Le Président du Conseil, Faure Essozimna Gnassingbé a présidé ce 02 février 2026 le Conseil des ministres. Au cours des travaux, le Conseil a adopté cinq décrets.
Compte rendu du Conseil des ministres
Lomé, 02 février 2026
Le Conseil des ministres s’est réuni ce lundi 2 février 2026, sous la présidence de Son Excellence, Monsieur Faure Essozimna GNASSINGBE, Président du Conseil.
Cinq (5) décrets ont été adoptés :
Le conseil a adopté le décret fixant le taux de l’intérêt légal au titre de l’année civile 2026
Le taux de l’intérêt légal est fixé chaque année par décret pris en conseil des ministres, conformément à l’article 2 de la loi uniforme n° 2014-021 du 20 novembre 2014 relative au taux de l’intérêt légal dans les pays de l’Union monétaire Ouest Africaine (UMOA).
Il représente l’indemnité due à un créancier en cas de retard de paiement d’une dette, en l’absence d’un taux conventionnel fixé entre parties.
Pour l’année civile 2026, ce taux est de 5,3637%, tel qu’arrêté par la Banque centrale des États de l’Afrique de l’Ouest (BCEAO).
La fixation de ce taux contribue à garantir l’équité dans les relations financières et à renforcer la sécurité juridique.
Le conseil a ensuite adopté deux (2) décrets portant approbation des critères de répartition des dotations du Fonds d’appui aux collectivités territoriales (FACT), exercice 2026, pour le compte des régions et des communes Notre pays poursuit la mise en œuvre du processus de décentralisation qui représente un pilier majeur du développement local, de la justice sociale et de la solidarité nationale.
C’est dans cette dynamique que le conseil des ministres a approuvé les critères de répartition des dotations du FACT pour l’exercice 2026, au profit des régions et des communes.
Les dotations accordées permettront aux collectivités territoriales de mettre en œuvre leurs missions de développement local en vue de réduire les disparités entre les territoires et d’améliorer durablement les conditions de vie des populations.
Elles tiennent compte des réalités et des besoins spécifiques de chaque collectivité, dans un esprit d’équité, de solidarité et de développement équilibré.
À travers cette décision, le gouvernement réaffirme son engagement à doter les collectivités territoriales des moyens nécessaires pour assumer pleinement les compétences qui leur sont transférées.
Le conseil a également adopté le décret portant régime juridique applicable aux comptables publics.
Ce décret s’inscrit dans le cadre de la modernisation et de l’harmonisation des pratiques budgétaires et comptables, conformément à la loi organique n° 2014 013 du 27 juin 2014 relative aux lois de finances, adoptée en application de la directive n° 06/2009/CM/UEMOA du 26 juin 2009.
Il consacre le principe de responsabilité personnelle et pécuniaire du comptable public, garantissant ainsi la régularité, la sincérité et la fiabilité des opérations financières de l’État.
Le conseil a enfin procédé à la reconnaissance par décrets de quinze (15) chefs de canton, désignés par voie de consultation populaire ou de succession coutumière, conformément aux dispositions de la loi relative à la chefferie traditionnelle et au statut des chefs traditionnels.
Cette mesure vise à régulariser la désignation de ces chefs de cantons, en leur conférant la légitimité juridique nécessaire à l’exercice des attributions et responsabilités qui leur sont conférées par les lois et règlements en vigueur.
Au titre des nominations
Pour le compte du ministère de l’administration territoriale, de la gouvernance locale et des affaires coutumières :
Commandant VIAGBO Mensah Kafui est nommé préfet d’Assoli ;
Monsieur KOUMAGNANOU Amavi est nommé préfet de Danyi.
Fait à Lomé, le 2 février 2026
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Bonn, 02. Februar 2026. Ägyptens arabischer Frühling wurde zum Winter, als das Versprechen des 25. Januar zerschlagen wurde. Zum Gedenken an die Gefallenen müssen Ideale von Freiheit, Würde und sozialer Gerechtigkeit lebendig gehalten werden.
Fünfzehn Jahre sind seit Beginn der ägyptischen Revolution vergangen, die am 25. Januar 2011 Präsident Mubarak stürzte. Statt Feierlichkeiten sind die Jahrestage von Trauer geprägt, von erzwungenem Schweigen und stillem Gedenken an jene, die im Streben nach einem verratenen Traum gefallen sind. Die Revolution wurde demontiert, umgeschrieben und ihres Sinns entleert, nicht nur wegen dessen, was verloren ging, sondern auch wegen dessen, was niemals Wirklichkeit wurde. Revolutionen werden nicht an Parolen oder Momenten kollektiver Euphorie gemessen, sondern daran, ob sie radikale institutionelle Veränderungen bewirken, die über den Moment der Straße hinaus Bestand haben. Gemessen daran ist die Januarrevolution politisch, wirtschaftlich und moralisch gescheitert.
