Die im DIW Berlin angesiedelte forschungsbasierte Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) ist eine der größten und am längsten laufenden multidisziplinären Panelstudien weltweit, für die derzeit jährlich etwa 30.000 Menschen in knapp 15.000 Haushalten befragt werden. Das SOEP hat den Anspruch den gesellschaftlichen Wandel zu erfassen und steht immer neuen vielfältigen Themen- und Aufgabenfeldern gegenüber. Für das Kohäsionspanel, das in Kooperation mit der Universität Bremen durchgeführt wird, suchen wir um nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskraft (w/m/d) für 10 Wochenstunden.
Ihre Aufgabe ist die Mitwirkung bei der umfragemethodischen Erforschung der Daten, inklusive der Aufbereitung, Prüfung, Analyse und Visualisierung von längsschnittlichen und experimentellen Umfragedaten. Sie sind direkt in laufende Datenanalyseprojekte eingebunden, nehmen unterstützend an der Forschungstätigkeit teil und lernen so den Prozess von der Projektplanung über die Datenerhebung bis zur Publikation von Forschungsergebnissen kennen.
La Cour constitutionnelle du Kosovo a estimé que l'élection de Nenad Rašić au poste de vice-président de l'Assemblée représentant la communauté serbe était contraire à la Constitution. Vetëvendosje ne risque pas de représenter ce proche d'Albin Kurti à ce poste : la Lista Srpska contrôle désormais les dix mandats réservés aux Serbes.
- Le fil de l'Info / Courrier des Balkans, Elections Kosovo, Kosovo, PolitiqueAnnoncé à Bruxelles, absent à Tirana : le train promis n'est jamais arrivé. Avec le gel des fonds européens après le scandale AKSHI, l'Albanie voit ses ambitions européennes freinées par un décalage persistant entre discours politiques et réalité institutionnelle.
- Articles / PS Albanie, Courrier des Balkans, Albanie, Questions européennes, Trains BalkansAprès la reprise du contrôle du camp d'Al-Hol par l'armée syrienne, des dizaines de femmes et d'enfants originaires des Balkans, notamment de Bosnie-Herzégovine, vivent dans l'incertitude. Les espoirs de rapatriement s'éloignent, tandis que les ONG dénoncent les conditions de détention.
- Le fil de l'Info / Balkans Syrie, Relations internationales, Bosnie-Herzégovine, Populations, minorités et migrations, Radio Slobodna EvropaDepuis l'effondrement mortel de l'auvent de la gare de Novi Sad, le 1er novembre 2024, la Serbie se soulève contre la corruption meurtrière du régime du président Vučić et pour le respect de l'État de droit. Cette exigence de justice menée par les étudiants a gagné tout le pays. Suivez les dernières informations en temps réel et en accès libre.
- Le fil de l'Info / Courrier des Balkans, Vucic, Serbie, Politique, Société, GratuitDie Europäische Union und Indien haben ein umfassendes Freihandelsabkommen beschlossen. Welche Bedeutung das hat, kommentiert die Handelsexpertin des DIW Berlin, Sonali Chowdhry:
Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien ist von großer Bedeutung. Die bilaterale Partnerschaft gewinnt nach einem langen Verhandlungsprozess, der 2007 begann und wiederholt ins Stocken geriet, die nun dringend benötigte Dynamik. Indien wird bis 2026 voraussichtlich um 7,3 Prozent wachsen und in den kommenden Jahren zu einer der drei größten Volkswirtschaften der Welt aufsteigen. Die EU kann es sich kaum leisten, ihre Präsenz auf diesem Markt nicht auszubauen.
Das Abkommen baut auf den bilateralen Handelsbeziehungen zwischen der EU und Indien auf, die bereits mehr als 170.000 Käufer-Lieferanten-Beziehungen zwischen indischen und EU-Unternehmen umfassen. Durch den Abbau von Zöllen und anderen Handelshemmnissen in Schlüsselindustrien eröffnet das Abkommen EU-Exporteuren in vielen Sektoren wie Automobil, Maschinenbau und Getränken neue Möglichkeiten. Gleichzeitig wird sich der Marktzugang für indische Exporte wie Arzneimittel, IT-Dienstleistungen und Textilien verbessern.
Über diese unmittelbaren wirtschaftlichen Vorteile hinaus erfüllt das Abkommen eine weitere wichtige Funktion, die nicht unterschätzt werden sollte: Es ist eine Versicherungspolice in der derzeitigen unsicheren Lage. Denn die im Rahmen von Freihandelsabkommen eingegangenen Verpflichtungen sorgen für Transparenz und Vorhersehbarkeit im internationalen Handel und in der globalen Governance, die anderswo untergraben werden. Solche Freihandelsabkommen schützen das globale Handelssystem und verhindern, dass es in eine Spirale des Protektionismus gerät.
Der Wirtschaftsflügel der CDU hat vorgeschlagen, das Recht auf Teilzeitarbeit abzuschaffen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dies kommentiert Katharina Wrohlich, Leiterin der Forschungsgruppe Gender Economics im DIW Berlin, wie folgt:
Die Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit würde den Fachkräftemangel in Deutschland nicht lösen. Besser wäre es, an anderer Stelle anzusetzen: Zum einen müssten das Angebot und die Qualität der Kinderbetreuung deutlich verbessert werden, denn nicht alle Frauen arbeiten freiwillig in Teilzeit – manche würden gerne ihre Arbeitszeit erhöhen, können dies aber aufgrund mangelnder Kinderbetreuung nicht.
Zum anderen müssten die finanziellen Anreize zur Mehrarbeit speziell für die Gruppe erhöht werden, die derzeit besonders häufig in Teilzeit ist: verheiratete Frauen. Eine Reform des Ehegattensplittings könnte eine höhere Wochenarbeitszeit für Frauen finanziell deutlich attraktiver machen. Das jetzige Steuersystem belohnt vor allem die Aufteilung, dass einer Vollzeit arbeitet und (meist) eine im Minijob. Dementsprechend sollte auch die Minijob-Regelung reformiert und auf Schüler*innen, Studierende und Rentner*innen begrenzt werden. Durch eine solche Reform wäre eine gleichmäßigere Aufteilung der Erwerbs- und Sorgearbeit für Paare attraktiver. Dies wäre nicht nur aus arbeitsmarktpolitischer, sondern auch aus gleichstellungspolitischer Perspektive wichtig: Es würde die ökonomische Eigenständigkeit von Frauen erhöhen und hätte nicht zuletzt auch einen positiven Einfluss auf deren Alterseinkünfte."
Accusations de répression, tensions avec le pouvoir, pressions sur les médias et le monde académique : en déplacement du 21 au 24 janvier, une délégation du Parlement européen a exprimé de vives préoccupations concernant les libertés publiques et les pressions sur la société civile en Serbie, ravivant les doutes sur l'avenir du processus d'adhésion.
- Articles / Serbie, Courrier des Balkans, Vucic, Questions européennes, Politique