die ...

AKU-1-26-e

Wed, 26/08/2026 - 00:00

Claudia Kemfert: „Eine Grundgesetzänderung für Klimaanpassung ist überfällig“

Tue, 25/08/2026 - 12:39

Die SPD fordert, Klimaanpassung und Hitzeschutz im Grundgesetz zu verankern. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ordnet den Vorstoß folgendermaßen ein:

Die Grundgesetzänderung für Klimaanpassung ist überfällig. Klimaanpassung ist keine freiwillige Schönwetteraufgabe, sondern elementare Daseinsvorsorge. Hitzewellen, Dürren, Starkregen und Hochwasser verursachen schon heute enorme gesundheitliche und wirtschaftliche Schäden, und die Kommunen stehen dabei an vorderster Front. 

Deshalb brauchen wir endlich eine verlässliche gemeinsame Finanzierung von Bund und Ländern. Einzelne Förderprogramme und kurzfristige Hitzeschutzpakete reichen nicht. Klimaanpassung braucht Planungssicherheit: für mehr Stadtgrün und Verschattung, Entsiegelung, Wassermanagement, Hochwasserschutz und klimaresiliente Infrastruktur.

Wer heute bei der Vorsorge spart, zahlt morgen ein Vielfaches für die Schäden. Und klar ist auch: Anpassung ersetzt keinen Klimaschutz. Je stärker die Erderwärmung voranschreitet, desto schwieriger und teurer wird jede Anpassung. Wir brauchen deshalb beides: konsequenten Klimaschutz und eine dauerhaft finanzierte Klimaanpassung.


SOEP-1-26

Tue, 25/08/2026 - 00:00

SOEP-2-26

Tue, 25/08/2026 - 00:00

Warum eine stärkere Besteuerung hoher Vermögen überfällig ist

Mon, 24/08/2026 - 11:51
Leistung muss sich lohnen: Superreiche müssen mehr Steuern zahlen. Und das hat nichts mit einer Neiddebatte zu tun, sondern mit ökonomischer Vernunft und Gerechtigkeit., Die Ungleichheit der Vermögen steigt weltweit. Und zwar nicht nur zwischen Privatpersonen, sondern auch zwischen Privatpersonen und dem Staat. Immer mehr Staaten machen immer mehr Schulden. Das liegt nicht nur an ineffizienten Staatshaushalten, sondern weil in vielen Ländern die Steuereinnahmen ...

SOEPcampus@DIW Berlin: Präsenzworkshop am 6. + 7. Oktober 2026

Fri, 21/08/2026 - 10:38
Am 6. und 7. Oktober 2026 organisieren wir einen zweitägigen Präsenzworkshop zur Arbeit mit den Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin. Neben Vorträgen zu Aufbau, Datenstruktur, Ziehungsdesign und Gewichtungsstrategie bieten hands-on Sessions eine praxisorientierte Annäherung ...

Sabine Zinn in Monitoring-Panel zum NAP Kinderchancen berufen

Thu, 20/08/2026 - 16:25
Prof. Dr. Sabine Zinn, Direktorin des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin, wurde vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Impulsgeberin und Mitglied in das Monitoring-Panel des Nationalen Aktionsplans (NAP) Kinderchancen berufen. Der Aktionsplan setzt ...

DIW Berlin ist vier weitere Jahre Teil der Gemeinschaftsdiagnose

Wed, 19/08/2026 - 16:05
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) wird auch in den kommenden vier Jahren zu den Instituten gehören, die im Auftrag der Bundesregierung die sogenannte Gemeinschaftsdiagnose erstellen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gab bekannt, dass die Bewerbung für die ...

Höhere CO2-Steuern können Produktivität der grünen Wirtschaft stärken

Wed, 19/08/2026 - 09:02
Modellanalyse zeigt: Höhere CO2-Preise lenken Arbeit in klimafreundliche Bereiche, wo Expertise für grüne Transformation entsteht – Einnahmen sollten genutzt werden, um Einkommensteuern zu senken und damit Arbeitsanreize zu erhöhen – So ließen sich Klimaziele erreichen und zugleich die künftige ...

Blockade der Straße von Hormus: Angebotsschock überlagert weltweit schwache Nachfrage, Ölpreise bleiben anfällig für Ausschläge

Thu, 13/08/2026 - 15:03
Zusammenfassung:

13. August 2026 – Die Blockade der Straße von Hormus ab Ende Februar hat den Ölmarkt in einer Konstellation weltweit schwacher Nachfrage und steigendem Ölangebot getroffen. Aufgrund des Angebotsschocks stieg der Ölpreis kurzzeitig auf über 110 US-Dollar pro Barrel. Die Konstellation von schwacher Nachfrage und Angebotsausweitung würde eigentlich zu einem sinkenden Ölpreis führen – zum Jahresende 2025 kostete ein Barrel Rohöl tatsächlich unter 60 US-Dollar, ein für manche Förderländer nicht mehr tragfähiger Preis. Bisher haben vor allem Nicht-OPEC-Länder ihr Angebot ausgeweitet. Auch innerhalb der OPEC ist die Geschlossenheit brüchig geworden: Die Vereinigten Arabischen Emirate sind im Mai 2026 ausgetreten und planen mehr Öl zu fördern. Wenn Öltanker die Straße von Hormus wieder wie früher passieren können, dürfte erneut die Konstellation von steigendem Angebot bei schwacher Nachfrage zum Tragen kommen. Noch zeichnet sich indes keine vollständige und dauerhafte Öffnung der Straße von Hormus ab, zumal zunächst Minen geräumt und Sicherheitsgarantien geklärt werden müssen. Darüber hinaus bleiben Seewege anfällig, was künftig zu höheren Versicherungsprämien und volatileren Ölpreisen führen dürfte.


Staatliche Investitionen stabilisieren Wirtschaft im Euroraum deutlich wirksamer als Steuersenkungen

Wed, 12/08/2026 - 09:53
Gemeinsame Geldpolitik im Euroraum erhöht Wirksamkeit nationaler Staatsausgaben – Öffentliche Investitionen und Staatskonsum kurbeln Wirtschaft deutlich stärker an als Steuersenkungen – Kurzfristige Stabilisierungsvorteile müssen gegen Risiken für Staatsfinanzen und langfristiges Wachstum abgewogen ...

Podcast 'fossilfrei' Folge 46: Ist Methanol der bessere Wasserstoff?

Wed, 12/08/2026 - 08:45
Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie für die Dekarbonisierung mancher Sektoren und die langfristige Speicherung erneuerbarer Energien – aber ist gasförmiger Wasserstoff wirklich die beste Option? In dieser Folge von ‚fossilfrei‘ stellt uns Tom Brown, Professor an der TU Berlin, seine ...

Wenn Elon Musks SuperGrok die AfD empfiehlt

Mon, 10/08/2026 - 13:54
Künstliche Intelligenz wird zunehmend zu einer wichtigen, mitunter zur einzigen Informationsquelle vieler Menschen – nicht nur im Alltag, sondern auch in politischen Fragen. Wer wissen möchte, was eine politische Partei wirtschaftlich plant, muss sich nicht mehr über Medien und Parteiprogramme ...

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