Machtkonzentration und institutionelle UmkehrSie gründete auf der Vision rechenschaftspflichtiger Herrschaft, verfassungsrechtlicher Machtbegrenzung und rechtlich verankerter Würde, nicht auf Angst. Seit 2013 geht das Land aber in die entgegengesetzte Richtung. Macht wurde erneut in der Exekutive konzentriert, die Gewaltenteilung aufgehoben und die Verfassung wiederholt geändert, um Amtsinhabern statt den Bürgern zu dienen. Dass der jetzige Präsident al-Sisi seine Herrschaft über 2030 hinaus verlängern könnte, ist nicht überraschend, sondern die logische Folge eines Systems, das verfassungsrechtliche Grenzen als vorübergehende Unannehmlichkeiten behandelt. Die Verfassung gilt nicht als bindender Gesellschaftsvertrag, sondern als flexibles Instrument militärischer Machtkontinuität.
Die menschlichen Kosten dieser politischen Umkehr sind erschütternd: die Zahl politischer Gefangener sowie erzwungenes Verschwindenlassen, lang andauernde Untersuchungshaft und Massenprozesse übertreffen selbst die Zustände unter Mubarak. Terror ist zu einem Herrschaftsinstrument geworden. Die Angehörigen der Gefangenen warten ohne Informationen, rechtsstaatliche Verfahren oder Rechtsmittel. Ebenso besorgniserregend ist die systematische Unterordnung einst autonomer Institutionen. Die Justiz wurde durch rechtliche Eingriffe, selektive Rechtsdurchsetzung und Druck umgeformt. Ihre Funktion als unabhängiger Schiedsrichter ist geschwächt. Auch religiöse Institutionen sind versicherheitlicht; Rekrutierung und Aufstieg hängen zunehmend von Sicherheitsfreigaben und politischer Konformität ab. Institutionelle Autonomie wird ausgehöhlt.
Auch die wirtschaftliche Bilanz ist ernüchternd. Die Revolution richtete sich gegen Ausgrenzung, Prekarität und die Konzentration von Privilegien. Fünfzehn Jahre später erdrückt die Inflation reale Einkommen und die öffentliche Verschuldung erreichte historisch beispiellose Höhen, die die Lebensgrundlagen künftiger Generationen verpfänden. Wiederholte Abwertungen ließen die Währung massiv an Wert verlieren, erodierten Ersparnisse und Löhne. Die Sozialsysteme hielten nicht mit. Für Millionen Menschen wurde der Alltag zum Überlebenskampf, nicht zu einem Raum der Hoffnung.
Gleichzeitig flossen enorme öffentliche Ressourcen in kapitalintensive, weithin sichtbare, aber ökonomisch wenig tragfähige Megaprojekte. Immobilien, Großinfrastruktur und eine neue Verwaltungshauptstadt dominieren das Entwicklungsnarrativ, während staatliche Schulen und Krankenhäuser verfallen und die Eliten Bildung und Gesundheitsfürsorge bei privaten Anbietern oder im Ausland einkaufen. Solche Investitionen mögen Symbolik erzeugen, lösen aber keine strukturellen Probleme. Sie beheben weder Defizite im Humankapital noch chronisch unterfinanzierte Bildungs- und Gesundheitssysteme oder einen privaten Sektor, der durch ungleichen Wettbewerb erstickt wird.
Fragiles Wachstum, sterile InvestitionenAm schädlichsten ist die systematische Blockade der Märkte. Statt die Wirtschaft zu entfesseln, verfestigte die Politik Markteintrittsbarrieren und schuf ungleiche Wettbewerbsbedingungen. Kompetitive Märkte, das Rückgrat von Beschäftigung und Innovation, bleiben die Ausnahme. Wo Regeln unzuverlässig und ungleich angewandt werden und staatsnahe Akteure privilegiert sind, verkümmert private Initiative. Investitionen werden spekulativ statt produktiv, Beschäftigung prekär. Ohne verlässliche Regeln und unabhängige Regulierung ersetzt auch Beton kein Vertrauen. Wachstum ohne Teilhabe ist fragil, Investitionen ohne Wettbewerb steril. Stabilität auf Repression und Ausgrenzung ist Stagnation unter Polizeischutz.
Besonders schmerzhaft ist dieses Scheitern, weil die Alternative nicht utopisch war. Die Ägypter*innen forderten keine Wunder, sondern einen Staat, der seine Gesetze respektiert, eine Wirtschaft, die Leistung statt Nähe zur Macht belohnt, und Institutionen, die den Bürger*innen dienen, statt sie zu disziplinieren.
Die im Januar Getöteten werden heute - wenn überhaupt - nur noch politisch-rhetorisch erinnert; die Prinzipien, für die sie einstanden, gelten als Bedrohung oder Verrat. Ihr Opfer wird seines politischen Gehalts beraubt und zur Legitimation jener Ordnung genutzt, gegen die sie sich wandten. Eine Generation, die sich ein anderes Ägypten vorzustellen wagte, wurde zum Schweigen gebracht, ins Exil gedrängt, inhaftiert oder zermürbt.
Den 25. Januar zu betrauern heißt aber nicht, in Nostalgie zu verfallen. Es heißt, sich Auslöschung zu verweigern. Es heißt darauf zu bestehen, dass die Forderungen nach Freiheit, Würde und sozialer Gerechtigkeit weder naiv noch zerstörerisch waren, sondern notwendig. Und es heißt, mit Klarheit statt Sentimentalität jener zu gedenken, die ihr Leben in dem Glauben verloren, dass Ägypten frei sein und seinen Menschen würdig sein könnte.
Heute trauern wir um sie. Wir trauern auch um eine Revolution, deren Versprechen unter der Last der Vergangenheit begraben wurde.
PDF/EPUB Cite Share options Information, rights and permissions Metrics and citations Figures and tables Abstract In 2004 the European Union (EU)’s membership grew from 15 to 25 member states. This article analyses how the EU used this ‘big bang enlargement’ to promote horizontal and vertical expansion to its role as a global development actor. It describes how the Union’s larger membership realised considerable horizontal expansion, primarily by increasing the development cooperation budget managed by the EU institutions. The global financial crisis, austerity measures in its member states as well as legal and institutional changes, however, hampered vertical expansion, with many member states failing to sufficiently increase their own national budgets and efforts to promote coordination and harmonisation delivering limited results. The understanding of the task division between the EU and its member states has evolved with the EU having gained a stronger role as a global development actor in its own right. This article contextualises and describes these expansion patterns by analysing key policy trends in the period 2000–2025 in a historical and international perspective and contributes new evidence to the literature on international organisation expansion.
Carbon pricing is widely recognized as a key tool for reducing greenhouse gas emissions. However, if implemented without compensatory measures, it can increase poverty and inequality. The aim of this paper is to examine the role of carbon pricing in generating fiscal space for expanding social protection systems in low- and middle-income countries (LMICs). Using tax-benefit microsimulation models for six countries (Ecuador, Indonesia, South Af rica, Tanzania, Viet Nam, and Zambia), we assess both the direct distributional impacts of carbon pricing and the potential poverty-reducing effects of recycling revenues into social protection. Our f indings show that even modest carbon pricing can mobilize substantial resources, particularly in higher-emission countries, and that channelling these revenues into targeted or categorical transfers significantly cushions households against welfare losses. The results highlight the dual role of carbon pricing: as a climate mitigation instrument and as a source of fiscal capacity for inclusive development. By ref raming climate policy as a means to expand social protection, this study underscores the opportunities and constraints for designing equitable climate–development strategies in the Global South.
The next ordinary meeting of the Subcommittee on Human Rights is scheduled to take place on 23-24 February 2026 in Brussels.
Hamarosan megjelenik az éttermi szektort célzó, 5+1 pontból álló akcióterv részeként egy vissza nem térítendő támogatást és 2,5%-os kedvezményes hitelt tartalamazó konstrukció modernizálásra, beruházásra, és működésre.
Január 26-tól indul a pályázat kiegészítő támogatásra a Kisfaludy Turisztikai Hitelközpont Start-kölcsönei mellé. A különleges, egyedi akció célja, hogy a legkisebb üzemméretű turisztikai szereplők mellett a mikro-, kis- és középvállalkozások gyorsan, kedvező feltételekkel, egyszerűen jussanak finanszírozási forráshoz, elősegítve versenyképesebb pozíciójukat a következő főszezonban, és biztosítva üzemszerű működésüket.
Hamarosan indul a Falusi Civil Alap pályázat, amely a kistelepüléseken működő civil szervezetek számára nyújt jelentős támogatási lehetőséget. A program keretében akár 7 millió forint vissza nem térítendő támogatás igényelhető közösségi célú fejlesztések és eszközbeszerzések támogatására.
Februárban indul a vállalati fenntarthatóságot és körforgásos működést elősegítő demonstrációs mintaprojektek pályázat, amely komplex, szemléletformáló fejlesztések megvalósítását támogatja a körforgásos gazdaságra való átállás elősegítése érdekében. A konstrukció keretében legfeljebb 125 millió forint akár 70%-os támogatási intenzitással igényelhető.
Az Eurostars program innovatív kis- és középvállalkozások, valamint partnereik nemzetközi kutatás-fejlesztési és innovációs projektjeit támogatja. A programban való részvétel lehetőséget biztosít arra, hogy a szervezetek állami finanszírozást vegyenek igénybe a K+F projektek megvalósításához, akár 100%-os támogatással.
The rights of persons with disabilities have been high on the agenda in the past mandate and the EU and its institutions have been very active in that respect. Many flagship initiatives stemming from the Commission's Disability Strategy 2021 to 2030 have been put in place but we are still awaiting an update on its second half. The UN CRPD Committee put forward a report on the EU in Spring this year, containing recommendations how the EU and its institutions can better comply with the UN CRPD and thus gave us homework. The forthcoming Disability Rights Week is an excellent opportunity to discuss these issues with, and to learn from persons with disabilities and their representative organisations.
Disclaimer: Committee events and workshops, publically webstreamed, are listed below. For further information, please check the DRW 2025 programme.